Der Mann mit dem weißen Stoff

Geboren wurde der Sandmann, eigentlich Heinz Müller, 1930 in einer der heruntergekommenen Arbeitersiedlungen in Berlin. Durch sein soziales Umfeld geriet er schnell in den Kreis der Jugendkriminalität und schloss sich einer Bande an, der sein exzentrisches Auftreten durch seine abrasieren Augenbauen gefiel. In den folgenden Jahren besserte er seine Daseinsbedingungen mit dem Fünf-Finger-Rabatt in Geschäften auf, wobei sein Diebesgut unter der roten Mütze ein gutes Versteck fand.

Am Ende des Krieges wurde er noch überraschend als Flakhelfer eingezogen, da die Stelle durch eine Versetzung eines anderen zur Waffen-SS plötzlich frei geworden war. Nach dem Krieg wollte er eine Gesangskarriere starten, doch bei einem Casting wurde er von Dieter Bohlen beschimpft und rausgeworfen. Frustriert und zugekifft bis unter die Mütze, nähte er sich seinen Mund zu, um nie wieder singen zu können. Seitdem wird er über eine Magensonde ernährt, deren Pumpe in dem Sack steckt, den er deshalb immer bei sich trug und konnte aber deshalb auch nie mehr sprechen.

1959 entdeckte ihn ein Regisseur als perfekten Straßenpenner-Statisten, da der Sandmann aber Legastheniker war, ging er in Berlin-Mahlsdorf in das falsche Studio und landete bei einer Kinderproduktion. Mal wieder zugekifft waren seine Pupillen stark geweitet und er bewegte sich langsam und beruhigend, weshalb sie ihn gleich einstellten. Da er nicht reden konnte, konnte er auch nicht widersprechen und blieb einfach dort.

Seine Kindersendungen waren ein voller Erfolg und schon bald genoss er sein Prominenten-Dasein. Er heiratete Biene Maja und ließ sich in einer Schönheitsoperation die Nase verkleinern und abrunden. Außerdem das Gesicht mit Festigkeitsgel ausspritzen, weshalb es hart wie Plastik ist und ständig glänzt. Nebenher verdiente er auch mit seinen Fan-Artikeln viel Geld. Es gab praktisch alles: Sandmann-Uhren, Sandmann-Schlüsselanhänger, Sandmann-Gasmasken und Sandmann-Uboot-Torpedo-Sprengköpfe.

Doch der Erfolg stieg ihm zu Kopf und so geriet er schnell auf die falsche Bahn. Er hatte schon früh Erfahrungen mit Drogen gemacht und steigerte das jetzt in ausgiebigen Eskapaden bis zum Kreislaufkollaps. Der Bart war eigentlich ein Zeichen extremer Verwahrlosung und nachdem er in Kokain gebadet hat, ging das Weiß aus seinen Haaren nie mehr heraus. Danach musste er erst mal für mehrere Monate in eine Entzugsklinik.

Bedroht war die Produktion auch durch den Streusand-Skandal. Es wurden Säcke mit dem beliebten Einschlafmittel, bestehend aus Sägespäne und LSD, gefunden, die nach ihrem Ablaufdatum umetikettiertet wurden, um sie weiter zu verkaufen. Die Eltern waren empört, dass ihren Kindern minderwertiges LSD zugemutet wurde.

Einen weiteren Rückschlag erlitt seine Karriere, als er während des zweiten Irakkrieges seinen Fuhrpark um ein F16-Kampfflugzeug erweiterte und damit in einer Folge Saddam Hussein jagte. Dies gefiel zwar dem us-amerikanischen Niederwuchsgesträuch samt seinen Ministern, war aber in Deutschland nicht so gerne gesehen.

Zuletzt veröffentlichte er seine Auto-Biographie „Beim Streuen des Sandes" mit der schockierenden Enthüllung, ein informeller Mitarbeiter bei der Stasi gesehen zu sein. Er zog sich vorerst zurück und gab nur Ulrich Wickert ein Interview in Gebärdensprache.

Sein neuster Action-Film mit dem Titel „back to Babel", in welchem er mit rotem Stirnband den Kampf gegen die säbelschwingenden Horden aufnimmt, soll nicht ausgestrahlt werden, weil Anschläge von Islamisten drohen.

