Good Food, Bad Food: Film-Trailer und Infos

Good Food, Bad Food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft zeigt, dass es auch anders geht: Neben gigantischen Lebensmittel-Unternehmen, die Raubbau an den Ressourcen betreiben, stellt die nicht nur für Cineasten interessante Dokumentation kleine Alternativen vor, die sich umweltverträglich und auf lokaler Ebene gegen ein System stellen, das sich nicht mehr lange selbst trägt. In Interviews, die über die ganze Welt verteilt aufgenommen wurden, werden nicht die Probleme der Globalisierung gezeigt, sondern Wege zu deren Lösung im örtlich begrenzten Kleinen.

Good Food, Bad Food von Coline Serreau

Landwirte aus der allen Ecken der Erde – in Brasilien, Frankreich, Indien, der Ukraine – zeigen ihre selbstentwickelten Konzepte und Projekte, mit denen sie nicht nur eine alternative Lebensmittelversorgung erreichen, sondern sich auch gegen Konzerne stellen, deren Interesse nicht in erster Linie im Umweltschutzgedanken liegen. Hierzu werden Mikrobiologen, Bioplantagen-Besitzer, traditionelle und experimentierfreudige Bauern interviewt.[youtube 0gYG51zxODE]

Regisseurin Coline Serreau sorgte bereits mit ihrem ersten Dokumentarfilm „Mais qu’est ce qu’elles veulent?“ von 1977 für Gesprächsstoff, später hielt sie sich an Fernsehfilme und auch Kinofilme – ihr berühmtester dürfte wohl „Drei Männer und ein Baby“ sein, der 1986 der Césars bekam, sowie eine Oscar und ein Golden Globe Nominierung. Mit „Good Food, Bad Food“ bewegt sich die französische Filmemacherin wieder in ihre ursprüngliche Richtung, indem sie eine gesellschaftlich relevante Dokumentation präsentiert.

Good Food, Bad Food: Dokumentation mit Lösungsvorschlägen

Der französische Titel „Solutions locales pour un désordre global“ gibt die Richtung der Dokumentation ein wenig besser an als der deutsche: Viele der derzeitigen Probleme werden auf einer globalen Ebene ausgefochten und ihre Lösung könnte, so legt der Film von Coline Serreau nahe, im direkten und persönlich abgegrenzten Umfeld liegen. Somit ist „Good Food, Bad Food“ weniger eine „Anleitung für eine besser Landwirtschaft“, sondern vielmehr ein Aufzeigen von Lösungen, die Mut machen im Angesicht von Klimakatastrophe, Hungersnot, Finanzkrise und Gentomaten.

Good Food, Bad Food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft
(OT: Solutions locales pour un désordre global)

Regie: Coline Serreau
Land: Frankreich 2010
Genre: Dokumentation
Länge: 113 min.
Facebook: http://de-de.facebook.com/goodfoodbadfood

Homepage

Kinostart: 20.01.2011

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