Planetside 2: Solider Nachfolger des erfolgreichen Multiplayer-Shooters mit erstem Trailer

Neben MMORPGs koexistieren MMOFPS. Eine Mischung aus Spielen in einer großen Multiplayer-Welt und FPS, was für First-Person-Shooter steht. Anders als bei der Rollenspiel-Variante, geht es beim MMOFPS weniger darum, mit anderen Spielern zu handeln oder gemeinsam Raids gegen übermächtige KI-Gegner zu bewältigen, sondern um vielmehr überdimensionierte Schlachtfelder, wie man sie sonst nur aus Counter-Strike oder neueren Spielen wie Call of Duty kennt. Bekannter Genre-Vertreter ist Halo, aber auch unzählige Mods, wie sie die GTA-Serie hervorgebracht hat (San Andreas Multiplayer), können mit bis zu 500 Spielern gleichzeitig punkten. Eine Vorreiterrolle für Schlachtfelder für mehrere Hundert Mitspieler lieferte das von Ubisoft, Sony Online Entertainment und Koch Media veröffentlichte Planetside. Es ist Zeit für einen noch größeren, noch epischeren zweiten Teil.

Planetside 2 fixiert die vierstellige Teilnehmerzahl an

Nicht mehr von Hundert Spielern auf einem Server ist die Rede, sondern Tausenden. Krieg mit anderen Ausmaßen, der auch technisch ganz anders konzeptioniert werden musste, damit man nicht entweder in Langeweile oder Frust verendet. Die Welt muss noch größer sein, noch durchdachter, denn wer nach einem Tod spawnt, der hat mitnichten Lust durch die Hälfte der Karte zu laufen, um dann durch einen Heckenschützen gleich wieder von der Karte getilgt zu werden. Genau das kann auch zum Frust führen, denn umso mehr Spieler teilnehmen, umso schwerer wird es für einen Einzelnen, die Übersicht beizubehalten. Planetside wird mit flexiblen Spawnpunkten arbeiten. Eine Technik die schon bei Team Fortress 2 wunderbar funktioniert hat.

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Der Teaser-Trailer zeigt, wie belebt die Schlachtfelder sind und ja, grafisch wird das nicht allzu anspruchsvoll, aber wie sollte es auch? Solche Dimensionen dürften auch leistungsfähige Spiele einiges abverlangen. Grafische Einbußen für ein aktiveres Spielerlebnis. Das Stein-Schere-Papier-Prinzip funktioniert auch hier auf die Klassen bezogen. So kann man den nervigen Scharfschützen mit einem Panzerfahrzeug seiner Wahl aus seinem Versteck sprengen. Panzer werden wiederum von Fallen oder Grenadiere hochgenommen. Planetside 2 setzt dabei auf eine eher untergeordnete Story aber es gibt sie.

Klassenkampf auf Auraxis

Zwischen drei Klassen darf der Spieler sich entscheiden. New Conglomerate, Terran Republic oder Vanu Sovereignty stehen zur Auswahl. Gespielt wird auf einen Planeten namens Auraxis, der verschiedenste Kontinente vereint. Überall gibt es militärische Stützpunkte, Produktionshallen und andere strategisch wichtige Gebäude. Zwischen den Kontinenten reist der Spieler mit Hilfe der aufgebauten Warpgates (Sprungtore) oder dem Shuttle-Flugzeug HART. Der einzig merkliche Rollenspiel-Faktor ist die Weiterentwicklung des Charakters, der nicht nur neue Waffen bekommt, sondern auch in den Rängen aufsteigt, was zusätzliche Boni freischaltet. Verbesserte Rüstungen erhöhen zudem die Überlebenschancen.

Achso, das war auch schon die Geschichte. Denn hier geht es einfach nur um Machtinteressen, als auch um die Ressourcenknappheit des Planeten.

In Planetside 2 erwartet uns ein rundumerneuertes Auraxis, neue Waffen und Ausrüstung, sowie ein komplexeres Ranking-System, wo man sicherlich auch bei den Vorreitern von Battlefield und Call of Duty einen Blick wagen wird. Hoffentlich erspart man uns die Social Media Komponente, auch wenn dies bezweifelt werden muss.

Für das erste Quartal im kommenden Jahr ist das MMOFPS-Spiel angesetzt und verspricht ein ernsthafter, taktischer Multiplayer-Shooter im Sci-Fi-Ambiente zu werden.

6 Meinungen

  1. Interessanter Artikel mit Mehrwert. Zudem ist es wichtig, dass Kinder Sachverhalte richtig verstehen und nachvollziehen – auch deshalb, weil es wichtig für das Kommunizieren mit anderen ist.

