Fotos verpixeln mit Photoshop

Es ist leichter, Bilder zu verpixeln mit Photoshop, als man denken mag: Zumindest bei Fotos kann man in wenigen Handgriffen Gesichter verpixeln und damit die sich darauf befindenden Personen so verfremden, dass sie für andere nicht mehr zu erkennen sind.

Journalisten müssen häufig zu diesen Schritten greifen, wenn sie nicht die Erlaubnis der abgebildeten Personen haben oder zu deren Schutz sie nicht erkannt werden sollten.

Doch auch für diejenigen, die Bilder ins Internet stellen – zum Beispiel auf Social Network Seiten, bei Flickr oder ähnlichem, ist es sinnvoll, sich abzusichern: Das Recht am eigenen Bild gilt auch bei privaten Fotos. Um nicht in Schwierigkeiten zu kommen, sollten man sich damit beschäftigen, wie sich Bilder verpixeln lassen. Die folgenden Schritte zum verpixeln mit Photoshop sollten in allen neueren und älteren Versionen des Adobe Programms zur Bildbearbeitung funktionieren.

verpixeln mit Photoshop: So wirds gemacht!

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Foto öffnen

Das Foto, um das es geht, wird geöffnet.

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Auswahl

Die Stelle, die unkenntlich gemacht werden soll, wird ausgewählt. Hierzu kann man entweder das Ellipse-Auswahl-Werkzeug nehmen, das Lasso und auch den Zauberstab – je nachdem, wie ausführlich man die Auswahl später haben möchte. Möchte man Gesichter verpixeln, so wird man die Auswahl natürlich um den Kopf/um die Köpfe ziehen.

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Kopie

Um ganz sicher zu gehen, dass nicht ungewollte Bereiche später ebenfalls verpixeln mit Photoshop, kopiert man die Auswahl und fügt sie in eine neue Ebene ein. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten:

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Möglichkeit 1:

Eine neue Ebene erstellen, die Auswahl kopieren, in die darüber liegenden Ebene einfügen.

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Möglichkeit 2:

Eine neue Ebene erstellen, die Auswahl ausschneiden, in die darüber liegende Ebene einfügen.

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Möglichkeit 3:

Rechts Klick auf die Auwahl, „Ebene durch Kopie“ auswählen.

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Filter

Man hat nun den ehemals ausgewählten Kopf auf einer neuen Ebene und sucht sich nun den passenden Filter heraus: Wir hätten gerne den „Mosaikeffekt“, wobei es auch andere Varianten gibt (man kann zum Beispiel auch verwischen, Störungen hinzufügen, kristallisieren und mehr), dieser ist jedoch der klassische Effekt, wie man ihn häufig sieht.

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Parameter einstellen

Je nach Größe und Auflösung des Bildes kann der Bereich nun verpixelt werden. Man muss ein bisschen mit dem Regler spielen, um zu sehen, welche Einstellung passt. Ab einem Wert von 10 – 12 kann man davon ausgehen, das Gesicht nicht mehr erkennen zu können, bei besonders hohen Werten wird der Bereich so verschwommen, dass es nicht mehr recht funktioniert (und im schlimmsten Fall sieht man das Originalgesicht von der darunter liegenden Ebene wieder durchscheinen).

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Reduzieren

Wenn man die Konfiguration der Einstellungen bestätigt hat und das Gesicht verpixelt ist, kann man nun noch die Ebenen auf die Hintergrundebene reduzieren und das verpixelte Bild speichern.

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