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	Kommentare zu: Übersetzungen sind Glückssache &#8230;	</title>
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	<description>Das passiert in Deutschland, Europa und der Welt</description>
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		<title>
		Von: Mike Seeger		</title>
		<link>https://germanblogs.de/uebersetzungen-sind-glueckssache/#comment-22784</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mike Seeger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2007 04:59:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Anakoluth scheint es nicht ganz zu treffen, da mit selbigem ja eine Umstellung des Satzbaus einhergeht (bin nur ein Laie: Gefühlsgrammatik). Allerdings freue ich mich, dass ich etwas lernen konnte. Willi Sanders’ &quot;Sprachkritikastereien&quot; habe ich gebraucht bei einem Internethändler für 0,49 Euro zzgl. drei Euro Porto ergattern können (und ich verstehe es sogar; ob ich’s aber begreife?). Bin aber erst auf Seite acht. Nebenbei muss man halt auch etwas Geld verdienen, und die Zeit rennt (auch gefühlt). &quot;Tod des Vergil&quot; ist dann als nächstes dran.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Anakoluth scheint es nicht ganz zu treffen, da mit selbigem ja eine Umstellung des Satzbaus einhergeht (bin nur ein Laie: Gefühlsgrammatik). Allerdings freue ich mich, dass ich etwas lernen konnte. Willi Sanders’ &#8222;Sprachkritikastereien&#8220; habe ich gebraucht bei einem Internethändler für 0,49 Euro zzgl. drei Euro Porto ergattern können (und ich verstehe es sogar; ob ich’s aber begreife?). Bin aber erst auf Seite acht. Nebenbei muss man halt auch etwas Geld verdienen, und die Zeit rennt (auch gefühlt). &#8222;Tod des Vergil&#8220; ist dann als nächstes dran.</p>
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		<title>
		Von: Klaus Jarchow		</title>
		<link>https://germanblogs.de/uebersetzungen-sind-glueckssache/#comment-22780</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Jarchow]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2007 00:40:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nun ja - da scheint mir der Herr Schneider bei der Erwähnung des bloß angerissenen Gedankens einen Anakoluth mit einem Schachtelsatz zu verwechselt zu haben. Um zu begreifen, wie schön der verfemte Schachtelsatz klingen und wie klar er formuliert sein kann, lesen Sie mal den ersten Satz in Hermann Brochs &quot;Tod des Vergil&quot;, Sie finden dort einen wunderbaren Zwanzig- bis Dreißigzeiler, je nach gewähltem Schriftgrad, der exakt so lang ist wie der Gedanke, den das Schiff dort anlandet. Klingt rätselhaft? Klar - ich will Sie ja neugierig machen.Auch der Gelehrte gebraucht einen Schachtelsatz nicht &quot;aus Verachtung gegenüber dem Leser&quot;, hier scheint mir der Herr Schneider einen Minderwertigkeitskomplex zu hegen, weil die Gelehrsamkeit trotz des journalistischen Lehrstuhls nicht seine Sache ist. Der Gelehrte schreibt ja oft deshalb kompliziert, weil die berichteten Sachverhalte kompliziert sind. Nichts ist schlimmer als die &quot;terrible simplificateurs&quot;, die uns die Relativitätstheorie in drei Sätzen erklären möchten. Der Herr Schneider steht allerdings eher auf den Schultern von Riesen als auf Maulwurfshügeln - oder wie ein Sprachwissenschaftler wie Willi Sanders das ausdrücken würde: er bedient sich gern bei anderen. Lesen Sie mal Sanders&#039; Invektiven gegen solche und andere &quot;Sprachkritiker&quot;, dagegen bin ich glatt ein Waisenknabe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ja &#8211; da scheint mir der Herr Schneider bei der Erwähnung des bloß angerissenen Gedankens einen Anakoluth mit einem Schachtelsatz zu verwechselt zu haben. Um zu begreifen, wie schön der verfemte Schachtelsatz klingen und wie klar er formuliert sein kann, lesen Sie mal den ersten Satz in Hermann Brochs &#8222;Tod des Vergil&#8220;, Sie finden dort einen wunderbaren Zwanzig- bis Dreißigzeiler, je nach gewähltem Schriftgrad, der exakt so lang ist wie der Gedanke, den das Schiff dort anlandet. Klingt rätselhaft? Klar &#8211; ich will Sie ja neugierig machen.Auch der Gelehrte gebraucht einen Schachtelsatz nicht &#8222;aus Verachtung gegenüber dem Leser&#8220;, hier scheint mir der Herr Schneider einen Minderwertigkeitskomplex zu hegen, weil die Gelehrsamkeit trotz des journalistischen Lehrstuhls nicht seine Sache ist. Der Gelehrte schreibt ja oft deshalb kompliziert, weil die berichteten Sachverhalte kompliziert sind. Nichts ist schlimmer als die &#8222;terrible simplificateurs&#8220;, die uns die Relativitätstheorie in drei Sätzen erklären möchten. Der Herr Schneider steht allerdings eher auf den Schultern von Riesen als auf Maulwurfshügeln &#8211; oder wie ein Sprachwissenschaftler wie Willi Sanders das ausdrücken würde: er bedient sich gern bei anderen. Lesen Sie mal Sanders&#8216; Invektiven gegen solche und andere &#8222;Sprachkritiker&#8220;, dagegen bin ich glatt ein Waisenknabe.</p>
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		<title>
		Von: Mike Seeger		</title>
		<link>https://germanblogs.de/uebersetzungen-sind-glueckssache/#comment-22782</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mike Seeger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 23:11:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dazu ein ein Zitat aus einem Buch von Wolf Schneider: &quot;Der Schachtelsatz entspringt mehreren Quellen: Bei den Gelehrten ist es die Verachtung gegenüber dem Leser, bei anderen die Zuchtlosigkeit des Denkens. Der Schreiber ist nicht imstande, jeden Gedanken erst zu Ende zu denken und zu schreiben; er fällt sich vielmehr selbst ins Wort, schiebt einen Einfall dazwischen und überlässt es dem Leser, alle angefangenen Gedanken im Kopf zu behalten. Der Leser ist klüger und klappt das Buch zu.&quot;Dies gilt sicherlich nicht für harmlose kleine Schächtelchen; wenn sich Schachtelsätze aber über zehn und mehr Zeilen ziehen, dann bin durchaus Schneiders Meinung. Zudem glaube ich nicht, dass Schneider Höhenangst auf Maulwurfshügeln bekommt. Wie Sie schon schrieben: Der Satz ist ein Gedanke. Einer. Zu Ende gedacht. Variationen sind möglich und manchmal erfrischend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dazu ein ein Zitat aus einem Buch von Wolf Schneider: &#8222;Der Schachtelsatz entspringt mehreren Quellen: Bei den Gelehrten ist es die Verachtung gegenüber dem Leser, bei anderen die Zuchtlosigkeit des Denkens. Der Schreiber ist nicht imstande, jeden Gedanken erst zu Ende zu denken und zu schreiben; er fällt sich vielmehr selbst ins Wort, schiebt einen Einfall dazwischen und überlässt es dem Leser, alle angefangenen Gedanken im Kopf zu behalten. Der Leser ist klüger und klappt das Buch zu.&#8220;Dies gilt sicherlich nicht für harmlose kleine Schächtelchen; wenn sich Schachtelsätze aber über zehn und mehr Zeilen ziehen, dann bin durchaus Schneiders Meinung. Zudem glaube ich nicht, dass Schneider Höhenangst auf Maulwurfshügeln bekommt. Wie Sie schon schrieben: Der Satz ist ein Gedanke. Einer. Zu Ende gedacht. Variationen sind möglich und manchmal erfrischend.</p>
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		<title>
		Von: Klaus Jarchow		</title>
