Mach mal Ferien von der Welt

Suchen Sie sich einen schönen
Platz in Ihrer Wohnung aus, breiten Sie dort eine Decke aus und legen Sie ein
Kissen darauf. Stellen Sie auf dem Boden davor eine Kerze auf oder eine
Glasschüssel mit einer Blüte darin. Setzten Sie sich nun auf das Kissen, wenn
möglich im Lotussitz. Ansonsten tut es auch der Schneidersitz.

Die Haltung sollte aufrecht, aber
bequem sein. Das Kinn senkt sich in Richtung Brust, so dass der Nacken
leicht gedehnt ist. Entspannen Sie die Kiefergelenke, öffnen Sie den Mund etwas
und parken Sie die Zunge am Gaumen, hinter den Schneidezähnen. Die Hände werden
mit den Handflächen nach oben auf die Knie gelegt, wobei Daumen und Zeigefinger
einen Kreis bilden. Die Augenlider schließen sich bis auf einen kleinen Spalt.
Der Blick konzentriert sich auf die Kerze oder die Blüte. Spannen Sie die
Bauchmuskulatur etwas an.

Nun kommt das Schwierigste: “an nichts” zu denken. Um das Gedankenkarussell anzuhalten,
muss man den Geist etwas geben, womit er
sich beschäftigen kann. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. So
kann man sich auf den eigenen Atem konzentrieren und beim einatmen das Wort „ein“
und beim ausatmen das Wort „aus“ denken. Oder Sie sagen im Takt der Atemzüge zu
sich immer wieder das selbe Wort, beispielsweise Schönheit oder Liebe. Eine
weitere, sehr erholsame Meditationsmethode sind Fantasiereisen. Lassen Sie Bild
Ihrer Traumlandschaft vor Ihren inneren Auge entstehen, ein Meeresstrand, eine
Waldlichtung im Licht der Abendsonne oder ein Wasserfall.

Das Ganze sollten zehn bis 30 Minuten lang dauern und am
besten täglich zur selben Zeit praktiziert werden. Es lohnt sich, denn wer
diese  „Oase der Ruhe“ regelmäßig betritt, wird
insgesamt gelassener und kann stressige Zeiten viel besser überstehen.

8 Meinungen

  1. ich kann folgende übersichtsseite zu wellness resorts nur wärmstens empfehlen: http://www.wellness-heaven.net/

  2. Symtome auszukurieren finde ich in Ordnung. Daneben würde ich gerne etwas tiefer gehen. Über den irrsinnigen Druck im konventionellen Berufsalltag brauche ich nichts zu sagen, weil der ja in aller Munde ist. Ich möchte auf zwei Punkte im Kulturbereich hinweisen:In meinem Leben habe ich viel getanzt. Auf meiner ersten Ballettschule lernte ich bereits eine junge Frau kennen, die dermaßen intensiv Modern Dance getanzt hatte, daß der Arzt ihr das Aufhören dringend nahelegend mußte. Sie war höchstens Mitte zwanzig und hatte bereits einen kaputten Rücken. Orthopäden warnen davor, die Wirbelsäule nach hinten zu verbiegen, weil dies die Bandscheiben im Lendenbereich extrem verschleißt. Diese Warnungen werden aber nicht gern gehört. Später lernte ich übrigens eine 22-.jährige kennen, die seit dem 16. Lebensjahr professionell klassisches Ballett getanzt hatte. Sie aufgrund der gleichen Symtome zum Reha-Fall geworden. Ich selbst bin irgendwann zum maßvolleren Barocktanz gewechselt. Mein erster Barocktanzlehrer schätzte allerdings den Grand Plie als Aufwärmübung. Als ich ihn darauf aufmerksam machte, daß man Kniebeugen niemals unter 90% machen soll, war er eingeschnappt.Ich geh mal zu einer männlichen Vorliebe, die ich auch habe: Das Trompetespielen. Eine Zeit lang arbeitete ich an meiner Höhe, merkte aber bald, daß der Druck meiner Lunge nicht gut tat. Nach langem Suchen fand ich endlich medizinisch kompetente Hinweise in US-Sites: Lungenschäden, Herzrhythmusstörungen, erhöhter Augeninnendruck ect. wurde hier beschrieben. Jetzt habe ich (unter dem Namen tplady) im trompetenforum.de eine interessante Diskussion. Viele wollen es nicht fressen, es gibt aber auch ein paar Nachdenkliche.Frage: Müssen wir wirklich mit aller Gewalt wie die Lemminge agieren? Wäre es nicht schöner, wenn wir entspannt tanzen würden – ohne überzogene Leistungsansprüche? Und wäre die ganze Trompeterei nicht besser zu ertragen, wenn man nicht den Helden markieren müßte (so laut und so hoch wie es nur möglich ist)?Wollen wir diese Leistungsgesellschaft und ihr ganzes Leistungsprinzip wirklich so weiter treiben, bis zum völligen Kollaps? Ich habe die Befürchtung, daß sich diese gestreßte Menschheit irgendwann in einen Krieg flüchten wird, weil sie keinen anderen Ausweg mehr findet…. Andererseits ist die menschliche Gesellschaft eigentlich einsichtiger und humaner geworden. Vielleicht kriegen wir ja doch noch die Kurve?P.S.: Ich habe den Beziehungsstreß vergessen. Der kommt zum Arbeits- und Freizeitstreß noch dazu.

