Panikattacken. Oder hilft die Linden-Methode?

„Ich glaube, jede zweite Frau und jeder dritte Mann (nicht
bestätigte Zahlen) leiden unter Angstzuständen und erleben häufig oder selten
Panikattacken. Ich hatte meine erste mit zehn Jahren. Danach lag ich fast zwei
Wochen auf der Krankenstation eines Kinderferienlagers 900 km von Zuhause
entfernt, weil die Ärzte eine schwere Virusinfektion vermuteten. Herzschlagen,
Atemnot und Durchfall ließen vielleicht auch erst mal keine andere Diagnose zu.
Eine Zehnjährige Angstzustände?

Die heftigeren Panikattacken kamen erst 20 Jahre später.
Eine allgemeine psychische und physische Überforderung sorgte für eine tief
sitzende Klaustrophobie. Keine Tunnel mehr, keine Fahrstühle, Konzerte,
Flugzeuge, ICEs … das Leben änderte sich. Gestalttherapie, ja, für den Moment
ganz gut, heute würde ich sagen, es hat nicht so viel gebracht. Fast fünf Jahre
später, die Panikattacken sind in der Heftigkeit Geschichte, steige ich immer
noch in kein Flugzeug, kann immer noch nicht alleine durch einen Tunnel fahren
und ICEs an Feiertagen führen zur Übelkeit und Schwindelgefühlen.

Jetzt stieß ich über ein Google-Ads auf eine Seite:
www.angst-panikattacken.com, die in amerikanischer Manier die Linden-Methode
anpries. Meine Frage: hat jemand schon mal etwas davon gehört? Hilft das
wirklich oder ist es nur Geldmacherei? 121 Euro ist für die Heilung einer Krankheit, die so
dermaßen einschränkt, nicht viel. Wenn’s aber nichts bringt, dann schon …“

Das fragt:
Die Passantin

4 Meinungen

  1. Ich zitiere aus dem Gedächtnis aus einer Arbeit, die leider nicht mehr verlinkbar ist: ein Hamburger Augenarzt, Dr. Krähe, hatte viele drogenabhängige Schwangere betreut und die Nachteile der Akupunktur kennengelernt. Wegen der nur eingebildeten Wirksamkeit kamen viele Kinder als Drogenabhängige auf die Welt! HIV- und Hep-C-Infektionen nahmen zu. Durch Anwendung des vernünftiger Therapie und Methadonsubsitution konnte ein hoher Prozentsatz der Süchtigen entzogen werden und drogenfrei lebnen..Ja wo sind wir denn, dass jetzt wirkungslose Placebos gegen Sucht empfohlen werden können? Auch noch auf so eine unglaublich unbelegte und unwissenschaftliche Art und Weise!.Hier nham die Esoteriker die Meinungsführerschaft übernommen. Die Redaktion sollte sich gut überlegen, ob es das ist, was unter „Experte“ laufen soll.

  2. Hallo Neudeck,ich habe mir auch gleich Gedanken zur Sache gemacht:[Spitzfindiges aus dem Chefarztfraulichen Kompendium der Paramedizin: Das NADA-Protokoll] Selbstverständlich irgendwie subversiv…..

  3. hallo.
    ich finde man sollte es ausprobieren.vieleicht hilft es ja wirklich.
    aber wer nicht wagt der nicht gewinnt.
    ok. nicht gerade wenig geld aber geben wir nicht alle auch geld für dinge aus die wir eigentlich garnicht brauchen?
    ich werde diese Methode ausprobieren,und sollte es echt nicht helfen bekommt man das geld erstattet.
    und für meine gesundheit ist es nicht sehr viel geld. und das bin ich mir einfach wert. und meinen kindern schuldig. in dem letzten jahr bin ich nicht mehr mit ihnen auf dem spielplatz gewesen. :::::::::….___- versuch macht klug!!!!!! oder??

  4. Kennt Ihr den Film Burried im Detail? Ich selber leide an Klaustrophobie und ich fand es wirklich schlimm den Film zu sehen.
    Wenn man sich vorstellt, wirklich in einem Sarg begraben zu sein und da nicht rauszukommen – schrecklich. :-/
    Na ja, das nur am Rande. Danke für den Beitrag. LG Frederik

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