Nun solls der Ulli Stielike sein!

Langsam wird es den Spaniern wohl zu langweilig über die
Dauererfolge Barcas zu berichten. So kommt es, dass Ulli Stielike nach Jahren
der Abstinenz in der spanischen Presse wieder eine Schlagzeile in der „Marca“ (Spaniens
Bild- Zeitung) über sich lesen darf.
 
Er also, der Erfolgstrainer des Jahres 2000, als er mit Erich
Ribbeck das Duo- Infernale bildete und die deutsche Nationalmannschaft bei der
EM in Portugal zum Vorrunden- Aus führte, soll den Madrilenen einen
versöhnlichen Saisonabschluss bescheren. Davon halte ich gar nichts.
 
Ulli wurde doch nur ins Spiel gebracht, weil dieser mal die Fussballschuhe
für die Königlichen geschnürt hat. Obwohl ich dem Ex- DFB- Trainer von dem
Traineramt bei Real Madrid abrate, würde ich dem Herrn Stielike glatt
zutrauen, dass er aus alter Verbundenheit das sinkende Schiff Real retten will. Folgendes liess er dazu verlauten:„Das wäre schön, aber ich kann mir das nicht
vorstellen. ich habe bislang keine Gespräche mit Real geführt. Außerdem
habe ich gehört, dass Real an Bernd Schuster interessiert ist“, sagte
Stielike und fügte hinzu: „Insgesamt wäre Spanien aber interessant,
weil der Trainer in Spanien eine andere Position hat als in anderen
Ländern.“

Doch wer es bei der EM 2000 noch nicht einmal geschafft hat, die Streithähne
Hamann und Matthäus zu bändigen, wird sich an Ronaldo, Zidane und Co. die Zähne
ausbeißen.      

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