<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Der große Kommentar zum Unmarked Space	</title>
	<atom:link href="https://germanblogs.de/der-grosse-kommentar-zum-unmarked-space/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://germanblogs.de/der-grosse-kommentar-zum-unmarked-space/</link>
	<description>Das passiert in Deutschland, Europa und der Welt</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 Feb 2018 16:11:48 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>
	<item>
		<title>
		Von: CAFF		</title>
		<link>https://germanblogs.de/der-grosse-kommentar-zum-unmarked-space/#comment-43976</link>

		<dc:creator><![CDATA[CAFF]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Nov 2006 18:28:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://germanblogs.de/der-grose-kommentar-zum-unmarked-space#comment-43976</guid>

					<description><![CDATA[Dass da das was drauf steht auch drin ist, da bin ich nicht so recht überzeugt. Entweder sie verwenden da wirklich einzelne Photonen - dann ist die Kiste ziemlich unpraktikabel und quasi nur ein Laboraufbau in einem Gehäuse oder aber es wird betuppt.Meine Laienmeinung ;-)von daher mit Vorsicht zu genießen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass da das was drauf steht auch drin ist, da bin ich nicht so recht überzeugt. Entweder sie verwenden da wirklich einzelne Photonen &#8211; dann ist die Kiste ziemlich unpraktikabel und quasi nur ein Laboraufbau in einem Gehäuse oder aber es wird betuppt.Meine Laienmeinung ;-)von daher mit Vorsicht zu genießen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: micha		</title>
		<link>https://germanblogs.de/der-grosse-kommentar-zum-unmarked-space/#comment-43978</link>

		<dc:creator><![CDATA[micha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Nov 2006 18:07:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://germanblogs.de/der-grose-kommentar-zum-unmarked-space#comment-43978</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe heute einen Artikel eigentlich zum Thema &quot;Beobachten&quot; und der Anwendung &quot;abstrakter&quot; Theorien gefunden.Vielleicht interessiert das ja jemand: &lt;a href=&quot;http://www.silicon.de/enid/security_management/23825&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Heisenberg-Prinzip hilft verschlüsseln&lt;/a&gt;Liebe Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute einen Artikel eigentlich zum Thema &#8222;Beobachten&#8220; und der Anwendung &#8222;abstrakter&#8220; Theorien gefunden.Vielleicht interessiert das ja jemand: <a href="http://www.silicon.de/enid/security_management/23825" rel="nofollow">Heisenberg-Prinzip hilft verschlüsseln</a>Liebe Grüße</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://germanblogs.de/der-grosse-kommentar-zum-unmarked-space/#comment-43972</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2006 00:27:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://germanblogs.de/der-grose-kommentar-zum-unmarked-space#comment-43972</guid>

