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	Kommentare zu: Nach dem Kompromiss ist vor dem Kompromiss	</title>
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	<description>Das passiert in Deutschland, Europa und der Welt</description>
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		<title>
		Von: Martin Kulik		</title>
		<link>https://germanblogs.de/nach-dem-kompromiss-ist-vor-dem-kompromiss/#comment-35825</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 18:36:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das ist wirklich interessant und verwunderlich zugleich. Zwei an sich vielleicht gar nicht schlechte Modelle (na ja eines zumindest) ergeben zusammen genommen totalen Murks. - Passend dazu habe ich neulich eine Meldung gehört in der ein Vorstandsvorsitzender eines DAX Unternehmens die Bundesregierung aufforderte, die Unternehmenssteuerreform fallen zu lassen, weil sie im Ergebnis das Steuerrecht nur weiter verkompliziere - und das obwohl sie den Unternehmen Steuerentlastungen bescheren würde. Also demnächst lieber etwas einfacher als den angeblich ganz ganz großen Wurf zu wagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist wirklich interessant und verwunderlich zugleich. Zwei an sich vielleicht gar nicht schlechte Modelle (na ja eines zumindest) ergeben zusammen genommen totalen Murks. &#8211; Passend dazu habe ich neulich eine Meldung gehört in der ein Vorstandsvorsitzender eines DAX Unternehmens die Bundesregierung aufforderte, die Unternehmenssteuerreform fallen zu lassen, weil sie im Ergebnis das Steuerrecht nur weiter verkompliziere &#8211; und das obwohl sie den Unternehmen Steuerentlastungen bescheren würde. Also demnächst lieber etwas einfacher als den angeblich ganz ganz großen Wurf zu wagen.</p>
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		<title>
		Von: Sven-Hendrik Loßin		</title>
		<link>https://germanblogs.de/nach-dem-kompromiss-ist-vor-dem-kompromiss/#comment-35827</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sven-Hendrik Loßin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 18:30:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@MartinDas finde ich ja gerade das Interessante: Sowohl die Kopfpauschale der CDU als auch die Bürgerversicherung der SPD hätte diese Ungerechtigkeit beseitigt (insofern finde ich Ihre Darstellung etwas einseitig). Aber kaum setzen sich die beiden Parteien an einen Tisch, kommt wieder nur eine Anpassung des alten Systems heraus. Ich frage mich, wann die Großparteien verstehen, dass es Gesetze gibt, die vollständig ersetzt werden müssen durch etwas Neues. Dazu gehören mit Sicherheit auch die Steuergesetzgebung und viele Bauverordnungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@MartinDas finde ich ja gerade das Interessante: Sowohl die Kopfpauschale der CDU als auch die Bürgerversicherung der SPD hätte diese Ungerechtigkeit beseitigt (insofern finde ich Ihre Darstellung etwas einseitig). Aber kaum setzen sich die beiden Parteien an einen Tisch, kommt wieder nur eine Anpassung des alten Systems heraus. Ich frage mich, wann die Großparteien verstehen, dass es Gesetze gibt, die vollständig ersetzt werden müssen durch etwas Neues. Dazu gehören mit Sicherheit auch die Steuergesetzgebung und viele Bauverordnungen.</p>
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		<title>
		Von: Martin Kulik		</title>
		<link>https://germanblogs.de/nach-dem-kompromiss-ist-vor-dem-kompromiss/#comment-35826</link>

