Die leidigen Tage vor den Tagen

Die Symptome können bereits ein bis zwei Wochen vor Einsetzen der Blutung auftreten und steigern sich im allgemeinen bis zum Beginn der Menstruation. Sind die Tage dann aber erst einmal da, ist der Spuk meist innerhalb weniger Stunden wieder vorbei. Die Ursachen für dieses wirklich lästige Frauenleiden sind immer noch nicht vollständig geklärt. Man vermutet aber, dass ein unausgeglichener Hormonhaushalt schuld an dem Phänomen ist.
 
Das Gute ist: Gegen diese Beschwerden ist so manches Kräutlein gewachsen. Der Klassiker ist Mönchspfeffer, auch Keuschlamm genannt. Diese alte Heilpflanze, die vor allem gegen gespannte Brüste und Wassereinlagerungen hilft, nimmt man am besten als Tee zu sich. Der Psyche hilft die Sonnenpflanze Johanniskraut, die für ihre stimmungsaufhellende Wirkung bekannt ist. Doch Achtung: Wer es nimmt, sollte mit der Sonne aufpassen. Die Kombination aus Johanniskraut und Sonnenlicht kann Pigmentstörungen hervorrufen. Auch die Einnahme von Magnesium kombiniert mit Vitamin B hat sich als hilfreich erwiesen.
 
Außerdem kann man sein Wohlbefinden durch gesunde Ernährung verbessern. Betroffene Frauen sollten vor allem ballaststoffreiche Speisen essen, die viel Magnesium, Zink und Vitamin B enthalten. Auch ungesättigte Fettsäuren sind zu empfehlen. Sie stecken in Seefisch, Raps-, Oliven-, Lein- und Distelölen. Einschränken (oder noch besser ganz weglassen) sollte man dagegen den Kaffee-, Zucker-, Fett- und Zigarettenkonsum. Speziell gegen Wassereinlagerungen empfiehlt sich salzarme Kost. Und, ganz wichtig, sorgen Sie dafür, dass er Ihrer Psyche gut geht. Denn belastende Situationen wie Stress im Job oder Streit mit dem Liebsten verschlimmern die Beschwerden. Suchen Sie nach Lösungen und lassen Sie die Seele ab und zu mal Luft holen – durch Entspannungsübungen wie Autogenes Training oder beim Joggen durch den Wald. Denn auch regelmäßige körperliche Aktivität kann PMS-Beschwerden lindern. Und noch eine – zumindest halbwegs gute – Nachricht gibt es: Niemand wird das ganze Leben darunter leiden. PMS betrifft vor allem Frauen über 30 – und ist spätestens mit dem Ende der Wechseljahre wieder vorbei.   

Keine Meinungen

  1. Oh je.Ob bei solch trübkomischen Wetter langes laufen helfen würde ?Irgendjemand müsste einen einfach in die richtigen Laufschuhe stellen und dann laufen, laufen, laufen, laufen, laufen und dann

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