Programming the Universe

Die aktuelle Ausgabe der Cairo Review of Books nimmt sich „My Year in Iraq“ des US-Gesandten Paul Bremer vor. Bremer war von 2003 bis 2004 Verwalter der provisorischen Koaltionsregierung im Irak und sein Erfahrungsbericht eine Bombe. Wieso eigentlich? Der Band eröffne nichts wirklich Neues, schreibt David Tresilian, verweist aber auf „einige interessante Details“, die für den Hype verantwortlich sein dürften: Über die Planlosigkeit der Besatzer etwa und die Ignoranz und Medienorientiertheit eines Donald Rumsfeld. Ferner werden besprochen: Eine voluminöse englischsprachige Anthologie moderner arabischer Literatur mit Beiträgen von über 150 Autoren, versehen mit einer umsichtigen Verortung der Texte in Zeit und Raum. Sowie ein Band wider den Eurozentrismus – 1500 Jahre Reiseschriftstellerei aus Asien und Afrika.

Was hält die Welt im Innersten zusammen? Die New York Times Book Review weiß es: Ein Quanten-Computer! Einer, der nicht bloß „ja“ und „nein“ sagen kann, sondern auch „vielleicht“. Corey S. Powell stellt das Buch „Programming the Universe“ von Seth Lloyd vor, das uns die Komplexität des Universums mit diesem waghalsigen Theorem erklären will: „Das Quanten-Computer-Universum gebiert unaufhörlich neue Informationen … Gib Big Bang ein und heraus kommt schließlich DNA, Sex und Bewusstsein.“

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