Vorsicht Rummy, ?friendly fire?!

Drei ehemalige hochrangige
Generäle, darunter der ehemalige Chef des US Zentralkommandos (CENTCOM), kritisieren Rumsfeld
scharf. Er habe nicht auf Einwände gehört, habe Kritik unterdrückt und
seine
Planungen, insbesondere für die Nachkriegszeit, waren fehlerhaft. Deshalb solle er zurücktreten.
 
Anthony Zinni, ehemaliger
CENTCOM Chef, sprach von „katastrophalen Fehlern“. Ein weiterer General, Paul
Eaton, warf Rumsfeld Inkompetenz vor. Außerdem seien die Kriegsgründe
vorgeschoben gewesen.
 
Auch die eigenen, ehemaligen
Kollegen kamen nicht gut weg. Als sie die Fehler erkannten, habe niemand von
ihnen den Mut gehabt, Widerspruch zu leisten.
 
Sieht also im Moment nicht
gut aus für Rummy. Um seinen Job braucht er sich dennoch keine Sorgen zu machen.
Zum einen hat George W. keinen Ersatzmann, zum anderen kann er ihn jetzt nicht
austauschen. Dies würde als Zeichen der Schwäche ausgelegt – und im November
sind Kongreßwahlen.
 
Bis dahin
dürfte noch einiges an schmutziger Wäsche gewaschen werden. An Nachrichten in
dieser Beziehung, wird also auch in Zukunft kein Mangel herrschen.  

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