Sprachlos: Die Simpsons

Volkmann, die nicht nur Marge, sondern seit der zweiten
Staffel auch deren Schwestern Patty und Selma gesprochen hat, begann ihre Film
und Fernsehkarriere im Jahre 1960 und überzeugte sowohl in ernsten als auch weniger
ernsten Rollen. Während sie zwischen Fassbinder (z.B. „Lili Marleen“,1981 und
„Die Sehnsucht der Veronika Voss“, 1982) und Fickfilmchen (z.B. „Bohr weiter,
Kumpel“, 1974) hin und her pendelte, dürfte sie dem Großteil des deutschen Fernsehvolks
aus der Klimbim-Serie „Klimbim“ (1973-1979) bekannt sein.
 
Der Tod der Aktrice, die sich bis zuletzt vier Jahre jünger
gemacht hatte, dürfte die Eindeutscher der „Simpsons“-Folgen um Synchronchef
Ivar Combrinck (Auch „Futurama“ und „Family Guy“) vor ein schwieriges Problem
stellen.
Dass
Volkmanns Interpretation kaum zu ersetzen sein wird, zeigen die
Diskussionen, die schon die Ersetzung der Sprecher von ‚kleineren’
Figuren wie Rektor Skinner oder Barney Gumble auslöste.
 
Besonders groß ist der Ärger, zumal der heiß ersehnte
Simpsons-Langfilm gerade gedreht wird und nächstes Jahr in die US-Kinos kommen
soll. 22 Minuten „Simpsons“ ohne Elisabeth Volkmann sind schlimm, aber bei 90
oder gar 120 Minuten wird mir das Herz bluten.

Ein Interview mit Frau Volkmann

Noch ein Interview mit Frau Volkmann

Beide Interviews sind von hier

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