Jasmin: bewegendes Kammerspiel über die Verzweiflung einer Mutter

Jasmin bringt ihr Kind um. Der anschließende Selbstmordversuch scheitert.
Dr. Feldt wird als Psychiaterin eingesetzt und versucht, den Grund für ihre Tat herauszufinden.
Vier Tage lang setzen sich die Frauen darüber und über sich auseinander und nähern sich aneinander an. Aber auch Feldt birgt ein Geheimnis. Und Jasmin scheint das zu ahnen. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich ein Kampf, ein Wortgefecht, ein Duell.

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Jasmin: Ein bewegendes Kammerspiel

Zwei Frauen, ein Raum und sonst nichts. Ein riskantes Projekt über ein abgründiges Thema. Das hat zuvor auch schon Romuald Karmakar 1995 mit seinem Portrait über den Serienmörder Fritz Haarmann „Der Totmacher“ in Angriff genommen, Kamera führte Fred Schuler. Jan Fehse verlässt sich bei seinem Film ganz auf die Leistung seiner beiden Schauspielerinnen Wiebke Puls und Anne Schäfer, die sich von den Münchner Kammerspielen bereits vertraut sind. Entstanden ist ein realistischer Film mit beeindruckender Eindrücklichkeit und Intensivität.

Das Drehbuch

Das Drehbuch basiert auf den Erfahrungen von Drehbuchautor Christian Lyra, der seine Zivildienstzeit in der Psychiatrie geleistet hat. Seitdem verbinde ihn „eine große Neugier an den Triebkräften menschlichen Handelns sowie der damit einhergehenden, möglichen Delinquenz.“ Er hatte immer wieder Zugang zur Bibliothek eines großen psychiatrischen Krankenhauses. Dabei stieß er auf einen bewegenden Fall, den Fall einer alleinerziehenden Mutter, welche ihre drei Kinder umgebracht hatte und dann bei dem Versuch, sich selbst umzubringen, gescheitert war. Daraus entstand mit einigen Abänderungen die Geschichte zu „Jasmin“.

Jasmin

Regie: Jan Fehse
Drehbuch: Christian Lyra
Land: Deutschland 2011
Darsteller: Wiebke Puls, Anne Schäfer
Genre: Drama
Länge: 120 Minuten
Homepage

Kinostart: 14.06.2012

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