					<description><![CDATA[Das ist mal ein langer Kommentar. :-) Ich kann aus Zeitgründen nur zu wenigen Punkten was schreiben. Zum Thema &quot;Sprache&quot;. Man kann Sprache als ein Medium begreifen, in das sich Formen (nämlich Wörter) &quot;einschreiben&quot;, also bilden. Medien sind bestehen aus lose gekoppelten Elementen, und die Elemente werden zu festen Kopplungen und bilden Formen (hier eben Wörter). Diese Unterscheidung Medium/Form ist meines Wissens auch eine recht neue in Luhmanns Entwicklung der Systemtheorie und bezieht sich auf einen Aufsatz von Fritz Heider Anfang des 20. Jahrhunderts, &quot;Ding und Medium&quot; (gerade als Buch erschienen, Hg. von Dirk Baecker). Das Problem hierbei, nur noch kurz am Rande, das der Formbegriff in der Unterscheidung Medium/Form eine andere Form bezeichnet als der Spencer Brownsche Formbegriff. Das macht dieses Theoriestück etwas verwirrend... Was ich nun sagen wollte: In deinem Zitat wird Sprache mit Zeichen verbunden, bei Luhmann findet man Sprache und Zeichen als stärker getrennte Elemente (die Zeichentheorie verwendet Luhmann speziell in Anlehnung an de Saussure). Welcher Sprachbegriff nun welche Vor- und Nachteile bietet, kann ich so auf die Schnelle nicht sagen..Aber: Das letzte Beispiel, was sich Liebende &quot;sagen&quot;, dazu gibt es bei Luhmann ein eindeutiges Statement: &lt;blockquote&gt;Nicht jede wechselseitige Verhaltensabstimmung ist Kommunikation, sondern nur, wenn zwischen Mitteilung und Information unterschieden wird. Andernfalls handelt es sich lediglich um Wahrnehmung.&lt;/blockquote&gt; (Kein Zitat, aber sinngemäß in Wissenschaft der Gesellschaft, S.38). Das finde ich ganz interessant, denn hier kommt die konsequente Anwendung des Autopoiesiskonzepts und vor allem die Differenzphilosophie Derridas zum tragen (Derrida prägte den Begriff &quot;differance&quot;, der im franz. eigentlich mit e statt a geschrieben wird, und machte damit auf eine neue Wortbildung aufmerksam): Identität ist nicht aktuell, sondern immer nur im Nachhinein möglich. Ein Gedanke kann sich nicht selbst identifizieren, sondern erst der Anschlussgedanke kann feststellen, dass zuvor ein Gedanke da war. Auf das obige Luhmann&quot;zitat&quot; bezogen: Eine Kommunikation ist erst dann eine Kommunikation, wenn es zur Anschlusskommunikation kommt. Es gibt keine Einzelereignisse. Erst das &quot;Verstehen&quot; stellt sicher, dass Komm. anschließt. Daher kann Luhmann hier elegant zwischen Wahrnehmung und Komm. unterscheiden..&lt;blockquote&gt;Das Ganze mehr als die Summe seiner Teile ist&lt;/blockquote&gt; In der neueren Systemtheorie wird diese Aussage genau verworfen. Ich spare mir hier Tipparbeit und &lt;a href=&quot;http://www.strengejacke.de/2006-09-08/ganzheitlichkeit/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;verlinke mal wieder einen Blogeintrag&lt;/a&gt; von mir..So, das reicht erst mal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist mal ein langer Kommentar. 🙂 Ich kann aus Zeitgründen nur zu wenigen Punkten was schreiben. Zum Thema &#8222;Sprache&#8220;. Man kann Sprache als ein Medium begreifen, in das sich Formen (nämlich Wörter) &#8222;einschreiben&#8220;, also bilden. Medien sind bestehen aus lose gekoppelten Elementen, und die Elemente werden zu festen Kopplungen und bilden Formen (hier eben Wörter). Diese Unterscheidung Medium/Form ist meines Wissens auch eine recht neue in Luhmanns Entwicklung der Systemtheorie und bezieht sich auf einen Aufsatz von Fritz Heider Anfang des 20. Jahrhunderts, &#8222;Ding und Medium&#8220; (gerade als Buch erschienen, Hg. von Dirk Baecker). Das Problem hierbei, nur noch kurz am Rande, das der Formbegriff in der Unterscheidung Medium/Form eine andere Form bezeichnet als der Spencer Brownsche Formbegriff. Das macht dieses Theoriestück etwas verwirrend&#8230; Was ich nun sagen wollte: In deinem Zitat wird Sprache mit Zeichen verbunden, bei Luhmann findet man Sprache und Zeichen als stärker getrennte Elemente (die Zeichentheorie verwendet Luhmann speziell in Anlehnung an de Saussure). Welcher Sprachbegriff nun welche Vor- und Nachteile bietet, kann ich so auf die Schnelle nicht sagen..Aber: Das letzte Beispiel, was sich Liebende &#8222;sagen&#8220;, dazu gibt es bei Luhmann ein eindeutiges Statement: </p>