  3. www.salzhohlen.de

    Vorzüge der Entspannung:Die Luft, die die Salzgrotte ausfüllt, ist reich an wertvollen Mikroelementen und enthält praktisch keine charakteristisch für unsere gegenwärtige Umwelt Verschmutzungen. Durch einen hohen Gehalt an Natriumchlorid wirkt es allergie-, und Schimmelpilzhemmend. Die Luftsauberkeit in einer Salzgrotte ist zehnmal höher als draußen.Diese Wirkungen des Mikroklimas, d.h. die biologische und chemische Sauberkeit, Sättigkeit mit Spurenelementen und die negative Ionisierung, haben einen wohltuenden Einfluss sogar auf den gesunden Organismus. Der Aufenthalt in solcher Atmosphäre reduziert den Stress, vertieft und verlangsamt die Atmung, verstärkt die Konzentration, gibt das Gefühl der Sauberkeit und Zufriedenheit und zusätzlich verzögert den Hautalterungsprozess, glättet die Hautfalten und beschleunigt die Fettverbrennung und unterstützt somit beträchtlich den Kampf mit dem Übergewicht.

  4. Meditation ist eine Top-Technik um zu sich Selbst zu kommen und seinen Geist zu befreien! Was Meditation ( Dhyana )aus yogischer Sicht weiter beinhaltet findest Du hier: . MeditationAbgesehen von Meditation ist Yoga über die Arbeit am Körper ein schöner und effizienter Weg um mit den Belastungen, die unser modernes Leben mit sich bringt, fertig zu werden.

  5. Ich gehe zum Relaxen immer in ein Wellness Hotel ins Elsass oder aber in Thermen wie die Schwabenquelle in Stuttgart oder die Caracallatherme in Baden-Baden. Meiner Meinung nach ist der Relax-Effekt dann höher als allein zu Hause zu meditieren.

  6. Meditation kann ich sehr empfehlen. Gerade wer von der Arbeit ausgebrannt ist, kann dadurch wieder neue Kraft tanken.

  7. Es gibt heute schon so viele Möglichkeiten und auch Arten wenn es um Meditation geht, da ist für jeden etwas dabei. Sogar kleine aber feine Meditationen, die nur ein paar Minuten dauern, und die man auch einfach in der Mittagspause machen kann funktionieren sehr gut. Wer wie ich einen sehr langen Arbeitstag hat, ist meistens sehr dankbar für ein paar solcher ruhiger Minuten.

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