Oh, Lola!

Wo war Sandra Hüller?

Nach dem Silbernen Bären hat Sandra Hüller für ihre Rolle in
„Requiem“ auch die Lola als beste Hauptdarstellerin
bekommen. Wahrscheinlich zu Recht, aber das zu entscheiden überlassen wir
lieber dem Kino-Blog. Die Preisverleihung war dennoch etwas befremdlich: Frau Hüller
gehörte zu den Nominierten, die nicht anwesend waren, was OK ist, weil als
gefragte Aktrice hat man ja auch mal keine Zeit.

Wurde aber nicht gesagt, stattdessen
wurde nach der Vergabe dermaßen in der Aufzeichnung rumgeschnippelt, dass es
fast schon für den Preis in der Kategorie „Schlechtester Schnitt in einer
Aufzeichnung einer Preisverleihung“ gereicht hätte. Und noch was gab mir zu
Bedenken: Alle Promis, die während dieser Schnitte gezeigt wurden, blickten mit
glasigen Augen aus betroffenen Gesichtern. Nicht, das da was passiert ist…


Kleider machen Leute

Kann mal jemand Heiner Lauterbach sagen, dass er nicht immer
Frack tragen soll? Wie sieht das denn bitte aus? Wer immer seine Garderobe
zusammenstellt, scheint auch seine Reden zu schreiben. Ziemlich fadenscheinig: Herr
Lauterbach spricht vom „schwachen Geschlecht“ und spielt mit den Klischees, die
da so an ihm kleben. Auf die Gefahr hin, jemandem auf den Schlips zu treten: In
meinem „Taschenwörterbuch Englisch“ steht ein passendes Wort zwischen „path“
und „pathologcial“.
 
Auch Detlev Buck hat sich schick gemacht. Nur, dass seine
Krawatte seit der Konfirmation nicht neu gebunden wurde und der Knoten deshalb
kaum breiter ist als ein Super-8-Film. Aber das ist nicht schlimm – auch nicht der
schlechte Sitz seines Anzugs –,  denn Bauer
bleibt nun mal Bauer, und wenn Buck anfängt, auf der Bühne wie immer rumzutölpeln, dann ist das doch irgendwie
niedlich.

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