Stefan GP und Ralf Schumacher

Hier kommt Stefan GP ins Rennen. Der Rennstall unter dem Financier Zoran Stefanovic hat zwar keinen Startplatz in der Motorsport-Königsklasse, hofft aber darauf, dass wenigstens eines der  monetär eher schlecht ausgestatteten F1-Teams Campos und USF1 seine Rennlizenz noch rechtzeitig abstößt – an Stefan GP. Voller Optimismus verschifften die Serben auch schon einen Container Rennsport-Material nach Bahrain, um dort am Ende des Monats Testfahrten durchzuführen.

Stefan GP plant Toyota-Technik zu verwenden

Stefan GP gedenkt, mit den Resten vom Toyota Formel 1 Team einen konkurrenzfähigen Rennwagen auf die Reifen zu stellen. Da dies selbst Toyota mit einem irrsinnigen Budget nicht gelang, darf an der Chance auf Erfolg gezweifelt werden. Was Ross Brawn mit Honda gelang, beeindruckte Stefanovic offenbar nachhaltig. Auch führte er mehrfache Gespräche mit Ralf Schumacher durch, mit dem Ziel, ihn als Rennfahrer für ein Cockpit zu gewinnen. Dass Stefan GP Toyota-Autos nutzt, dürfte dem 34-jährigen entgegen kommen, fuhr er doch von 2005 bis 2007 bereits für die Japaner.

Ralf Schumacher ist nicht abgeneigt

„Insgesamt müssten für mich die Rahmenbedingungen wie Teamstruktur, Erfolgsaussichten und konkurrenzfähiges Material stimmen. Wie ich in den letzten zwei Jahren schon gesagt habe: ich würde über eine Rückkehr in die Formel 1 nachdenken, sollte es ein Angebot in einem konkurrenzfähigen Auto geben“ teilte der gegenwärtige DTM-Pilot Ralf Schumacher der Deutschen Presse-Agentur dpa mit. „Von allem was ich bisher über das Projekt gehört habe, macht das ganze schon einen sehr zielstrebigen Eindruck.“ Hoffentlich erweist sich die Technik diesmal als standfester.

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