Einreise mit Hindernissen

Urlauber die einen Tag in Gewahrsam verbringen müssen, weil sie keine
Einreiseerlaubnis für die USA haben, obwohl sie nur in eine Maschine nach
Kanada umsteigen wollten. Eine Vierjährige, die nicht einreisen darf, weil ihr
Name irrtümlich auf der Terroristenliste steht. Ein Franzose, der wegen seines
Herzschrittmachers nicht durch einen Metalldetektor gehen wollte, und trotz
ärztlichen Attests zurück nach Frankreich geschickt wurde. Beleidigungen und
rüpelhaftes Benehmen gegenüber Touristen. Täglich werden derartige
Zwischenfälle in den USA vermeldet.

Wie die amerikanische Reiseindustrie gemerkt hat, sind solche Erlebnisse
keine Einzelfälle. Weltweit kann ein Anstieg des Tourismus zwischen den Jahren
2000 und 2005 von 17 Prozent verbucht werden. In den USA jedoch sank er um neun
Prozent. Nun macht man sich Gedanken, wie wieder mehr Touristen ins Land
gelockt werden können.

Hauptgrund für die sinkenden Touristenzahlen sind die verschärften
Einreisekontrollen nach dem 11. September 2001. Die Zahl der Länder, deren
Bürger ohne Visum in die USA einreisen dürfen, wurde drastisch reduziert. Zudem
muss sich jeder Besucher bei der Einreise mit Fingerabdruck und Bild erfassen
lassen. Der Urlauber muss auf seine Worte achten, denn Kritik oder Witze von
Ausländern an dem System sorgen täglich an US-Zollstellen für Ärger und nicht
selten zur Verweigerung der Einreise. Die Zahl der Deutschen, die in die
Vereinigten Staaten reisen wollen, hat sich seit 2000 um 26 Prozent verringert.
Aus Brasilien kommen 48 Prozent weniger Besucher, aus Frankreich 29 Prozent
weniger und aus Japan 26 Prozent weniger.

Das soll sich jetzt ändern. Robert Jacksta, Chef der Behörde für Zoll- und
Grenzschutz: „Wir
werden unseren Bediensteten noch einmal klarmachen, dass sie gegenüber
Touristen freundlich sein müssen, damit diese sich willkommen fühlen.“
“ Testversuche mit mehrsprachigen „Willkommens-Kommitees“, die
Warteschlangen regeln und die Besucher begrüßen, sind geplant. Der Erfolg
bleibt abzuwarten.

8 Meinungen

  1. Auch die Brasilianer und Tschechen sind sauer. Sie fordern ausgleichende Gerechtigkeit und verlangen Visumspflicht für US-Touristen und verschärfte Einreisekontrollen. Außerdem sollten sie gefragt werden, ob sie die Absicht hätten, illegal zu arbeiten und ob sie genug Geld hätten, um ihren Aufenthalt in Tschechien zu finanzieren.

  2. Nicht nur Turisten aber auch Aberikaner werden wie Dreck behandelt! Ich bin Amerikanerin und auf dem Wegzurueck in die Vereinigten Staaten aus Hamburg gab es in Miami nut Befehlstoenige Fragestellungen z.B. wo ich war, warum ich dort gewesen war, wieviel Geld ich noch ueber habe, wieviel Geld ich mitgenommen habe unf warum, usw. Dann gb es eine Mahnung das ich fier die naechsten 3 Stunden eingespert werden kann wenn ich nicht die Schnautze halt – bloss weil ich gefragt habe wonach die in meinem Gepaeck suchen. Dann klingelte mein Handy – und ich wurde auch gleich angebruellt dass ich gefaelligst das Handy ausmachen soll oder es wird mir weggenommen! Der reinste Horror!!!

    Die Amerikanische Politzei ist auch nicht besset. Es werden 72 Jaehrige Grossmuetter getazert, und es gibt verhaftungen fuer die kleinsten sachen z.B. ein Bierchen in der oeffentlichkeit zu trinken!

  3. Boston Baseball-play offs ade?. Mein USA einreise-antrag wurde auf die lange Bank geschoben, ohne Begründung. Bearbeitungszeit „mindestens“ 30 Arbeitstage. Ich bin mir keiner Schuld bewußt. – Flugticket umsonst, Baseball-game-tickets umsonst,
    Hotel umsonst und Leihwagen umsonst bestellt. Wer derückt mir die Daumen für schnellere Bearbeitung seitens der US-behörden?

  4. Dennoch bin und belibe ich USA-fan, auch als Harley-Biker….

  5. Dennoch bleibe ich USA-fan, auch als alter Harley-Biker…..

  6. Lieber Alfred, hätte es Dir wirklich gegönnt … das Baseball Spiel und anschließend mit der Harley den Duft der Highways erspüren, Route 66, die unendlichen Weiten genießen, noch einmal Sturgis, Herzrasen beim Spüren des sonoren Sounds einer Police, Music, und Phaidros in derTasche…Take Care!

  7. USA nein danke

    Situation:
    Ich, Deutscher, Touri-Einreisender voller Vorfreude und verliebt in eine Amerikanerin, am Imigration-Office:
    du, nach hinten mitkommen ins Office zwischen Schalter und Gepäckausgae.
    Nach 2 stündigem Verhör und Studium allen Handgepäcks, Geldbörse, Unterlagen, alles war verdächtig: vom Drehstuhlprospekt aus der Duty-freezone bis zu meiner Kleidungsfarbkarte. Ende vom Lied: Beschlagnahme der Rück-Flugtickets. Wurde sofort mit dem letzter Flug nach London zurückgeschickt, statt Frankfurt.
    Begründung: alles suspekt, das schlimmste war aber, das ich zu zäh kooperativ gewesen bin, (da auf einem ausgedrückten email) ich den eventuellen Besuch von Bekannten bei meiner Rundreise bei der ersten allgemeinen Frage nicht erwähnte.
    Grundsätzlich wäre aber alles in Ordnung, ich könnte morgen wieder kommen, aber erst übers Los (Frankfurt) gehen….
    Allerdings wäre bei erneuerter Einreise dies ein vortrefflicher Grund, mich wieder zurückzuschicken, auch mit Visa (man meinte es gut mit mir).

