Einige Profis bekommen den Hals nicht voll genug!

Es ist ca. 4 Jahre her, als der HSV auf einer ausserordentlichen
Krisensitzung den neuen Sparkurs des Vereines beschloss. Damit der
Gürtel enger geschnallt werden konnte, verzichtete der Großteil des
Vereins auf 20 % seines Grundgehalts. Leider nur ein Großteil. Ein
Angestellter des Vereins, HSV- Spieler Sergei Barbarez, sah damals
schon nicht ein, warum er auf Prämien und Grundgehalt verzichten soll.
Immerhin hat er seiner Meinung nach alles für den Verein getan und sich
sein Spitzenverdiest hart erarbeitet. Für diese Einstellung gab es
sogar damals einen Rüffel von Ex- Kapitän Nico Jan- Hoogma, der seine
Zelte mittlerweile bei Heracles Almelo in Holland aufgeschlagen hat.

In diesem Sommer laufen die Veträge von Stefan „Paule“ Beinlich und
Sergei Barbarez aus. Seit geraumer Zeit gibt es nun wieder
Sondierungsgespräche über eine Fortführung des
Beschäftigungsverhältnisses. Herr Barbarez ist mit dem neuen Angebot
jedoch keineswegs zufrieden gewesen. Der Paule fand Sergeis
Intervention klasse und
schloss sich dessen Meinung umgehend an. Zufällig haben beide Spieler
denselben
Berater Jörg Neubauer, welcher verlauten ließ: „Eine Gehaltsreduzierung
von 50 % ist eine Zumutung für meine Mandanten.“  Hier bin ich
definitiv anderer Auffassung. Denn Barbarez und Beinlich haben in ihrer
Karriere schon längst die 10 Millionen Euro Gehaltsgrenze überschritten
und sind mit ihren 34 Jahren nicht mehr die jüngsten Spieler.

Lauthals
forderten sie stets Verstärkungen für das Team. Hochwertige
Neuverpflichtungenen gab es zu genüge und plötzlich beschweren sie sich
über anstehende Abstriche. Ein Unding, weil sie bei -50 % immer noch
über eine Million Euro erhalten würden. Und das im fußaballerischen
Rentneralter. Die Verdienste der beiden hin oder her. Möchten Paule und der Dagobert nächste
Saison noch mal Uefa- Cup oder gar in der Champions League spielen, müssen sie
für das Geld beim HSV bleiben. Vor allem, weil sie ihre
Gehaltsvorstellungen bei keinem anderen Verein durchboxen könnten. Erst
recht nicht bei einer internationalen Spitzenmannschaft.

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