Ein blaues Stelldichein am Aachener Tivoli

Zuvor wurde nämlich, dank des
Ausrutschers von Greuther Fürth in Saarbrücken, der Aufstieg fix gemacht. Aus
diesem Grunde ist es der Alemania auch zu verzeihen, dass es den Anschein
hatte, als ob sie, noch völlig betrunken von der Party am Vorabend, den Platz
betraten. Umso
erstaunlicher, dass sie das „Top-Spiel“, welches aufgrund der klaren
Verhältnisse keines mehr war(Aachen war schon durch und „BLAU“, Bochum
benötigte nur einen Zähler für den Aufstieg) nicht noch höher verlor,
als mit 0:2.
 
Ein Bild für die Götter war der
Anblick von Erik Meijer auf der Ersatzbank der Alemania. Mit Brummschädel hoch
fünfzig saß er dort und musste in der zweiten tatsächlich noch mitkicken. Keine
Gnade von Dieter Hecking, dem Trainer der Aachener. Na ja, wer feiern kann,
muss auch arbeiten!
 
Somit sind die „unabsteigbaren“
Bochumer, welche früher so geheißen haben und mittlerweile zur
Fahrstuhlmannschaft schlechthin mutiert sind, dank des Dreiers wieder erstklassig.
 
Ich wünsche mir für die kommende
Spielzeit, dass den Mainzern eine weitere Saison in der höchsten deutschen
Spielklasse vergönnt sei und wir mit Aachen und dem FSV dann zwei
Stimmungskanonen in der Bundesliga haben. Ein besonderer Leckerbissen dürfte
das Aufeinandertreffen der beiden Klubs werden.   
 
Kurioses gabs dennoch zu hören:
Erik Meijer und Willi Landgraf wer der Erstligamannschaft nicht mehr anghören.
Der Niederländer trat mit der Begründung, „wenn es am schönsten ist, sollte man
aufhören zurück“, und Landgraf werde, „nur noch im Kader der Alemania- Amateure
zum Einsatz kommen“, wobei der Präsident auch im selben Atemzug klarstellte: „
Willi bekommt sein eines Spiel in der ersten Bundesliga!“ Hat dieser Mann auch
verdient. Wer über 500 Spiele in der zweiten Liga absolviert und alles dafür
getan hat um den Aufstieg in die erste Liga zu packen hat sich dieses Bonbon
auch redlich verdient.

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