Fast & Furious 3 : Tokyo Drift

family: Verdana“>Eines sollte man gleich vorweg schicken: Zuschauer, die eine sinnige Geschichte, innovative Unterhaltung oder gar Anspruch suchen, sollten einen Bogen um The Fast and the Furious : Tokyo Drift machen. Dies sollte aber eigentlich jedem klar sein, der schon etwas von der erfolgreichen Tuningfilm-Franchise gehört oder gar gesehen hat. Wer seine Ansprüche jedoch tiefer legt, wird gar nicht so schlecht unterhalten.

family: Verdana“>

Natürlich bietet auch die dritte Auflage des Schnell-und-Furios-Prinzips auch wieder nur Klischees am laufenden Band, schließlich möchte man die Zielgruppe nicht allzu sehr mit Story- und Charakterentwicklungen überfordern. Also gibt es wieder mal Holzschnitt-Charaktere und Dialogschnipsel aus dem 08/15-Baukasten: Lucas Black mimt einen Highschool-Rabauken, der einmal zu viel sein Auto bei einem illegalen Straßenrennen gegen die Wand fährt und deswegen eigentlich in den Knast muss. Er darf jedoch statt dessen zu seinem strengen Vater ins fremde Japan. Dort muss sich der Gaijin gegen örtliche Widersacher behaupten – vornehmlich durch Drift-Rennen. Natürlich trifft er im Laufe der Geschichte einen wohl gesonnenen Mentor, verliebt sich und rauft sich am Ende auch noch…naja, man kann es schon erahnen.

Aber auch wenn die Geschichte absolut vorhersehbar ist und wirklich jedes olle (Japan-)Klischee ausgeschlachtet wird: Tokyo Drift weiß über weite Strecken doch sehr gut zu unterhalten. Die Autorennen sind gut, wenn auch nicht allzu spektakulär, in Szene gesetzt, ohne übertriebenen CGI-Einsatz und Tokyos Megacity-Atmosphäre ist ebenfalls sehr gut eingefangen. Die Darsteller reißen zwar keine Bäume aus, können aber meist überzeugen, auch wenn der Bösewicht wie so oft ein wenig overacted. Und auch der Showdown fällt vergleichsweise lahm aus.

Insgesamt ist Tokyo Drift aber durchaus gelungen – was man von dem schrecklichen zweiten Teil so gar nicht behaupten kann – und kann sehr gut unterhalten, so lange man weiß, worauf man sich einlässt.

The Fast & The Furious:Tokyo Drift (USA 2006)

REGIE: Justin Lin; PRODUCER: Neil H. Moritz

DARSTELLER: Lucas Black, Brian Tee, Nathalie Kelley, Sung Kang, Bow Wow, Sonny Chiba

VERLEIH: Universal / UiP

PREQUELS: The Fast & The Furious (2001), 2 Fast 2 Furious (2003)

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.