		<dc:creator><![CDATA[Martin Kulik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 17:29:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Sven Hendrik&quot;Ein Ende dieser Ungerechtigkeit ist nicht absehbar. Für mich bedeutet das, dass der Vorstandsvorsitzende von jedem einzelnen DAX-Unternehmen weniger Krankenkassenbeitrag zahlen muss, als die Sachbearbeiter im Unternehmen.&quot;Tja, hätten damals, am 18. Sept. 2005 mehr Leute ihr Kreuz bei der CDU gemacht, hätten wir heute eine Kopfpauschale und der Manager würde zwar genauso viel zahlen wie der Busfahrer - allerdings würde der Manager mehr Steuern entrichten müssen aus denen wiederum das Gesundheitssystem finanziert würde. Wollte die Mehrheit aber nicht - deswegen wurschteln die jetzt so rum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Sven Hendrik&#8220;Ein Ende dieser Ungerechtigkeit ist nicht absehbar. Für mich bedeutet das, dass der Vorstandsvorsitzende von jedem einzelnen DAX-Unternehmen weniger Krankenkassenbeitrag zahlen muss, als die Sachbearbeiter im Unternehmen.&#8220;Tja, hätten damals, am 18. Sept. 2005 mehr Leute ihr Kreuz bei der CDU gemacht, hätten wir heute eine Kopfpauschale und der Manager würde zwar genauso viel zahlen wie der Busfahrer &#8211; allerdings würde der Manager mehr Steuern entrichten müssen aus denen wiederum das Gesundheitssystem finanziert würde. Wollte die Mehrheit aber nicht &#8211; deswegen wurschteln die jetzt so rum.</p>
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		<title>
		Von: "Himbi"		</title>
		<link>https://germanblogs.de/nach-dem-kompromiss-ist-vor-dem-kompromiss/#comment-35828</link>

		<dc:creator><![CDATA["Himbi"]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 15:57:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da ist normaler Profit denkender Kapitalismus....was erwartet Ihr....????.Lest dazu mal Prof.Werner Sinn, sehr zu empfehlen....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist normaler Profit denkender Kapitalismus&#8230;.was erwartet Ihr&#8230;.????.Lest dazu mal Prof.Werner Sinn, sehr zu empfehlen&#8230;.</p>
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		<title>
		Von: Sven-Hendrik Loßin		</title>
		<link>https://germanblogs.de/nach-dem-kompromiss-ist-vor-dem-kompromiss/#comment-35824</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sven-Hendrik Loßin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 15:54:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist schon ein echtes Armutszeugnis, wenn eine für das Land dermaßen wichtige Reform zum Spielball der Interessen einiger Provinzpolitiker wird. Das sind die Nachwehen und der Abgesang auf den Föderalismus.Das kann dennoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das erzielte Verhandlungsergebnis mager ist. Es sieht danach aus, als würde nach diesem Vorschlag weiterhin jeder, der über ca. 50.000 Euro verdient, aus der Solidargemeinschaft entlassen. Ein Ende dieser Ungerechtigkeit ist nicht absehbar. Für mich bedeutet das, dass der Vorstandsvorsitzende von jedem einzelnen DAX-Unternehmen weniger Krankenkassenbeitrag zahlen muss, als die Sachbearbeiter im Unternehmen. Dass diese Struktur nicht schon unter Rot-Grün lange abgeschafft worden ist, ist meines Erachtens nur mit erfolgreicher Lobbyarbeit und mit der Tatsache, dass die Abgeordneten selber davon profitieren, zu erklären.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon ein echtes Armutszeugnis, wenn eine für das Land dermaßen wichtige Reform zum Spielball der Interessen einiger Provinzpolitiker wird. Das sind die Nachwehen und der Abgesang auf den Föderalismus.Das kann dennoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das erzielte Verhandlungsergebnis mager ist. Es sieht danach aus, als würde nach diesem Vorschlag weiterhin jeder, der über ca. 50.000 Euro verdient, aus der Solidargemeinschaft entlassen. Ein Ende dieser Ungerechtigkeit ist nicht absehbar. Für mich bedeutet das, dass der Vorstandsvorsitzende von jedem einzelnen DAX-Unternehmen weniger Krankenkassenbeitrag zahlen muss, als die Sachbearbeiter im Unternehmen. Dass diese Struktur nicht schon unter Rot-Grün lange abgeschafft worden ist, ist meines Erachtens nur mit erfolgreicher Lobbyarbeit und mit der Tatsache, dass die Abgeordneten selber davon profitieren, zu erklären.</p>
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