    Wie soll man das deuten ?!?
    Zurück in Frankfurt fehlte mir der letzte Gabelflug nach Hause, meine Fluggesellschaft sagte, das jede Airline 5.000,- Dollar zahlen muss, für jeden Passagier, der mit Ihrem Flug kommt und von den Officern (im rechtsfreien Schalterraum) zurückgeschickt wird.
    Jeder Officer suchte sich immer pro Flug eine Person, meist alleinreisend, aus und nahm die mit nach hinten.
    Die US-Fluggesellschaft ist mittlerweile pleite…

    Da ich nicht sofort das Verhörprotokoll unterschrieb, war schon der nächste Flug da, danach saßen für jeden Officer eine jüngere Frau neben 3 anderen im Vorraum auf der Holzbank, noch guter Dinge, war bestimmt ein Versehen, was sich klären wird….
    3ter Flug kam, gab immer noch keinen Grund, der hinzugezogene 2te Officer hatte den genialen Einfall: schreib einfach, alle seine Sachen wären irgendwie verdächtig. Das schlimmste an meinem verstockten Verhalten war, das ich das Prozedere in die Länge zog, waren sehr sauer.
    Beim Rausgehen: „macht die Papiere fertig, die Frau geht auch noch zurück“, unangehört, die letzten Maschinen verließen Charlotte South Carolina, die ausgewanderter deutsche Verhör-Dolmetscher entschuldigte sich indirekt bei mir (wusste wohl, wie der Hase hier läuft), Alle Tickets und Urlaub waren weg !
    So etwas passiert mir, der seit seiner frühsten Jugend immer wieder dort eingereist ist !

    Das ist Wildwest, schon an der Grenze wird es gefährlich, im Flugzeug unterschreibt man ja im Touri-Visa, das man mit allem einverstanden ist und dagegen nicht unternehmen wird, was auch geschieht, der Rechtsstaat D liegt hinter einem und das Land der unbegrenzten Möglichkeiten nahet.
    FührungsCheck-Liste für Unerschrockene und beten:
    hoffentlich keine Namensähnlichkeiten, Stressresistenz bei Frage/Antwortspiel in english mit einem Ton, wo man hierzulande ein Diziplinarverfahren lostreten würde, vegetarische Menü-Besteller werden schon erwartet.
    Bei Amazon- und ebay-Käufer Bücher bestellt – hoffentlich nur genehme, Essen bezahlt im arabischen Restaurant mit Kredit-Karte, google-Gewohnheiten / am besten nur US-Beiträge frendliche aufrufen, man ist ja kein Amerika-Feind, gute Auslands-Rechtschutzversicherung, z.B. ADAC …

    Als Ausländer hat man ja eh dort keine Rechte und kann froh sein, unversehrt wieder aus dem Verhör rauszukommen; problems for nothing nennen die Amerikaner so was!.

    Auswärtiges Amt: Achten Sie stets auf Ihre Wertgegenstände, Geld, Tickets und andere Wertgegenstände.
    Vor allem an Flugplätzen, Busbahnhöfen oder Bahnhöfen gilt: Vor Taschendieben wird gewarnt.
    In den USA ist es vergleichsweise leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen. Sollten Sie Opfer eines bewaffneten Überfalls werden, versuchen Sie nicht, sich zu wehren!
    Laptops oder andere elektronische Datenträger dürfen von den US-Grenzbehörden zur Verhinderung von Straftaten durchsucht werden.

    Fazit: so oben wie unten.
    US-Weisheit : No go area.
    Hauptsache wir bezahlen mit unseren Steuern und deren Erhöhungen die zugeschobenen Baillouts der geplatzten Holzhäuserkredite drüben,
    hier kann man im Geld irgendwo locker machen, viel lernen!

  8. Welcome – ist man als Touri meistens mehr oder weniger sehr,
    besonders als Deutscher,
    wenn nicht gerade in Unterhosen und in der USA…

    Was nützt es, wenn ein Small-Jobber einem in der Warteschlange zeigt, wo man langlaufen soll und jetzt neu: fremdsprachig begrüßt
    und eins weiter der Immigration-Officer einem zurückschickt,
    weil man als letzer über den immaginären gelben Strich 30cm aus der Warteschlange heraus gedrängelt wird.

    Laut tel. Auskunft der Amerikanischer Botschaft Frankfurt haben die Befugnisse wie Päpste,
    da nützt auch kein Visum mit allen Angaben der persönlichen Verhältnisse + Lebenslauf seit Lebensbeginn, was die da alles noch so wissen wollen
    und hinterher wird man wegen gar nichts zurückgeschickt,
    weil einem,
    um es im Chargon des Auswärtigen Amtes zu sagen:
    die Nase nicht passt !
    Vorher wird man aber nach Strich und Faden eingescannt.

    Urlaub dort machen wollen – reines Glücksspiel mit Totalverlust !

    Falls am Abend kein Flug nach irgendwo Richtung Europa den Flughafen verlässt, ergeht es einem wie Udo Jürgens, Boris Becker oder Indira Weis: man übernachtet im Knast mit zwielichtigen Gestalten.
    Gibt es sonst nirgendwo auf der Welt – mit Abstand.

    Nie wieder USA !!!!!!

    Hilfe !

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