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	Kommentare zu: Online Durchsuchung: BKA Zugriff und Verfassungsschutz	</title>
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	<description>Das passiert in Deutschland, Europa und der Welt</description>
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		<title>
		Von: Scray		</title>
		<link>https://germanblogs.de/online-durchsuchung-bka-zugriff-und-verfassungsschutz/#comment-36932</link>

		<dc:creator><![CDATA[Scray]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 May 2010 21:05:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[zu Michael Schmidt:

Ich glaube kaum, dass man sich einfach &quot;tiefe technische Kenntnisse&quot; schützen kann. In der IT-Abteilung des BKA werden wohl kaum Möchtegern-Programmierer sitzen, die ihr erstes Programm schreiben. Schließlich gehört es zu ihrer Arbeit, derartige Programme zu schreiben. Antiviren- bzw. Antispywaresoftware werden dabei für sie wohl kaum ein Problem darstellen. Zudem werden die Aufgabenbereiche von bspw. Elektrotechnikern oder bspw. Stadtplanern (?) meines Erachtens falsch eingestuft: Diesen wird keinerlei Programmierwissen vermittelt.
Das meiner Meinung nach größte Problem der Durchsuchungen ist die Anonymität der Durchsucher. Es gibt - ohne erhebliches Wissen zu besitzen - keinen Weg, herauszufinden, ob man überwacht wird oder wurde. Es gibt genügend Mittel und Wege die Überwachung an sich zu verstecken und schließlich dessen Spuren zu vernichten (z. B. Rootkits, IP-Logs löschen...). Wenn Hacker mit solchen Mitteln arbeiten können, werden das studierte Informatiker schon lange können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>zu Michael Schmidt:</p>
<p>Ich glaube kaum, dass man sich einfach &#8222;tiefe technische Kenntnisse&#8220; schützen kann. In der IT-Abteilung des BKA werden wohl kaum Möchtegern-Programmierer sitzen, die ihr erstes Programm schreiben. Schließlich gehört es zu ihrer Arbeit, derartige Programme zu schreiben. Antiviren- bzw. Antispywaresoftware werden dabei für sie wohl kaum ein Problem darstellen. Zudem werden die Aufgabenbereiche von bspw. Elektrotechnikern oder bspw. Stadtplanern (?) meines Erachtens falsch eingestuft: Diesen wird keinerlei Programmierwissen vermittelt.<br />
Das meiner Meinung nach größte Problem der Durchsuchungen ist die Anonymität der Durchsucher. Es gibt &#8211; ohne erhebliches Wissen zu besitzen &#8211; keinen Weg, herauszufinden, ob man überwacht wird oder wurde. Es gibt genügend Mittel und Wege die Überwachung an sich zu verstecken und schließlich dessen Spuren zu vernichten (z. B. Rootkits, IP-Logs löschen&#8230;). Wenn Hacker mit solchen Mitteln arbeiten können, werden das studierte Informatiker schon lange können.</p>
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		<title>
		Von: Michael Schmidt		</title>
		<link>https://germanblogs.de/online-durchsuchung-bka-zugriff-und-verfassungsschutz/#comment-36931</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michael Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 15:13:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wer glaubt denn, dass die Onlinedurchsuchung für die Terrorbekämpfung eingesetzt werden soll?
Um sich sicher gegen Onlinedurchsuchungen zu schützen sind keine tiefen technische Kenntnisse nötig. Der Versuch von &#039;Sicherheitsbehörden&#039; mit Hilfe von Viren und Trojanern, die für diesen Zweck sehr aufwendig geschrieben werden müssen, in einen Computer eines Verdächtigen einzudringen wird bei Sicherheits-Betriebssystemen wie z.B. OpenBSD oder SE-Linux zur echten Herausforderung für die &#039;Onlinedurchsucher&#039;. Jeder durchschnittlicher Student in einem technischen Studiengang (wie z.B. Elektrotechnik, Luft- und Raumfahrttechnik oder Medizintechnik oder sogar ein angehender Stadtplaner) wird sich sicher gegen eine Onlinedurchsuchung schützen können. Es ist davon auszugehen, dass Terroristen, die befürchten müssten, dass sie Ziel einer heimlichen Durchsuchung werden könnten, heutzutage entsprechende Maßnahmen treffen würden.
Was soll also ein höchst umstrittenes Gesetz, das höchstwahrscheinlich niemals für die Zwecke eingesetzt werden kann, für das es geschrieben wurde? Wahrscheinlich soll es nur als Türöffner dienen, damit man es, wenn es erstmal da ist, einfacher auf andere Straftaten ausgedehnt kann. So werden peu à peu die Unverletzlichkeit der Wohnung und andere Grundrechte immer mehr beschnitten und ausgehöhlt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer glaubt denn, dass die Onlinedurchsuchung für die Terrorbekämpfung eingesetzt werden soll?<br />
Um sich sicher gegen Onlinedurchsuchungen zu schützen sind keine tiefen technische Kenntnisse nötig. Der Versuch von &#8218;Sicherheitsbehörden&#8216; mit Hilfe von Viren und Trojanern, die für diesen Zweck sehr aufwendig geschrieben werden müssen, in einen Computer eines Verdächtigen einzudringen wird bei Sicherheits-Betriebssystemen wie z.B. OpenBSD oder SE-Linux zur echten Herausforderung für die &#8218;Onlinedurchsucher&#8216;. Jeder durchschnittlicher Student in einem technischen Studiengang (wie z.B. Elektrotechnik, Luft- und Raumfahrttechnik oder Medizintechnik oder sogar ein angehender Stadtplaner) wird sich sicher gegen eine Onlinedurchsuchung schützen können. Es ist davon auszugehen, dass Terroristen, die befürchten müssten, dass sie Ziel einer heimlichen Durchsuchung werden könnten, heutzutage entsprechende Maßnahmen treffen würden.<br />
Was soll also ein höchst umstrittenes Gesetz, das höchstwahrscheinlich niemals für die Zwecke eingesetzt werden kann, für das es geschrieben wurde? Wahrscheinlich soll es nur als Türöffner dienen, damit man es, wenn es erstmal da ist, einfacher auf andere Straftaten ausgedehnt kann. So werden peu à peu die Unverletzlichkeit der Wohnung und andere Grundrechte immer mehr beschnitten und ausgehöhlt. </p>
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