Extreme Activity – Jürgen von der Lippe ist bei ProSieben gelandet

Seine großen Show-Hits liegen schon etliche Jahre zurück – seit seinem ersten Wechsel vom öffentlich-rechtlichen Programm zu den Privaten 2001 hat Jürgen von der Lippe keinen dauerhaften Erfolg als Entertainer mehr im TV landen können.

Liefen seine Klassiker „Geld oder Liebe“ (ARD) und „Wat is“ (WDR) jahrelang und in Dutzenden von Folgen, macht der Komiker mit dem Hawaii-Hemden-Tick seit 2001 nur sporadisch Jahresrückblicke, Gastauftritte und Abendunterhaltung. Mittlerweile bevölkert mit Pocher, Elton und Co. eine Generation von Unterhaltern die deutschen Bildschirme, die locker von der Lippes Kinder sein könnten. Umso erstaunlicher, dass jetzt der eher jugendlich ausgerichtete Kanal ProSieben von der Lippe für seine große Samstagabendshow „Extreme Activity“ engagiert hat.

Ab 15. Juli 2006 lädt Jürgen von der Lippe jeden Samstagabend sechs Prominente zum Geschlechterkampf ein. Das Spielprinzip ist einfach und erprobt, die Kandidaten zählen zu den üblichen Show-Verdächtigen. Jeweils ein Männer- und ein Frauenteam stellen bei von der Lippe ihr zeichnerisches, sprachliches und pantomimisches Talent unter Beweis. Ähnlich wie beim legendären Brettspiel Activity müssen die Kandidaten innerhalb von 90 Sekunden möglichst viele Begriffe erklären.

Promis wie Verona Pooth, Janine Kunze, Gülcan, Sandy, Wigald Boning, Dirk Bach, Ingo Appelt oder Ingo Oschmann müssen in den Disziplinen Pantomime, Malen und Umschreiben ran. Höhepunkt des geselligen Spieleabends: Beim „Helium-Spiel“ zählen die Antworten des Rate-Teams nur, wenn sie diese mit der für das Edelgas typischen „Mickey Mouse“-Stimme abgeben.

Ob die „TV-total“-Generation so sehr auf die Gesellschaftsspiele ihrer Eltern abfährt, dass Jürgen von der Lippe alle geplanten sieben Folgen von „Extreme Activity“  über den Schirm bringt?

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