<blockquote><p>Nicht jede wechselseitige Verhaltensabstimmung ist Kommunikation, sondern nur, wenn zwischen Mitteilung und Information unterschieden wird. Andernfalls handelt es sich lediglich um Wahrnehmung.</p></blockquote>
<p> (Kein Zitat, aber sinngemäß in Wissenschaft der Gesellschaft, S.38). Das finde ich ganz interessant, denn hier kommt die konsequente Anwendung des Autopoiesiskonzepts und vor allem die Differenzphilosophie Derridas zum tragen (Derrida prägte den Begriff &#8222;differance&#8220;, der im franz. eigentlich mit e statt a geschrieben wird, und machte damit auf eine neue Wortbildung aufmerksam): Identität ist nicht aktuell, sondern immer nur im Nachhinein möglich. Ein Gedanke kann sich nicht selbst identifizieren, sondern erst der Anschlussgedanke kann feststellen, dass zuvor ein Gedanke da war. Auf das obige Luhmann&#8220;zitat&#8220; bezogen: Eine Kommunikation ist erst dann eine Kommunikation, wenn es zur Anschlusskommunikation kommt. Es gibt keine Einzelereignisse. Erst das &#8222;Verstehen&#8220; stellt sicher, dass Komm. anschließt. Daher kann Luhmann hier elegant zwischen Wahrnehmung und Komm. unterscheiden..</p>
<blockquote><p>Das Ganze mehr als die Summe seiner Teile ist</p></blockquote>
<p> In der neueren Systemtheorie wird diese Aussage genau verworfen. Ich spare mir hier Tipparbeit und <a href="http://www.strengejacke.de/2006-09-08/ganzheitlichkeit/" rel="nofollow">verlinke mal wieder einen Blogeintrag</a> von mir..So, das reicht erst mal.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: micha		</title>
		<link>https://germanblogs.de/der-grosse-kommentar-zum-unmarked-space/#comment-43967</link>

		<dc:creator><![CDATA[micha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2006 00:00:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://germanblogs.de/der-grose-kommentar-zum-unmarked-space#comment-43967</guid>

					<description><![CDATA[@DanielDass das &quot;Abstrakt&quot; ist, ist mir soweit bewusst!Als &quot;Künstler&quot; würde ich wohl sagen müssen, dass &quot;Abstraktion&quot; etwas ist, bei dem der Bezug zum Wirklichkeitsbild nicht mehr gegeben ist. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.Zum Begriff  &quot;Kommunikation&quot; möchte ich eine Definition von Rupert Lay aus &quot;Manipulation durch die Sprache&quot; ISBN 3-548-34631-6 anführen. Seite 24 Absatz  &quot;Was ist Sprache? Zitat:&quot;Das uns so vertraute Phänomen &#062;&#062;Sprache&#060;&#062;Sprachgemeinschaft&#060;&#060; zum Zweck der Mitteilung gebildet werden können. Zur Sprache gehören keineswegs nur Wortzeichen, sondern durchaus auch Ausdruckszeichen, insofern sie Mitteilungscharakter haben. Das Was UND Wie des Sagens, die Kommunikation über Inhalt UND Ausdruck ist sicher sprachlicher Art. Doch sprachlich wäre auch dann eine Situation, wenn das Wort oder ein anderes Zeichen zum bloßen Träger von Ausdruck würde. Sprachlich wäre also durchaus die Kommunikation zwischen zwei Menschen, die sich lieben, obschon das Was des Sagens weit zugunsten des Wie in den Hintergrund tritt.