  2. Alexander Altmeyer

    Schöner Artikel. Ich selbst habe im Bekanntenkreis zwei Kinder welche unter LRS leiden. Grundsätzlich lernen Kinder am besten – so denke ich jedenfalls – wenn man das lernen mit positiven Gefühlen verbindet. Die Kinder sollten z.b. Texte lesen die sie auch selbst interessieren. Zusätzlich kann man auch mit einem Belohnungssystem arbeiten.

  3. Ja, die dargestellte Vorgehensweise macht Sinn. Sie bedingt in ihrer Strukturiertheit jedoch ein gewisses Alter des Kindes und setzt eine gewisse Unterordnung gegenüber dem Erwachsenen voraus. Eigene Kinder — ein gesundes Selbstbewusstsein sei hier vorausgesetzt — reden einfach drauf los, wenn ihnen eine Frage oder Anmerkung auf den Lippen liegt. Und das ist auch gut so, denn der Diskurs als solcher ist viel wichtiger als eine umfängliche Textanalyse. Denn Lesekompetenz erwächst aus Leselust, und die wiederum entsteht dann, wenn der Erwachsene seinerseits mit Begeisterung dabei ist: gleichermaßen beim Text und beim Kind.

  4. Das LESEN hat man ursprünglich den Vögeln abgeschaut. Die picken nicht die Steine vom Boden sondern sie LESEN die Körner aus. Das ist die Grundbedeutung von LESEN.
    Als Ich-kann-Schule-Lehrer schaue ich natürlich noch etwas genauer hin.
    Nichts und niemand hat auf die Vögel DRUCK ausgeübt. Es war die SOG-KRAFT des HUNGERS, die sie zum LESEN brachte.
    Unsere Schule ist eine DRUCKanstalt. Druck macht aber nur die Kräfte matt und platt. Mit Druck kann man auch nicht lenken. Der Bauer weiß ndas, drum spannt er die Pferde nicht hinter sondern VOR den Wagen. Die Pädagogen schieben i.d.R. immer noch (mit dem Hirn) hinten an. Dabei bedeutet sowohl LEHRER wie auch PÄDAGOGE: mit mitreißendem Vorbild vorausgehen. Kein Wunder, wenn man die Talente so plump in die Flucht schlägt, dass es dann mit immer mehr Aufwand gelingt, sie immer weniger wieder einzufangen.
    In der neuen Ich-kann-Schule gilt das SOG-Prinzip.
    Sog macht wachsen.
    Sog richtet auf.
    Mit SOG lassen sich die Kräfte punktgenau lenken, mühelos.
    Sog löst. Darum ist er die LÖSUNG.
    Von formalen Übungen wird die Seele nicht satt sondern matt.
    Sorry, Lesen darf nicht aui
    slaugen sondern es muss einem die Kräfte erschließen und zum Wachsen bringen, damit man dabei über sich hinauswächst und dem Leben GEWACHSEN wird.
    In der Ich-kann-Schule käme niemand auf die Idee, Kräfte, von denen er etwas will, mit Übungen zu quälen! Welcher Lehrer würde das mit seinem Chef versuchen? In der IKS gibt es eine einfache Regel für gute Pädagogik: „Probiere das, was Du mit dem Kind vorhast, erst mit Deinem Chef aus!“ Für Chefs fallen einem viel leichter und schneller viel genialere Lösungen ein als für Kinder und alle in der Hierarchie Untergebenen.
    Wenn ich jemand nur für sein Lesetalent bewundere, wächst es, wird stärker und will natürlich auch etwas Stärkeres zu tun haben, um seine neue Stärke zeigen zu können und ndafür wieder stark anerkannt zu werden. Ist doch ganz einfach: GEIST & SEELE haben auch HUNGER, nicht bloß der Körper. Die beste Leseförderung ist, sich überhaupt nicht um das Lesen zu kümmern und dafür um die Lesetalente & Co. Guten Erfolg!
    Franz Josef Neffe

  5. Ich stimme A. Altmeyers Kommentar zu. Ein gutes Gefühl ist wichtig, damit Kinder zwischen richtiger und falscher Schreibweise unterscheiden lernen. Wenn ich nicht wusste, wie ein Wort zu schreiben ist, dann sagte meine Oma immer „schreib das Wort in verschiedenen Varianten auf und entscheide danach, bei welcher Schreibweise du das beste Gefühl hast“. Inzwischen haben die Erkenntnisse der Neurowissenschaften belegt, dass Gefühle eine wesentliche Basis für das Lernen sind. Mehr Freude entsteht z. B. dann, wenn der Inhalt des Textes dem Interesse des Kindes entspricht. Kristina Schubert

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