Verliebt in Berlin wird Männersache

Sie heißen Bianca, Julia, Sophia, Tessa, Lotte oder Lisa – die Hauptfiguren der deutschen Telenovelas sind weiblich, ledig, jung und auf der Suche nach einem wohlhabenden Mann im heiratsfähigen Alter. Damit ist jetzt Schluss. SAT.1 dreht den Spieß um und macht in „Verliebt in Berlin“ erstmals einen Mann zum Protagonisten einer Telenovela Wers noch nicht weiß: „Verliebt in Berlin„-Heldin Lisa heiratet demnächst und hat ihre Serien-Erfüllung gefunden. Nach dem großen Abschlussfilm (im September in der SAT.1-Primetime) verlässt Hauptdarstellerin Alexandra Neldel das erfolgreiche Dauer-Melodram. Eigentlich wäre das auch das Ende der Geschichte und damit der größte Quotenknaller des Senders beerdigt.

Der Ausweg: aus Lisa wird Bruno. Um „Verliebt in Berlin“ fortzuführen, zaubern die Produzenten von Grundy TV Lisa Plenskes Halbbruder Bruno (gespielt von Tim Sander) aus dem Hut. Er soll fortan als charmanter Hochstapler die Herzen des TV-Publikums erobern. Das mit den Herzen hat bisher so reibungslos geklappt, weil das Telenovela-Publikum zu großen Teilen so weiblich und jung wie die Hauptdarstellerin ist. Werden sich die Zuschauerinnen demnächst mit einem männlichen Charmebolzen identifizieren? Die ersten „Verliebt in Berlin“-Folgen mit Tim Sander werden im September zu sehen sein. Vielleicht sind es auch schon die letzten.

4 Meinungen

  1. solche Telenovelas sind nur Schrott. Sie werden in ein paar Jahren vom Markt sein.

  2. solche Telenovelas sind nur Schrott. Sie werden in ein paar Jahren vom Markt sein.

  3. Stimmt leider nicht. Telenovelas gibts seit Jahrzehnten, Frauen noch länger und die nächsten Roman-Serien sind schon in der Pipeline. So ist das.

  4. Ich freue mich schon riesig auf die Hochzeit und bin gespannt, wie sich der Bruno macht. Den darsteller kennen wir ja auch aus GZSZ und da war er eigentlich ganz schnuckelig =).

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