Helen // The Jasons

Penguin India bringt jetzt ein Buch heraus, auf das Bollywood-Fans lange gewartet haben: Jerry Pintos Biografie der gefragtesten Bollywood-Tänzerin ever („Helen. The Life and Times of an H Bomb“). Seit den 50er Jahren tanzte Helen in über 500 Filmen. Ihr Auftritt, sagt man, war wie das Knallen eines Champagnerkorkens. Und das nicht, weil er stets nur sehr kurz war: „Sie zeigte viel Haut zu einer Zeit, als indische Leinwandheldinnen für gewöhnlich in Saris eingewickelt auftraten“, erklärt Bhaichand Patel im Wochenmagazin Outlook India. Das Buch findet er „witzig und lesbar“. Allerdings habe es einen dicken Makel: „Es geht nicht ins Private.“ Und das will man doch unbedingt, dass so ein Buch ins Private geht!
Fasziniert und beunruhigt zugleich zeigt sich John Horgan von Ann Finkbeiners „The Jasons“. Das Buch beleuchtet die Geschichte des gleichnamigen Geheimzirkels von Wissenschaftlern, die sich die US-Regierung seit 1959 als sogenannte unabhängige Berater hält. Was, fragt Horgan in der New York Times Book Review, bringt Nobelpreisträger wie Steven Weinberg dazu, sich mit dem Teufel einzulassen? – „1966 kam ein Jason-Team zu dem Schluss, dass der Einsatz von Nuklearwaffen in Vietnam keinen miltitärischen Nutzen brächte … Der beunruhigende Subtext dazu lautet: Unter anderen Umständen allerdings schon.“

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