Insolvenz: Franjo Pooth vor Gericht

Nach dem Bekanntwerden seiner Insolvenz mit seiner Firma „Maxfield“ wird es Franjo Pooth ernst. Die Gerichtsverfahren beginnen nämlich- und das wird unter Umständen nicht billig.

Irgendwie hatte man die Pleite von Franjo Pooth schon fast vergessen, oder? Jetzt wo die Gerichtsverfahren anstehen, ist Franjo natürlich wieder ein Thema. Für alle, die den Fall auch schon fast vergessen haben möchte ich noch mal kurz das wichtigste ins Gedächtnis holen.

Klagen über Klagen
Die Sparkasse Düsseldorf und die Commerzbank verklagten Franjo Pooth auf eine Rückzahlung von Krediten in Millionenhöhe. Außerdem wollte die Landesbank Rheinland-Pfalz rechtliche Schritte einleiten, da sie ebenfalls einen Kredit von mehr als zwei Millionen Euro gewährt haben. Die Gesamtschulden von „Maxfield“ betragen laut angeblich ca. 19 Millionen Euro. Außerdem steht er im Verdacht der Bestechung und Insolvenzverschleppung. Er soll Sparkassen-Vorstände mit teuren Geschenken bestochen haben. Was er aber auch soweit zugab. Und insgesamt warten noch 461 Gläubiger auf ihr Geld.

Die Commerzbank will derzeit 1,8 Millionen Euro
Diese Summe hatte die Commerzbank als Kredit an Maxfield ausgezahlt. Pooth hatte für die Summe gebürgt und wird deswegen nun von der Bank in die Pflicht genommen. Im zweiten Prozess wird die Düsseldorfer Stadtsparkasse versuchen, eine noch höhere Kreditsumme zu bekommen. Im Mai teilte der Insolvenzverwalter Michael Bremen den Maxfield-Gläubigern mitgeteilt, dass 100-Euro-Forderungen nur 37 Cent Insolvenzmasse entgegenstehen.

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