&#034;Und hier merkt man ja die Problematik der Begriffsverwendung. Dieser Ort, also dieses Blog hier, beschäftigt sich ja mit Kybernetik. Die Kybernetik habe ich bis jetzt so verstanden, dass Sie verschiedene Disziplinen verbindet. Ob nun die Kybernetik die Systemtheorie integriert oder umgedreht, oder keins von beiden weis ich nicht. Im Integrationsprozess müssen Sachverhalte anders Bewertet werden, als im &quot;internen Kontext&quot; des Sachverhalt´s selbst. Also die (aus der heutigen Sicht) banale Erkenntniss laut Aristoteles, dass das Ganze mehr als die Summe seiner Teile ist, Kybernetisch UND Systemtheoretisch als &quot;Emergenz&quot; bezeichnet. Meine erste Auseinandersetzung (1991) mit Kybernetik waren Schriften von Frederic Vester. In dieser Zeitphase habe ich mich aber mehr mit Religion, respektive dem Bibelstudium, der Philosophie, der Psychologie und dem Missionieren beschäftigt. Hier wird vom &quot;System der Dinge&quot; geredet, über die &quot;Satan&quot; momentan die Gewalt hat, aber das sei nur am Rande bemerkt.Tatsächlich habe ich in 8 Jahren Tätigkeit nur EINEN Menschen gefunden und regelmäßig besucht, welcher sich &quot;Wissenschaftlich&quot; mit der Bibel auseinander setzt (oder gesetzt hat). Ich weiss nicht in wie weit die Problematik hier bekannt ist, aber ich kann sagen, dass es oft die Frage &quot;welche Übersetzung hat recht&quot; gab, wobei der Weg dorthin mit &quot;etymologischer Forschung&quot; gekennzeichnet war, im Sinne von &quot;der Suche nach der wahren Bedeutung der Wörter&quot;, was natürlich nie zu einem klaren Ergebnis führte. Letztendlich also nur &quot;Gnosis&quot; (Erkenntnis), aber keine &quot;Epignosis&quot; (genaue Erkenntnis), teleologisch motiviert zur Erlangung von &quot;Weisheit&quot; im Sinne von &quot;angewandter Erkenntnis&quot;. GSB würde wohl sagen &quot;GI&quot;. (Gerede und Interpretation).Seit heute bin ich auch stolzer Besitzer einer deutschen Ausgabe von den &quot;Laws of Form&quot;. &quot;Leider&quot; bin ich der englischen Sprache nicht soweit gewachsen das ich auch in ihr (in vollem verfügbaren Rahmen, respektive fundus an Begriffen und assoziationen) denken kann. Mein &quot;Mutterland&quot; und meine &quot;Vatersprache&quot; sind nun mal deutsch;-). Also meine Ausgabe ist ISBN 3-89094-321-7.  Habe nun heute Vormittag mein &quot;Hirn&quot; auf &quot;Fuzzimode&quot; geschaltet und es, das Buch meine ich (unscharf) analysiert.Muss jetzt schon anmerken, das Mathematik und Englisch bei mir in einem kleinen und nicht viel genutzten Hirnareal mit relativ wenig aktivitätsbereitschaft angesiedelt zu sein scheinen.Photoshop kann ich aber am besten in English bedienen...und in die &quot;höhere Mathematik&quot; hab ich während meiner Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann zumindest rein geschnuppert.Also freue ich mich, wenn ich Dinge finden kann, die ich auch in &quot;vollem Umfang&quot; nachvollziehen kann. Wenn ich die von GSB aufgeführte &quot;Metapher&quot; zur Musik Mozarts und der Notation lese, würde ich spontan (als Musiker) sagen, tja - oder &quot;Na dann!&quot; um die Worte der in Kommunikation gewandten Freundin Sedats zu verwenden. Entweder ist das grober Unfug, oder ich bin mal wieder einfach nicht soweit, also &quot;Unfertig&quot;. Die Beurteilung von HvF bezüglich der LoF lässt mich aber die Relevanz der dort angeführten Formeln erkennen. Nur der hohe Anteil schreckt mich erstmal ab. Dann doch lieber Luhmann ;-).Kann ich trotzdem einen Zugang zum &quot;Unmarked Space&quot; erhalten? Ich weiss...die Frage ist wohl auch Quatsch.Beim Lesen des ersten Artikels von Sedat über den &quot;Unmarked Space&quot; nahm ich in meinem Hirn sofort die Begriffe &quot;Transzendenz&quot; und &quot;Nirva&quot; zum Jonglieren. Aber das führte zu keinem Ergebnis.Mich beschäftigt im Moment die Frage, in wieweit das &quot;Rauschen&quot; im Marked und Unmarked Space Verwendung findet. Aber das scheint ja irrelevant zu sein.