Kim Jong Il verklagt Saddam Hussein

Auf nicht weniger als 250 Milliarden US-Dollar beläuft sich Kim Jong-Ils Schadensersatzforderung gegen den irakischen Ex-Diktatur. Der Grund für den Diktatorenstreit ist die Verletzung von Urheberrechten. Die Klage umfasst 200 Punkte. Unter anderem sieht der Rotweinliebhaber und passionierte Filmfreund Jong Il sich als geistigen Vater mehrerer nationaler Kampagnen, die Hussein zwischen 1997 und 2001 zur Förderung des Optimismus der 26 Millionen Iraker durchgeführt hat. Auch die Strategie, als Erzfeind der USA internationale Aufmerksamkeit zu erlangen, soll ihren Ursprung in Nordkorea haben.
 
Juristisch hat sich Kim Jong-Il eine Massenvernichtungswaffe als Anwalt besorgt. Kein geringerer als Jacques Vergés höchstpersönlich hat sich des Falles angenommen. Der Anwalt des Bösen betrachtet auch die geplante Eigenentwicklung von Massenvernichtungswaffen in den 80er Jahren als geistiges Eigentum, das der Vater seines Mandanten in einem Strategiepapier ausgearbeitet haben soll. Als Beweis sieht er den zeitlichen Vorsprung Nordkoreas gegenüber dem Irak im Jahre 2001.
 
Kim Jong Il stützt seine Behauptungen auf Aussagen von ehemaligen irakischen Regierungsmitarbeitern, die bestätigt haben sollen, dass Hussein bei seinem nordkoreanischen Kollegen abgeguckt haben soll. Die Klage wurde Ende März beim Gerichtshof der WTO in Genf eingereicht. Saddam Hussein hat zu den Vorwürfen noch keine Stellung genommen.


Den Aprilscherz gab es hier.

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