Unglaublich aber leider wahr! Todesstrafe für Demonstranten

Auf einer gestern landesweit
ausgestrahlten Pressekonferenz eröffneten der Innenminister, der
Generalstaatsanwalt sowie der Geheimdienstchef, Stepan Sukhorenko, das verbale
Feuer auf die Opposition. Letztgenannter drohte Demonstranten, „die hinaus in die Straßen gehen und versuchen die Situation zu destabilisieren“
sie als Terroristen
einzustufen. Darauf stünden Strafen bis zu lebenslanger Haft bzw. sogar
die
Todesstrafe. Dass heißt,  wenn man sein Grundrecht auf
Versammlungs- und Meinungsfreiheit ausübt, wird man in Weißrußland
erschossen!

Der gezielt ausgewählte
Zeitpunkt, drei Tage vor der Wahl, soll offenbar die Opposition davon
abhalten,
nach der Wahl am Sonntag zu demonstrieren. Dies hatte sie angekündigt,
um gegen
die schon jetzt unfaire, unfreie und nicht demokratische Wahl
zu protestieren. Allgemein
wird erwartet, dass sich Lukaschenko mit mindestens 70% der Stimmen wird wählen
lassen.

Lukaschenko fürchtet, dass
sich Ereignisse wie in Georgien (Rosenrevolution) oder der Ukraine (Orange
Revolution) wiederholen könnten und ihn und seine korrupte Clique aus dem Amt
jagen würden. Zu hoffen wäre es!

Hier gibt’s weitere Infos zu Weißrußland…

und hier geht’s zum belarus blog.

Ich hoffe, dass die Tage
Lukaschenkos an der Macht am Sonntag endgültig gezählt sein werden!

Eine Meinung

  1. Lukaschenko dreht wohl endgültig durch! Unglaublich was da vor den Türen Europas vorgeht und die EU? Schaut zu und macht fast gar nichts! Es scheint, unsere Politiker kümmern sich lieber um Agrarsubventionen, kranke Hühner und Fußball als um Menschen denen die Grundrechte vorenthalten werden.Na dann: Gute Nacht, Demokratie!Hier gibts noch mehr gute Hintergrundinfo zu Weißrußland.

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