Der virtuelle Immobilienhandel boomt

Im Online-Rollenspiel Project Entropia wird schon längst mit echtem digitalen Geld gekauft und verkauft. Die 236.000 registrierten Mitspieler zahlen mit PEDs (Project Entropia Dollars), die sie aber erst mit echten Dollars kaufen müssen. Als nun eine Raumstation versteigert wurde, war es ein Gamer namens Jon Jacobs, der schließlich bei $ 100.000 den Zuschlag bekam. Ein Verrückter? Ganz im Gegenteil: Er ist nun dabei, den „Club Neverdie“, wie er ihn nennt, zum Renner zu machen. Bekannte DJs sollen in diesem Nightclub auf virtuellen Life-Acts auflegen – und durch den Eintritt will Jon Jacobs seine Investition bald schon wieder eingespielt haben. Eine Insel, die vor einem Jahr für $ 26.500 verkauft wurde, hat die Kosten bereits wieder drin. Denn die Gamers sind bereit, für spannende Erlebnisse im Spiel richtig Geld hinzulegen – „die virtuelle Entertainment-Industrie wird schon sehr bald mit der Realen gleichziehen“, sagt Jacobs.

Es wird erwartet, dass im nächsten Schritt Menschen für virtuelle Schürf- oder Jagdrechte zahlen werden – genauso wie für´s Aufstellen von digitalen Werbeplakaten oder das Betreiben von Shopping-Malls. „The first virtual universe – with a real cash economy“ – beschreiben die Betreiber ihre Plattform. „Der Immobilienmarkt auf Project Entropia ist richtig heiß“, ist Jacobs überzeugt, „ganz einfach weil man hier verdammt viel Kohle machen kann.“ www.project-entropia.com/

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