Jedes Jahr derselbe Akt? Bayern München wildert bei der nationalen Konkurrenz.

Und zwar kein geringerer als Lincoln. Mittelfeldgenie,
Stratege und Diva von Schalke 04. „Lincoln ist ein interessanter Mann“, antwortet Felix Magath
auf die Frage, ob Lincoln ein Mann für die Bayern wäre. Ex-Quälix würde ich
auch zutrauen, dass er es schafft dem stimmungsschwankenden Brasilianer seine
Launen auszutreiben. Schalke-Manager Andreas Müller zu diesem Thema:
„Stand heute ist, dass wir Lincoln auf keinen Fall abgeben. Ich weiß aber, dass er die Klasse hat, Ballack zu ersetzen.“
  
Dieser Transfer würde in das Konzept der Bayern passen. Ze
Roberto Lucio und Ballack wurden von Leverkusen losgeeist, Salihamidzic vom HSV
geholt, Deisler von der Spree an die Donau geholt, Poldi soll aus Köln kommen
und, und, und…
 
Immerzu werden der Konkurrenz die Spieler weggekauft. Somit
werden die Rivalen in Schacht gehalten und in Wirklichkeit ist „nix“ mit
Verpflichtungen von internationalen Superstars. Die dienen hauptsächlich nur
als Ablenkungsmanöver. Schade für die Fans und auch den Verein. Der HSV ist ein
super Beispiel, was für ein Hype und Erfolg mit einem Superstar-Glücksgriff
ausgelöst werden kann.

Viellecht sollte Ulli Hoeneß auch mal  ein wenig 
Risikobereitschaft an den Tag und ein paar Millionen Euro mehr auf den
Tisch legen. Auch um den  Konkurrenzkampf in der Bundesliga
spannender zu gestalten. Schließlich waren es die großen Bayern, die
auch den nationalen Mitstreitern die Schuld an ihrem Champions
League-Versagen gegeben haben. Weil sie an dem Bundesliag-Alltag nicht
genug gefordert werden. Ja ne, is klar… Kein Wunder wenn Vereinen wie
Schalke oder Leverkusen das beste Material weggeschnappt wird.

Was die Bayern anscheinend bis heute nicht begriffen haben:
mit dieser Taktik sind sie „nur“ national eine gute Schiene gefahren. International
gewann der Klub keinen Blumentopf.

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