@SedatDanke für die elektronische Übermittlung des Artikels im PDF-Format;-). Der Artikel hat mich beeindruckt!Schade dass Ihr das nicht auf eurer Webseite zum Download anbieten könnt. Ist doch auch Werbung für die Zeitschrift. Naja, wenn die sich so anstellen...ist das eigentlich Antiwerbung für die Zeitschrift.@CAFFhast du sha-mash verärgert?Es ist wohl auch immer eine Frage der &quot;Form&quot; wie man etwas ausdrückt;-). Bezüglich der Formulierung meines &quot;Problem Satzes&quot; bin ich vorübergehend zu folgendem Ergebnis gekommen:  &quot;Die uns immer mehr bewußtwerdende Komplexität unserer Welten, erhöht sich neben bei auch noch täglich&quot;. Aber ich werde mich wohl noch weiter mit dem Begriff &quot;Komplexität&quot; beschäftigen müssen...Liebe Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@DanielDass das &#8222;Abstrakt&#8220; ist, ist mir soweit bewusst!Als &#8222;Künstler&#8220; würde ich wohl sagen müssen, dass &#8222;Abstraktion&#8220; etwas ist, bei dem der Bezug zum Wirklichkeitsbild nicht mehr gegeben ist. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.Zum Begriff  &#8222;Kommunikation&#8220; möchte ich eine Definition von Rupert Lay aus &#8222;Manipulation durch die Sprache&#8220; ISBN 3-548-34631-6 anführen. Seite 24 Absatz  &#8222;Was ist Sprache? Zitat:&#8220;Das uns so vertraute Phänomen &gt;&gt;Sprache&lt;&gt;Sprachgemeinschaft&lt;&lt; zum Zweck der Mitteilung gebildet werden können. Zur Sprache gehören keineswegs nur Wortzeichen, sondern durchaus auch Ausdruckszeichen, insofern sie Mitteilungscharakter haben. Das Was UND Wie des Sagens, die Kommunikation über Inhalt UND Ausdruck ist sicher sprachlicher Art. Doch sprachlich wäre auch dann eine Situation, wenn das Wort oder ein anderes Zeichen zum bloßen Träger von Ausdruck würde. Sprachlich wäre also durchaus die Kommunikation zwischen zwei Menschen, die sich lieben, obschon das Was des Sagens weit zugunsten des Wie in den Hintergrund tritt.&quot;Und hier merkt man ja die Problematik der Begriffsverwendung. Dieser Ort, also dieses Blog hier, beschäftigt sich ja mit Kybernetik. Die Kybernetik habe ich bis jetzt so verstanden, dass Sie verschiedene Disziplinen verbindet. Ob nun die Kybernetik die Systemtheorie integriert oder umgedreht, oder keins von beiden weis ich nicht. Im Integrationsprozess müssen Sachverhalte anders Bewertet werden, als im &#8222;internen Kontext&#8220; des Sachverhalt´s selbst. Also die (aus der heutigen Sicht) banale Erkenntniss laut Aristoteles, dass das Ganze mehr als die Summe seiner Teile ist, Kybernetisch UND Systemtheoretisch als &#8222;Emergenz&#8220; bezeichnet. Meine erste Auseinandersetzung (1991) mit Kybernetik waren Schriften von Frederic Vester. In dieser Zeitphase habe ich mich aber mehr mit Religion, respektive dem Bibelstudium, der Philosophie, der Psychologie und dem Missionieren beschäftigt. Hier wird vom &#8222;System der Dinge&#8220; geredet, über die &#8222;Satan&#8220; momentan die Gewalt hat, aber das sei nur am Rande bemerkt.Tatsächlich habe ich in 8 Jahren Tätigkeit nur EINEN Menschen gefunden und regelmäßig besucht, welcher sich &#8222;Wissenschaftlich&#8220; mit der Bibel auseinander setzt (oder gesetzt hat). Ich weiss nicht in wie weit die Problematik hier bekannt