Die Kunst zu lieben: Film-Trailer und Inhalt der Komödie aus Frankreich

Es ist nicht einfach, in wenigen Worten zu berschreiben, worum es in „Die Kunst zu lieben“ geht. Zwölf Menschen suchen die Liebe und lachen sich tot? Nicht ganz, denn ungleich dem Roman von Sybille Berg stirbt hier keiner und außerdem durchzieht den ganzen Film eine Leichtigkeit, wie sie fast nur in französischen Filmen zu finden ist. „Die Kunst zu lieben“ ist trotz des großen Titels, der von Ovid geborgt ist, keine Anleitung zum Glücklichsein, vielmehr beschreibt er das Leben von zwölf Parisern auf der Suche nach Selbstverwirklichung, Liebe und Sex. Rasante Dialoge geben dem Film Witz und Schärfe, hochkarätig besetzt ist der Film eine Freude für jeden Kinogänger.

Die Kunst zu lieben mit grandioser Besetzung

Julie Dépardieu in der Rolle der Isabelle, die seit Monaten keinen Sex mehr hatte, ist bezaubernd. Das Angebot ihrer besten Freundin Zoe, sie könne sich doch einfach mal ihren Mann ausleihen, lehnt sie ab. Zu intim sei der große Freundschaftsdienst. Anders schaut es aber mit dem Vorschlag ihrer verheirateten Freundin Amélie aus, deren bester Freund Boris ihr vor kurzem ein flammendes Liebesgeständnis machte. Und weil Amélie es jedem Recht machen möchte, verabredet sie sich mit Boris in einem Hotel. Mit großem Unbehagen. Also schlägt sie promt Isabelle vor, an ihrer Stelle Boris zu treffen. Im Dunkeln. Sprechen verboten. Dann gibt es da noch Achill, wunderbar gespielt von Francois Cluzet, und seine neue Nachbarin, die eines Tages im Negligée vor seiner Haustüre steht und ihm ein Abenteuer anbietet. Aber die Nachbarin ist alles andere als ein leichter Fang, entpuppt sie sich doch als launische Natur. Emanuelle und Paul sind seit Jahren verheiratet. Und plötzlich hat Emanuelle wieder unbändigen Hunger nach Sex. Und will ihn. Jederzeit, an jedem Ort, mit jedem. Nur nicht mit ihrem Mann. Und zu guter letzt sind da noch William und Vanessa, ein junges Pärchen mit einem fatalen Beziehungsgrundsatz: gnadenlose Ehrlichkeit. Sie führen eine offene Beziehung und wollen alles voneinander wissen.

Damit ist er ein typisch französischer Film, wie gemacht für laue Sommerabende.

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Der grßartige Francois Cluzet

„Ziemlich beste Freunde“ schlug in die Kinos ein, wie eine Bombe. Wochenlang ausverkauft, bereits schon am frühen Nachmittag ausreserviert. Mit Schuld ist die herausragende schauspielerische Leistung von Francois Cluzet in der Rolle des gelähmten Rollstuhlfahrers Philippe. Der Film zog senssationelle 6 Millionen Zuschauer in die Kinos. Ob „Die Kunst zu lieben“ da mithalten kann?

Regisseur Emmanuel Mouret

MovieMaze.de schreibt über ihn: „Mit der Lockerheit eines jungen Woody Allen und der feinsinnigen Beobachtungsbage eines Eric Rohme ausgestattet.“ Emmanuel Mouret absolvierte die Filmhochschule La fémis und arbeitet als Schauspieler und Regisseur. Mit „Küss mich bitte!“ besetzte er Audrey Tautou in der Hauptrolle. Der Film war ein Erfolg und bescherte dem in Deutschland bisher eher unbekannten Regisseur auch hier zu Lande Popularität.

Die Kunst zu lieben
(OT: L'Art d'aimer)

Regie: Emmanuel Mouret
Land: Frankreich 2011
Darsteller: Julie Dépardieu, Francois Cluzet, Emmanuel Mouret, Frédérique Bel
Genre: Liebesfilm, Komödie
Länge: 85 min.

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Kinostart: 17.05.2012

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