		<link>https://germanblogs.de/uebersetzungen-sind-glueckssache/#comment-22783</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Jarchow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 21:08:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Manchmal keimt der Verdacht, die Abneigung gegen den etwas komplizierteren Satz rühre daher, dass er denjenigen überfordere, welcher ... Das vorgeschobene Barmen wegen des armen Publikums ist dann schlecht verhohlenes Eigeninteresse. Ein Satz sei ein Gedanke. So simpel ist das. Nur nicht für diejenigen, die komplexere Gedankengebäude deshalb für großen Mist halten, weil sie auf gedanklichen Maulwurfshügeln schon Höhenangst entwickeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal keimt der Verdacht, die Abneigung gegen den etwas komplizierteren Satz rühre daher, dass er denjenigen überfordere, welcher &#8230; Das vorgeschobene Barmen wegen des armen Publikums ist dann schlecht verhohlenes Eigeninteresse. Ein Satz sei ein Gedanke. So simpel ist das. Nur nicht für diejenigen, die komplexere Gedankengebäude deshalb für großen Mist halten, weil sie auf gedanklichen Maulwurfshügeln schon Höhenangst entwickeln.</p>
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		<title>
		Von: Mike Seeger		</title>
		<link>https://germanblogs.de/uebersetzungen-sind-glueckssache/#comment-22781</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mike Seeger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 05:42:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Herr Jarchow!Ich habe ihn, denke ich, nach nochmaligem Lesen der interessanten Buchempfehlung - welche ich natürlich gerne annehme - und als eifriger Leser von Wolf Schneiders Publikationen - auch sein neuestes Buch lese ich gerade, das mit den 44 Rezepten für gutes Schreiben (wer seine früheren Werke kennt, wird allerdings nicht viel Neues entdecken) - der übrigens auch einen Namensvetter hat, welcher ein Buch mit dem Titel &quot;Zauberkraft der Sprache&quot; veröffentlichte, gefunden: &quot;Um den wissenschaftsfernen Spott über Fremdwortgebrauch, um den Heiligen Krieg gegen den Schachtelsatz und um eine Endlösung für Adjektive geht es in seinem Text daher nur höchst am Rande.&quot;@ Textspeier: Ich auch, aber nur wenn sie vollständig sind. Von meinem letzten ist eine Schachtel weggekommen; da habe ich den Rest auch weggeworfen!Liebe GrüßeMike Seeger]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Jarchow!Ich habe ihn, denke ich, nach nochmaligem Lesen der interessanten Buchempfehlung &#8211; welche ich natürlich gerne annehme &#8211; und als eifriger Leser von Wolf Schneiders Publikationen &#8211; auch sein neuestes Buch lese ich gerade, das mit den 44 Rezepten für gutes Schreiben (wer seine früheren Werke kennt, wird allerdings nicht viel Neues entdecken) &#8211; der übrigens auch einen Namensvetter hat, welcher ein Buch mit dem Titel &#8222;Zauberkraft der Sprache&#8220; veröffentlichte, gefunden: &#8222;Um den wissenschaftsfernen Spott über Fremdwortgebrauch, um den Heiligen Krieg gegen den Schachtelsatz und um eine Endlösung für Adjektive geht es in seinem Text daher nur höchst am Rande.&#8220;@ Textspeier: Ich auch, aber nur wenn sie vollständig sind. Von meinem letzten ist eine Schachtel weggekommen; da habe ich den Rest auch weggeworfen!Liebe GrüßeMike Seeger</p>
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		<title>
		Von: Klaus Jarchow		</title>
		<link>https://germanblogs.de/uebersetzungen-sind-glueckssache/#comment-22785</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Jarchow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 02:44:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Du Ferkel ... deshalb habe ich dir oben im Text auch einen davon versteckt. Mal sehen, ob&#039;s jemand merkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du Ferkel &#8230; deshalb habe ich dir oben im Text auch einen davon versteckt. Mal sehen, ob&#8217;s jemand merkt.</p>
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		<title>
		Von: Textspeier		</title>
		<link>https://germanblogs.de/uebersetzungen-sind-glueckssache/#comment-22779</link>

		<dc:creator><![CDATA[Textspeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2007 23:51:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich mag Schachtelsätze ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag Schachtelsätze &#8230;</p>
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