Pay with a Tweet: Wie das Bezahlen mit Twitter funktioniert

Pay with a Tweet ist als Virales Marketing eine gute Idee, um durch Empfehlungen den Bekanntheitsgrad von Produkten zu steigern. Social Media Marketing und Word-of-Mouth-Marketing gehen hierbei also Hand in Hand: Man stellt dem Tweeter ein Produkt oder einen Teil eines Produktes zur Verfügung und dafür teilt er über seinen Tweet den Followers die Vorzüge des Produktes mit – neue Kunden finden sich ein, die ihrerseits wieder die Empfehlungen weitergeben.

So lässt sich beispielsweise ein Downloadangebot verbreiten und das Nutzen desselben einfach Bezahlen mit Twitter. Besonders eignen sich solche Systeme für noch unbekannte Künstler, Autoren und Musiker oder zu Werbezwecken verschiedener Produkte im Social Media Marketing – von Filmtrailern und Musik über Dienstleistungen und Bildern bis zu wissenschaftlichen Arbeiten und Büchern. Vor allem virtuelles Material kann als Leistung für den Tweet dienen, so wie Downloads, Zugänge und ähnliches – ein gastronomischer Betrieb bietet aber sogar ein Bier für einen Tweet.

Pay with a Tweet: So wirds gemacht!

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Twitter-Account

Bevor man Pay with a Tweet nutzen kann, muss man zunächst natürlich einen Twitter Account oder eine Facebook Seite einrichten.

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Follower

Damit Virales Marketing auch Erfolg hat, benötigt man auch eine bereits ansehnliche Anzahl an Followern, die die Nachrichten empfangen.

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Einrichten für Verkäufer

Seiten wie Paywithatweet.com bieten ein Formular an, das man entsprechend ausfüllt. Hier gibt man die URL der Dienstleistung/des Produkts an und bekommt dafür einen Button, den man in seine Webseite einbinden kann.

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Nutzung durch den Tweeter

Wenn man auf den Angebotsbutton geklickt hat, wird man aufgefordert, eine Nachricht in Twitter oder auf die Pinnwand bei Facebook über das Angebot zu schreiben und bekommt dafür den Download, den Auszug oder die Leistung – man hat also mit Twitter bezahlt.

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SPAM?

Inwiefern Pay with a Tweet eine Form von SPAM ist, kann nicht vollständig geklärt werden: Da man nicht die Werbung anderer seinen Followers ungefragt unterjubelt, sondern eben eigene Empfehlungen für zur Verfügung gestellte Produkte abgibt, ist ein Spam-Vorwurf erst einmal unbegründet. Jedoch sollte man aufpassen, dass man entweder tatsächlich bereits fundierte Meinungen abgeben kann oder zumindest darauf hinweist, wenn man das Produkt noch nicht testen konnte oder es sich um Werbung als Möglichkeit handelt, Bezahlen mit Twitter zu nutzen.

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Verfolgen

Um zu verfolgen, wie viele Leute Pay with a Tweet für das jeweilige Angebot genutzt haben und welchen Erfolg die Kampagne hat, kann man Services wie bit.ly oder RowFeeder.com verwenden.

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Kosten

Es ist im Allgemeinen kostenlos, einen Paypertweet-Button auf die Webseite zu legen.

Eine Meinung

  1. hab ich gerade eingebunden. Schöne Sache. Gibt es einen Dienst auf deutsch?

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