Reklame-Schafe – Wo gibt’s denn so was?

Da liest man nichts ahnend die Frankfurter Rundschau
und muss erfahren: Statt Kinderarbeit gibt es in den Niederlanden Tierarbeit.
Die lieben Schäfchen im Umkreis des Dorfes Joure am Ijsselmeer haben ihre weiße
Unschuld verloren und gehören nun zu der arbeitenden Bevölkerung. Sie tragen
jetzt hippe Mäntel mit dem Hinweis auf eine Internetseite für Hotelbuchungen. Die
Bauern lassen sich die Schafsarbeit gut bezahlen.

Dies empört – nein, nicht die Tierschützer – den
amtierenden Bürgermeister Bert Kuiper. Denn: Die Schafe verstoßen gegen die
Gemeinderegel, keine Werbung an Schnellstraßen zu platzieren. Wird den Tieren
ihr Reklamekleid nicht ausgezogen, sollen die Hoteliers 500 Euro Bußgeld pro
Tag zahlen. Doch dies kümmert die betroffenen Herren scheinbar wenig. Ihre
Rekordverdienste an den Osterfeiertagen lassen sie gelassen in die Zukunft
blicken. „Wir lassen die Schafe weiter laufen und zahlen“, sagte ihr Sprecher am Mittwoch.

Ich habe zwar noch weitere Berichte über die wandelnden Litfaßsäulen gefunden, aber leider gibt es keine Bilder im
Netz. Oder ich hab sie übersehen. Mich hätte jetzt schon interessiert wie die
Schafe aussehen …

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