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	Kommentare zu: So schreiben wie man spricht? &#8211; Bloß nicht!	</title>
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	<description>Das passiert in Deutschland, Europa und der Welt</description>
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		Von: Klaus Jarchow		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Jarchow]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2006 20:09:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tatsächlich ist &quot;Informationsaustausch&quot; eine sehr technische Vorstellung vom Sinn des Sprechens. Es dient meistens nur sozialen Zwecken, man war als akzeptierter Gesprächsteilnehmer Teil der Gruppe. Aber der Inhalt der Gespräche? Tscha - wer wüsste darüber am Morgen nach einer Doppelkopfrunde noch Genaueres zu sagen?Natürlich hat jeder Schreiber Vorstellungen von seinem Publikum - meistens idealisierte. Die Differenz der Stilebenen wird trotzdem meist überschätzt. Egal, mit welcher Zielgruppe ich spreche, ich sollte mich IMMER um Klarheit, einfache Form und zutreffenden Ausdruck bemühen. Das sind immer die ersten Kennzeichen eines guten Stils. Schau dir mal Knut Hamsun an, Heinrich Mann oder Kurt Tucholsky - wie einfach das alles gesagt ist! Und wie schwer daher zu machen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tatsächlich ist &#8222;Informationsaustausch&#8220; eine sehr technische Vorstellung vom Sinn des Sprechens. Es dient meistens nur sozialen Zwecken, man war als akzeptierter Gesprächsteilnehmer Teil der Gruppe. Aber der Inhalt der Gespräche? Tscha &#8211; wer wüsste darüber am Morgen nach einer Doppelkopfrunde noch Genaueres zu sagen?Natürlich hat jeder Schreiber Vorstellungen von seinem Publikum &#8211; meistens idealisierte. Die Differenz der Stilebenen wird trotzdem meist überschätzt. Egal, mit welcher Zielgruppe ich spreche, ich sollte mich IMMER um Klarheit, einfache Form und zutreffenden Ausdruck bemühen. Das sind immer die ersten Kennzeichen eines guten Stils. Schau dir mal Knut Hamsun an, Heinrich Mann oder Kurt Tucholsky &#8211; wie einfach das alles gesagt ist! Und wie schwer daher zu machen &#8230;</p>
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		Von: m*sh		</title>
		<link>https://germanblogs.de/so-schreiben-wie-man-spricht-bloss-nicht/#comment-22050</link>

		<dc:creator><![CDATA[m*sh]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Sep 2006 22:36:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Netter Beitrag. Hab&#039; den Stoiber beim Lesen - ganz plastisch - am Innenohr vorbeilabern hoeren; auch das Stammtisch... aehem Doppelkopfgespraech kam sehr authentisch rueber.Es gibt sicher viele Aspekte, die die verwendeten Sprachstrukturen bedingen. Wollen wir Informationen austauschen (vielleicht gar mit dem Ziel, jemandem etwas beizubringen - wie es einem Lehrer i.d.R. obliegt) oder wollen wir die Menschen unterhalten?In jedem Fall wollen wir, dass beim Adressaten ein Bild ankommt, das mit dem Bild in unserem Kopf (so weit als moeglich) &lt;i&gt;deckungsgleich&lt;/i&gt; ist. Ebenso wichtig ist die Unterscheidung, ob man bestimmte (dem Absender bekannte) Menschen anspricht oder eine Zielgruppe, die nicht bekannt ist, wie hier im Blog - oder als Autor eines Zeitungsartikels.Abhaengig von Inhalt und Zielgruppe wird man also auch die Sprache auswaehlen.Frueher als junger Mensch dachte ich, man braeuchte mehr Schriftsteller, die auch umgangssprachlich schreiben, damit (zumindest Prosa) nahe an Lebenswirklichkeit der Menschen bleibt. Mit zunehmendem Alter musste ich jedoch feststellen, dass es sehr schwierig ist, umgangssprachlich zu schreiben, und damit beim Adressaten die Assoziationen zu erzeugen, die man als Autor auch beabsichtigt.Es gibt einige wenige Schriftsteller, die dies koennen - das ist dann Kunst.Liebe Gruesse -m*sh-]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Netter Beitrag. Hab&#8216; den Stoiber beim Lesen &#8211; ganz plastisch &#8211; am Innenohr vorbeilabern hoeren; auch das Stammtisch&#8230; aehem Doppelkopfgespraech kam sehr authentisch rueber.Es gibt sicher viele Aspekte, die die verwendeten Sprachstrukturen bedingen. Wollen wir Informationen austauschen (vielleicht gar mit dem Ziel, jemandem etwas beizubringen &#8211; wie es einem Lehrer i.d.R. obliegt) oder wollen wir die Menschen unterhalten?In jedem Fall wollen wir, dass beim Adressaten ein Bild ankommt, das mit dem Bild in unserem Kopf (so weit als moeglich) <i>deckungsgleich</i> ist. Ebenso wichtig ist die Unterscheidung, ob man bestimmte (dem Absender bekannte) Menschen anspricht oder eine Zielgruppe, die nicht bekannt ist, wie hier im Blog &#8211; oder als Autor eines Zeitungsartikels.Abhaengig von Inhalt und Zielgruppe wird man also auch die Sprache auswaehlen.Frueher als junger Mensch dachte ich, man braeuchte mehr Schriftsteller, die auch umgangssprachlich schreiben, damit (zumindest Prosa) nahe an Lebenswirklichkeit der Menschen bleibt. Mit zunehmendem Alter musste ich jedoch feststellen, dass es sehr schwierig ist, umgangssprachlich zu schreiben, und damit beim Adressaten die Assoziationen zu erzeugen, die man als Autor auch beabsichtigt.Es gibt einige wenige Schriftsteller, die dies koennen &#8211; das ist dann Kunst.Liebe Gruesse -m*sh-</p>
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