Nach Lincoln soll auch van Buyten vom HSV zu den Bayern wechseln!

Dieses Mal ist es mehr, als nur Propaganda. „Daniel hat uns signalisiert, daß Bayern an ihm Interesse hat.“ Worte aus dem Mund von Dietmar Beiersdorfer, Sportchef vom HSV. Äußerst bitter, wie ich behaupten würde. Aus dem Grunde,
weil der Belgier allein durch das Informieren, einem Wechsel nicht abgeneigt zu sein
scheint.
 
Geht es dem HSV um finanzielle Aspekte, würde ein Verkauf
van Buytens definitiv Sinn machen. Eine Ablöse zwischen 15-20 Millionen
Euro
steht im Raum. Wechselt Boularhouz, er soll bei Barca einen Vorvertrag
unterschrieben haben, tatsächlich auch nach der WM den Verein, gäbe es
zusätzlich an die 20 Millionen Euro. Plus die Champions League Gelder…
Wow, da
würde ein dicker Batzen Kohle zusammenkommen und der HSV könnte
adäquaten Star-Ersatz verpflichten. Stellt sich nur die Frage, ob die
„nächsten“ Top-Spieler
ebenso perfekt ins HSV-Gefüge passen und sich schnell eingliedern. Auch
die Hierarchie wäre auf einmal durchgewürfelt. Probleme über Probleme
und somit könnte einer erfolgreichen Champions League/Bundesliga
Saison 06/07 einiges im Wege stehen.
 
Eigentlich darf der HSV die Fehler der Vergangenheit nicht
wiederholen, als sie wegen Geldgeilheit einen Schlüsselspieler wie Niko Kovac
abgaben. Viel wichtiger wäre es auf ein eingeschworenes Team, Konstanz und den daraus eventuell resultierenden Erfolg zu setzen
und den Millionen-Verlockungen zu widerstehen. Wozu gibt es denn noch Verträge? Völlig
egal, ob die Bayern van Buyten zwei Millionen mehr pro Jahr und dem HSV ne fette Ablöse
bieten. Es geht um den sportlichen Erfolg und nicht um wachsende Bankkonten.
 
Beiersdorfer sollte van Buyten folgendes sagen: „Daniel, du musst
bleiben. Wir wollen mit dir weiter etwas Großes aufbauen und du hast noch zwei
Jahre Vertrag.“ Mit
einem wichtigen Aspekt, welchen das Hamburger Abendblatt erkannt hat
müsste das Gespräch dementsprechend fortgesetzt werden: „Und mehr Geld
gibt es auch nicht, weil hier sonst alle Spielerberater auf der Matte
stehen und mehr Knete für ihre Schützlinge einfordern.“ Nach Ablauf des Vertrages kann der
Belgien-Hüne schließlich immer noch wechseln. In der Zwischenzeit kann sich der
HSV genügend nach einem gleichwertigen Ersatz umschauen.

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