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	Kommentare zu: Röttgen erstaunt den BDI und andere	</title>
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	<description>Das passiert in Deutschland, Europa und der Welt</description>
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		<title>
		Von: Dieter Petereit		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dieter Petereit]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2006 18:26:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Herr Textspeier.Tatsächlich bin ich sogar amtlich bestätigt blauäugig. Ich fürchte aber, dass dies nicht die Art von Blauäugigkeit ist, die Sie mit Ihrem Kommentar zum Ausdruck bringen wollten. Na ja. Ich bin Kummer gewohnt ;)Inhaltlich: Von &quot;öffentlichem Druck&quot; kann man kaum reden. Tatsächlich haben sich die beiden ehemaligen BDI-Präsidenten Henkel und Rogowski massiv eingemischt. Henkel hatte schon vor Wochen formuliert, dass er sich einbringen werde, um &quot;das trojanische Pferd&quot; Röttgen zu verhindern. Eigentümliche Formulierung, oder nicht?Offenbar musste Henkel davon ausgehen, dass Röttgen eine Verzahnung zwischen BDI und Parlament darstellen könnte, die nicht ausschließlich den Interessen der Industrie dienlich sei. Anders kann die Parabel vom trojanischen Pferd nicht zu verstehen sein. Öffentlich wurde die Sache dann auch erst, als sich Henkel und Rogowski entschlossen, einen offenen Brief an den amtierenden Präsidenten Thumann zu schreiben, und das ausgerechnet per BILD-Zeitung. Diese lässt sich bekanntermaßen in Hetzkampagnen jedweder Art immer gern instrumentalisieren.Erstaunlicherweise laufen aus dem Stand alle Parlamentarier heiß, sobald die BILD ihre - meines Erachtens - undifferenzierten und an sich unmaßgeblichen Meinungen unters Volk posaunt.Nun haben ehemalige BDI-Granden also einen Röttgen als Geschäftsführer verhindert und sind darüber selbst mehr als erschreckt, von amtierenden BDI-Vertretern ganz zu schweigen.Ganz offensichtlich war man davon ausgegangen, dass Röttgen selbstverständlich den Weg des Geldes gehen würde. Mein Respekt gilt ihm dafür, dass er das nicht getan hat. Vielmehr hat er sozusagen Wort gehalten. Nämlich gegenüber denjenigen aus seinem Wahlkreis, die ihm das Vertrauen geschenkt haben, sie bis 2009 im Bundestag zu vertreten. Ich weiß nicht, welcher Politiker noch so gehandelt hätte. Die meisten wären doch mit wehender Fahne zur Industrie übergelaufen. Gut, dass es noch Leute gibt, die nicht die Mentalität des TSÖFKAK (The SchrÖder Formerly Known As Kanzler) leben wollen.Weiterhin gilt es zu beachten, dass es noch eine ganze Reihe Leute im Bundestag gibt, die Doppelfunktionen ausüben, ohne dass man ihnen bisher derart maaiv an die Karre gepinkelt hätte. Allen voran der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Arbeigeberverbände (BDA) Reinhard Göhner...Allerdings: Ihre Aussagen zur Anzahl der Lobbyisten insgesamt ist natürlich völlig richtig. Ich wollte die Stelle des BDI-GF nicht in den Stand der Unverzichtbarkeit erheben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Textspeier.Tatsächlich bin ich sogar amtlich bestätigt blauäugig. Ich fürchte aber, dass dies nicht die Art von Blauäugigkeit ist, die Sie mit Ihrem Kommentar zum Ausdruck bringen wollten. Na ja. Ich bin Kummer gewohnt ;)Inhaltlich: Von &#8222;öffentlichem Druck&#8220; kann man kaum reden. Tatsächlich haben sich die beiden ehemaligen BDI-Präsidenten Henkel und Rogowski massiv eingemischt. Henkel hatte schon vor Wochen formuliert, dass er sich einbringen werde, um &#8222;das trojanische Pferd&#8220; Röttgen zu verhindern. Eigentümliche Formulierung, oder nicht?Offenbar musste Henkel davon ausgehen, dass Röttgen eine Verzahnung zwischen BDI und Parlament darstellen könnte, die nicht ausschließlich den Interessen der Industrie dienlich sei. Anders kann die Parabel vom trojanischen Pferd nicht zu verstehen sein. Öffentlich wurde die Sache dann auch erst, als sich Henkel und Rogowski entschlossen, einen offenen Brief an den amtierenden Präsidenten Thumann zu schreiben, und das ausgerechnet per BILD-Zeitung. Diese lässt sich bekanntermaßen in Hetzkampagnen jedweder Art immer gern instrumentalisieren.Erstaunlicherweise laufen aus dem Stand alle Parlamentarier heiß, sobald die BILD ihre &#8211; meines Erachtens &#8211; undifferenzierten und an sich unmaßgeblichen Meinungen unters Volk posaunt.Nun haben ehemalige BDI-Granden also einen Röttgen als Geschäftsführer verhindert und sind darüber selbst mehr als erschreckt, von amtierenden BDI-Vertretern ganz zu schweigen.Ganz offensichtlich war man davon ausgegangen, dass Röttgen selbstverständlich den Weg des Geldes gehen würde. Mein Respekt gilt ihm dafür, dass er das nicht getan hat. Vielmehr hat er sozusagen Wort gehalten. Nämlich gegenüber denjenigen aus seinem Wahlkreis, die ihm das Vertrauen geschenkt haben, sie bis 2009 im Bundestag zu vertreten. Ich weiß nicht, welcher Politiker noch so gehandelt hätte. Die meisten wären doch mit wehender Fahne zur Industrie übergelaufen. Gut, dass es noch Leute gibt, die nicht die Mentalität des TSÖFKAK (The SchrÖder Formerly Known As Kanzler) leben wollen.Weiterhin gilt es zu beachten, dass es noch eine ganze Reihe Leute im Bundestag gibt, die Doppelfunktionen ausüben, ohne dass man ihnen bisher derart maaiv an die Karre gepinkelt hätte. Allen voran der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Arbeigeberverbände (BDA) Reinhard Göhner&#8230;Allerdings: Ihre Aussagen zur Anzahl der Lobbyisten insgesamt ist natürlich völlig richtig. Ich wollte die Stelle des BDI-GF nicht in den Stand der Unverzichtbarkeit erheben.</p>
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		Von: Textspeier		</title>
		<link>https://germanblogs.de/roettgen-erstaunt-den-bdi-und-andere/#comment-34853</link>

		<dc:creator><![CDATA[Textspeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2006 12:07:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Na, hier ist aber einer blauäugig! Respekt wofür? Schließlich traf er die Entscheidung erst unter öffentlichem Druck. Und auf einen Lobbyisten mehr oder weniger käme es ja auch nicht mehr an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na, hier ist aber einer blauäugig! Respekt wofür? Schließlich traf er die Entscheidung erst unter öffentlichem Druck. Und auf einen Lobbyisten mehr oder weniger käme es ja auch nicht mehr an.</p>
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