ist, aber ich kann sagen, dass es oft die Frage &#8222;welche Übersetzung hat recht&#8220; gab, wobei der Weg dorthin mit &#8222;etymologischer Forschung&#8220; gekennzeichnet war, im Sinne von &#8222;der Suche nach der wahren Bedeutung der Wörter&#8220;, was natürlich nie zu einem klaren Ergebnis führte. Letztendlich also nur &#8222;Gnosis&#8220; (Erkenntnis), aber keine &#8222;Epignosis&#8220; (genaue Erkenntnis), teleologisch motiviert zur Erlangung von &#8222;Weisheit&#8220; im Sinne von &#8222;angewandter Erkenntnis&#8220;. GSB würde wohl sagen &#8222;GI&#8220;. (Gerede und Interpretation).Seit heute bin ich auch stolzer Besitzer einer deutschen Ausgabe von den &#8222;Laws of Form&#8220;. &#8222;Leider&#8220; bin ich der englischen Sprache nicht soweit gewachsen das ich auch in ihr (in vollem verfügbaren Rahmen, respektive fundus an Begriffen und assoziationen) denken kann. Mein &#8222;Mutterland&#8220; und meine &#8222;Vatersprache&#8220; sind nun mal deutsch;-). Also meine Ausgabe ist ISBN 3-89094-321-7.  Habe nun heute Vormittag mein &#8222;Hirn&#8220; auf &#8222;Fuzzimode&#8220; geschaltet und es, das Buch meine ich (unscharf) analysiert.Muss jetzt schon anmerken, das Mathematik und Englisch bei mir in einem kleinen und nicht viel genutzten Hirnareal mit relativ wenig aktivitätsbereitschaft angesiedelt zu sein scheinen.Photoshop kann ich aber am besten in English bedienen&#8230;und in die &#8222;höhere Mathematik&#8220; hab ich während meiner Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann zumindest rein geschnuppert.Also freue ich mich, wenn ich Dinge finden kann, die ich auch in &#8222;vollem Umfang&#8220; nachvollziehen kann. Wenn ich die von GSB aufgeführte &#8222;Metapher&#8220; zur Musik Mozarts und der Notation lese, würde ich spontan (als Musiker) sagen, tja &#8211; oder &#8222;Na dann!&#8220; um die Worte der in Kommunikation gewandten Freundin Sedats zu verwenden. Entweder ist das grober Unfug, oder ich bin mal wieder einfach nicht soweit, also &#8222;Unfertig&#8220;. Die Beurteilung von HvF bezüglich der LoF lässt mich aber die Relevanz der dort angeführten Formeln erkennen. Nur der hohe Anteil schreckt mich erstmal ab. Dann doch lieber Luhmann ;-).Kann ich trotzdem einen Zugang zum &#8222;Unmarked Space&#8220; erhalten? Ich weiss&#8230;die Frage ist wohl auch Quatsch.Beim Lesen des ersten Artikels von Sedat über den &#8222;Unmarked Space&#8220; nahm ich in meinem Hirn sofort die Begriffe &#8222;Transzendenz&#8220; und &#8222;Nirva&#8220; zum Jonglieren. Aber das führte zu keinem Ergebnis.Mich beschäftigt im Moment die Frage, in wieweit das &#8222;Rauschen&#8220; im Marked und Unmarked Space Verwendung findet. Aber das scheint ja irrelevant zu sein.@SedatDanke für die elektronische Übermittlung des Artikels im PDF-Format;-). Der Artikel hat mich beeindruckt!Schade dass Ihr das nicht auf eurer Webseite zum Download anbieten könnt. Ist doch auch Werbung für die Zeitschrift. Naja, wenn die sich so anstellen&#8230;ist das eigentlich Antiwerbung für die Zeitschrift.@CAFFhast du sha-mash verärgert?Es ist wohl auch immer eine Frage der &#8222;Form&#8220; wie man etwas ausdrückt;-). Bezüglich der Formulierung meines &#8222;Problem Satzes&#8220; bin ich vorübergehend zu folgendem Ergebnis gekommen:  &#8222;Die uns immer mehr bewußtwerdende Komplexität unserer Welten, erhöht sich neben bei auch noch täglich&#8220;. Aber ich werde mich wohl noch weiter mit dem Begriff &#8222;Komplexität&#8220; beschäftigen müssen&#8230;Liebe Grüße</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://germanblogs.de/der-grosse-kommentar-zum-unmarked-space/#comment-43969</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Nov 2006 14:40:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://germanblogs.de/der-grose-kommentar-zum-unmarked-space#comment-43969</guid>

