F1 Barcelona: Rennen auf dem Circuit de Catalunya

Dem Circuit de Catalunya oblag zur Zeit seines Baus die Aufgabe, den Grand Prix von Spanien erneut nach Barcelona zu holen.

Die Formel 1 in Barcelona nutzte bis 1975 den Circuit de Montjuïc, als ein Unfall mit 5 Todesopfern dem Motorsport in der Haupstadt Kataloniens vorläufig ein Ende setzte. Ein Jahr nach Eröffnung wurde auf dem Circuit de Catalunya Rennsport der besonderen Art ausgetragen: Anstelle PS-strotzender Rennwagen traten die Olympioniken der Sommerspiele 1992 in die Pedale, um die beste Mannschaft im 100 km-Zeitfahren zu ermitteln. Wer in diesem Jahr die Formel 1 in Barcelona miterleben will, sollte sich hier schnell Tickets besorgen.

Grand Prix von Spanien auf dem Circuit de Catalunya

Der Circuit de Catalunya ist vor allem als Formel 1-Kurs für den Grand Prix von Spanien bekannt. Neben fünf Schumi-Siegen und je einem von Felipe Massa und Kimi Räikkönen auf Ferrari taten sich Mika Häkkinen und Landsmann mit Räikkönen mit drei beziehungsweise einem ersten Platz für McLaren-Mercedes hervor.

Williams Renault konnte fünf Siege verbuchen; zwei fuhr Nigel Mansell ein, Alain Prost, Damon Hill und Jaques Villeneuve standen je einmal oben auf dem Podest. Der Circuit de Catalunya gilt durch die langgezogenen Kurven zudem als Aerodynamik-Prüfstand, auf dem die windschnittigsten Formel 1-Autos klar überlegen sind.

Neben Formel 1- auch MotoGP-Rennen

Doch nicht nur die Formel 1 nutzt den Circuit de Catalunya für den Großen Preis von Spanien; auch die MotoGP-Serie ist seit 1996 einmal im Jahr zu Gast und trägt im Rahmen der FIM-Motorrad-Weltmeisterschaft den Grand Prix von Katalonien aus. Auf seiner Ducati Desmosedici GP4 donnerte Loris Capirossi im Frühling 2004 bei Vorsaison-Testfahrten mit aberwitzigen 347,4 km/h über die Start-Ziel-Gerade und schuf damit einen bis heute unübertroffenen Geschwindigkeitsrekord für die Motorrad-Weltmeisterschaft.

Eine Meinung

  1. Ich hatte einmal das Vergnügen mir auf der Circuit de Catalunya einen Rennen anzuzehen. Es ist sicherlich Geschmackssache aber ich finde die Strecke wesentlich spektakulärer

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