Transfer- Karussell beginnt sich zu drehen

Frühlingszeit ist gleich Sondierungszeit. Bevor die
Marktwerte einiger verheißungsvoller Spieler, zur Weltmeisterschaft, schwindelerregende
Höhen erreichen, versuchen die Klubmanager die ersten Transfers zu fixieren und
in trockene Tücher zu bringen.
 
Zurzeit sind Nelson Valdez, vom SV Werder Bremen, und Mark
van Bommel, in Diensten des FC Barcelona, die heißesten Kandidaten für einen
Tapetenwechsel.
 
Der paraguayische Nationalspieler wird von den Schwarz-
Gelben aus Dortmund umworben. Jan Koller will den Klub im Sommer definitiv verlassen und
somit muss für adquaten gesorgt werden. Auch weil bei den Stürmerkollegen des
Tschechen, bis auf Ebi Smolarek, absolute Torflaute angesagt ist. Während die
Dortmunder offiziell ihr Interesse bekundeten, „ja,
wir wollen ihn und haben Werder bereits unterrichtet, dass wir die
Verhandlungen aufnehmen werden“, sagte Borussia Sportdirektor Michael
Zorc, äußerte sich Werder Manager Allofs wie folgt: „Wir dürfen nicht
aus jeder Mücke, die herumschwirrt, gleich einen Elefanten machen.“
 
Valdez hingegen, scheint von der Wechselidee begeistert zu
sein, was ich völlig nachvollziehen kann, weil ich mir auch nicht, Jahr für
Jahr, anhören wollen würde: „ In der Zukunft bauen wir auf dich“, und im
Endeffekt bleibt er doch die ewige Nummer Drei hinter dem K&K- Sturm.
 
Zweiter, und ein wohl wesentlich größerer Transferhammer,
wäre ein im Raum stehender Wechsel von Mark van Bommel zu den Bayern aus
München. Rummenigge ließ verlauten, dass der deutsche Rekordmeister sich die
Nachfolge für Michael Ballack einiges kosten lassen würde: „Wir werden jetzt in
Ruhe mit seinem Manager und dem FC Barcelona klären, ob es eine Chance gibt,
dass der Spieler zum FC Bayern wechselt. Eine Summe unter 20 Millionen ist für
den FC Bayern finanzierbar und ohne Risiko zu bewältigen.“
 
Nun muss Bommel davon überzeugt werden, vom derzeit besten
Klub der Welt, zum Champions League Achtelfinalausscheider zu wechseln. Ein
schweres Unterfangen, wie aus den Äußerungen des Niederländers zu schließen
ist: „Die
Mannschaft spielt sehr gut und ich bin sehr glücklich hier. Ich habe
viele gute Freunde gefunden und lebe in einer tollen Stadt. Es ist für
mich nicht so wichtig, ob ich ständig spiele. Das einzige, was zählt,
ist der Erfolg der Mannschaft.“

Stellt sich nur die Frage ob Bert van Maarwijks Schwiegersohn lieber
ein dreiviertel Jahr Rolls Royce fährt ( FC Barcelona) oder ein ganzes
Jahr BMW M3 (Bayern) fahren will. Eine Entscheidung, die ich
wahrscheinlich nie treffen muss. Viel Spaß Herr van Bommel!

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