					<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Du schreibst hier u. a. : &quot;Nur die Kommunikation kann kommunizieren....Es sind ja nicht seine Gedanken, die Gegenstand der Kommunikation sind, denn diese können das Bewusstsein nicht verlassen&quot;.Letzteres ist mir schon länger klar;-) Ersterem bin ich noch auf der Spur...&lt;/blockquote&gt; Du musst dabei immer dran denken, dass dies recht abstrakt gemeint ist. Natürlich ist die Kommunikation auf Bewusstsein angewiesen, aber auch auf Körper (besonders in einer Interaktion). Und die Kommunikation selbst ist/hat ja auch keinen Raum, oder ist irgendwie ein merkwürdig schwebender Lautsprecher, der spricht. &quot;Nur die Kommunikation kann kommunizieren&quot; heißt: Der Prozess der Kommunikation findet nicht mehr in den Köpfen statt, denn man weiß nicht, ob genau das Gemeinte auch so bei den anderen an der Kommunikation beteiligten ankommt. Und wie wird die Kommunikation fortgesetzt? Welches Thema? Wird sie überhaupt fortgesetzt? Die Kritik am Sender-Empfänger-Modell führte wohl dazu, den Kommunikationsprozess selbst mehr Bedeutung beizumessen, und für die Theorie operativ geschlossener Systeme passt das natürlich wunderbar: Nur Komm. kann komm., weil Komm. eben ein geschlossenen System ist. Direkter Umwelteingriff unmöglich, das System kann sich nur irritieren lassen - in Form von Selbstirritation.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Du schreibst hier u. a. : &#8222;Nur die Kommunikation kann kommunizieren&#8230;.Es sind ja nicht seine Gedanken, die Gegenstand der Kommunikation sind, denn diese können das Bewusstsein nicht verlassen&#8220;.Letzteres ist mir schon länger klar;-) Ersterem bin ich noch auf der Spur&#8230;</p></blockquote>
<p> Du musst dabei immer dran denken, dass dies recht abstrakt gemeint ist. Natürlich ist die Kommunikation auf Bewusstsein angewiesen, aber auch auf Körper (besonders in einer Interaktion). Und die Kommunikation selbst ist/hat ja auch keinen Raum, oder ist irgendwie ein merkwürdig schwebender Lautsprecher, der spricht. &#8222;Nur die Kommunikation kann kommunizieren&#8220; heißt: Der Prozess der Kommunikation findet nicht mehr in den Köpfen statt, denn man weiß nicht, ob genau das Gemeinte auch so bei den anderen an der Kommunikation beteiligten ankommt. Und wie wird die Kommunikation fortgesetzt? Welches Thema? Wird sie überhaupt fortgesetzt? Die Kritik am Sender-Empfänger-Modell führte wohl dazu, den Kommunikationsprozess selbst mehr Bedeutung beizumessen, und für die Theorie operativ geschlossener Systeme passt das natürlich wunderbar: Nur Komm. kann komm., weil Komm. eben ein geschlossenen System ist. Direkter Umwelteingriff unmöglich, das System kann sich nur irritieren lassen &#8211; in Form von Selbstirritation.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: micha		</title>
		<link>https://germanblogs.de/der-grosse-kommentar-zum-unmarked-space/#comment-43974</link>

		<dc:creator><![CDATA[micha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 03:36:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://germanblogs.de/der-grose-kommentar-zum-unmarked-space#comment-43974</guid>