Keine Meinungen

  1. Wer Gott sein soll, was er sein soll und wie er sein soll wurde am Konferenztisch erstritten, bis aufs Messer. Von Menschen. Und wer am hartnäckigsten und stursten blieb oder am meisten Andersdenkende erschlug, der gewann. Danach müssen das jahrtausendelang alle glauben, auch, wenn es nicht wahr ist, und wenn Sie noch so oft wäre mit h schreiben, als wäre es wahr. SCHÄMT ihr euch nicht, derart gedrechselte, selbsterfundene „Wahrheiten“ dogmatisch in die Welt hinein zu verbreiten!! Wenn nun die andere Partei sturer geblieben wäre oder mehr Einfluss gehabt hätte, so wäre heute die Dreifaltigkeit in dieser Form verpönt und damit nicht wahr. Ach, macht nur meinetwegen, was ihr wollt und glaubt nur meinetwegen, was ihr müsst, das schützt euch vor dem eigenen Denkenmüssen. Ist ja auch praktisch, dass euer Gott sich nicht wehren kann gegen all die angeblichen Eigenschaften seines Seins, die ihm die Kirchenleute so an die Backe kleben. Aber wer sich selbst einen Gott erfindet, kann ihn sich auch immer so hindrehen, wie er will. Deutlicher hätten sie es gar nicht erklären können. Danke.

  2. Derselbe Einwand, der auch gegen Feuerbachs Projektionstheorie geltend gemacht werden kann, gilt auch bei dem voranstehenden Kommentar: Dass Menschen ihre menschlichen und damit möglicherweise auch fehlerhaften Vorstellungen auf Gott projizieren – oder wie Sie es ausdrücken: „sich einen Gott erfinden“ -, heißt nicht, dass er nicht existiert. Wir können Gott gar nicht anders denken als in menschlichen Vorstellungen und Bildern.Die Trinitätslehre betrachte ich heute als eine Verstehenshilfe. Sie hilft dabei zu verstehen, auf welche Weise Gott wirkt. Wenn sie auch heute diesen ihren Zweck erfüllt und auf diese Weise Früchte trägt, hat sie weiterhin ihre Daseinsberechtigung – gleichgültig, wie sie zustande gekommen sein mag.

  3. Die Trinitätslehre, die sich also Menschen ausgedacht haben, trägt auch heute noch dieselben Früchte, da muss ich Ihnen Recht geben, nämlich folgende: Zumindest die katholische Kirche kann damit ihre Existenz begründen, denn sie gibt sich als ausschließlicher Mittler zu Gott aus und sagt nicht nur, dass sie die einzige Institution ist, die die Bibel interpretieren darf, und damit den Gläubigen sämtliche Vorgaben aufzwingen will, sondern sie bestimmt auch: 1. Ihr kommt nur zu Gott durch den vorgeschalteten Jesus Christus, er ist der Weg zu Gott.2. Zu Jesus aber kommt ihr nur durch uns, die Kirche.Also Kirche – Jesus – Gott. Die perfekte Barriere vor Gott.Damit tut sie genau das, wovor Jesus selbst gewarnt hat, die heuchlerischen Schriftgelehrten stellen sich vor Gott, verhindern den direkten Kontakt der Gläubigen zu Gott und verstellen ihnen das Himmelreich. Sie bauen protzige Kirchen, obwohl Jesus sagte, dort werdet ihr Gott nicht finden, sondern nur „in“ euch. Sie bauen eine hierarchische Pyramide auf und nennen sich heilige Eminenz, Exzellenz und heiliger Vater, obwohl Jesus ausdrücklich sagte, nennt euch nicht heiliger Vater, denn es gibt nur einen heiligen Vater, meinen im Himmel. Er wollte, dass alle auf der gleichen Ebene Schwestern und Brüder sind. Und letztlich sah sich Jesus als er selbst im Unterschied zu seinem Vater, dem er sich unterworfen hat und dessen Willen er erfüllte, nicht seinen eigenen: „Vater, lass diesen Kelch an mir vorübergehen“ ist sicherlich keine Bitte an sich selbst gewesen.

  4. mich wundert es gar nicht das alle kleinen Mädels verrückt nach Lillifee sind, weil auch ich an manche Spielsachen mit Lillifee gucke und mir sehr interessant uns schön scheinen. 🙂 Liebe Grüße

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