Luca Badoer im Ferrari als Massa und Schumacher-Ersatz

Badoer als Fahrer und Testfahrer in der Formel 1

So wechselten die beiden in de Saison 1994 zu Minardi Ford, Badoer als Tester und Alboreto als Pilot. Im Folgejahr fuhr Badoer Rennen für Minardi-Ford. Die Saison 1996 verbrachte er bei Forti-Ford und trat 1999 erneut für Minardi-Ford an. Beim Grand Prix auf dem Nürburgring fuhr er überraschend auf  Rang vier, als ier unglücklich mit Getriebeschaden aufgeben musste. Damit konnte Badoer  für sich den  zweifelhaften Rekord aufgestellen, der Pilot mit den meisten absolvierten Grand Prix (49) zu sein und dabei niemals einen Weltmeisterschaftspunkt zu erzielen.

Badoer ab 1998 Testfahrer bei Ferrari

Mit Michael Schumachers Beinbruch während der ersten Runde zum Großen Preis von Großbritannien 1999 in Silverstone, hegte Badoer berechtigte Hoffnungen, als Schumachers Ersatzpilot an den Start zu gehen. Die Scuderia aus Maranello votierte allerdings gegen ihren Testfahrer, der in der Regel auch den Ersatzfahrer darstellt. Auch seine für einen Rennfahrer traumhaften Maße von 1,70 Meter Körpergröße und ein Gewicht von 55 bis 58 Kilogramm konnten die Entscheidung der Ferrari-Verantwortlichen nicht umkehren. Stattdessen wurde der Finnen Mika Salo verpflichtet.

Aktivitäten in der Scuderia Ferrari Marlboro

In den Jahren danach kam der im Team beliebte Badoer hauptsächlich seinen Aufgaben als Mitfahrer nach und verhalf Ferrari durch sein gutes technisches Feedback zu mehreren Weltmeistertiteln. Im Februar 2006 outete sich Badoer bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele in Italien als schwerer Raucher, als er zur Freude vieler in einem F1 Ferrari einige Burn-outs vollbrachte.

Comeback für Schumacher geplant

Einigen Spekulationen zufolge wollte Badoer seine Karriere bei Ferrari in wenigen Jahren beenden; ein Grund mag darin liegen, dass er im Gegensatz zu seinem ehemaligen Testfahrer-Kollegen Felipe Massa nicht als Fahrer verpflichtet wurde. Weiter nährte diese Annahme die Tatsache, dass nach Massas schwerem Unfall am 26. Juli 2009 auf dem Hungaroring bei großen preis von Ungarn Badoer wieder nicht als Ersatzfahrer eingesetzt wurde. Ex-Weltmeister Michael Schumacher wurde stattdessen dieser Posten zugetragen.

Schumi gescheiter, Badoer im Ferrari-Cockpit

Als sich herausstellte, dass Schumachers genesung nnach einem Motorradunfall nicht im gewünschten maße abläuft, wurde sein Comeback seiner gesundheit wegen abgesagt. Nun endlich darf Luca Badoer nach 10 Jahren Testfahrt sein Comeback in der Formel 1 geben und wird für Ferrari ab dem Großen Preis von Europa an den Start gehen.

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