					<description><![CDATA[Danke für die Anregung CAFF;-)In meinem &quot;Zettelkasten&quot; ist ein Zettel da steht drauf: Mit jedem Tod eines Menschen stirbt eine Welt.Liebe Grüße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die Anregung CAFF;-)In meinem &#8222;Zettelkasten&#8220; ist ein Zettel da steht drauf: Mit jedem Tod eines Menschen stirbt eine Welt.Liebe Grüße</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sedat Duman		</title>
		<link>https://germanblogs.de/der-grosse-kommentar-zum-unmarked-space/#comment-43962</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sedat Duman]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 03:35:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://germanblogs.de/der-grose-kommentar-zum-unmarked-space#comment-43962</guid>

					<description><![CDATA[@CAFF: Mein Vorname ist:SEDAT, mein Nachname:DUMAN. Also mit &quot;Sedat&quot; als Anrede lagst du richtig ;) KEIN KNIEFALL NÖTIG! Noch nicht .... :D@micha, daniel: Das ist genau das Ding mit Komplexität und Kompliziertheit. Das wird oft verwechselt, sogar von Leuten die mit Kybernetik, systemischer Beratung etc. Geld verdienen! Es geht in der Kybernetik, Systemtheorie um Komplexität und nicht um Kompliziertheit! Deswegen macht auch oft der Begriff der Reduktion keinen Sinn! Eine Zelle im Menschen ist recht simpel aufgebaut und die meisten Zellen sind gleich, wenn man sie unter dem Mikroskop anschaut. In der &quot;Gemeinschaft&quot; emergieren diese aber zu Organen, Knochen, Menschen, Tieren etc. Diese Emergenzen sind Komplex, nicht vorhersagbar, nicht trivial etc. Also uns interesiert nicht Kompliziertheit und deren Erklärung, Steuerung, Beobachtung etc. sondern KOMPLEXITÄT. Komplexe Systeme &quot;implodieren&quot;, &quot;explodieren&quot;, &quot;lösen sich auf&quot;, wenn man versucht sie &quot;mechanisch&quot; zu reduzieren! Das können wir in Wirtschaft, Medizin etc. jeden Tag beobachten. Wir Kybernetiker und Systemiker nehmen doch genau hier die &quot;andere&quot; Position ein!@ALLE: Andi und ich sind übrigens keine &quot;Techis&quot; wir ihr Luhmanianer es gerne hättet :) Wenn ihr mir eure E-Mail-Adresse schickt an sedat.duman@4tharcanum.de, dann kann ich euch ein PDF eines Artikels schicken, der letztes Jahr in der LO als Cover-Story veröffentlicht wurde und an dem ihr sehen könnt (wenn ihr möchtet), dass wir ganz bestimmt keine Techis sind. Wir kennen uns einfach nur im technischen Bereich der Kybernetik &#038; Systemtheorie aus und nutzen das auch. Ich kann den Artikel euch leider nur zumailen und nicht irgendwo zum Download bereitstellen, weil nicht erlaubt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@CAFF: Mein Vorname ist:SEDAT, mein Nachname:DUMAN. Also mit &#8222;Sedat&#8220; als Anrede lagst du richtig 😉 KEIN KNIEFALL NÖTIG! Noch nicht &#8230;. :D@micha, daniel: Das ist genau das Ding mit Komplexität und Kompliziertheit. Das wird oft verwechselt, sogar von Leuten die mit Kybernetik, systemischer Beratung etc. Geld verdienen! Es geht in der Kybernetik, Systemtheorie um Komplexität und nicht um Kompliziertheit! Deswegen macht auch oft der Begriff der Reduktion keinen Sinn! Eine Zelle im Menschen ist recht simpel aufgebaut und die meisten Zellen sind gleich, wenn man sie unter dem Mikroskop anschaut. In der &#8222;Gemeinschaft&#8220; emergieren diese aber zu Organen, Knochen, Menschen, Tieren etc. Diese Emergenzen sind Komplex, nicht vorhersagbar, nicht trivial etc. Also uns interesiert nicht Kompliziertheit und deren Erklärung, Steuerung, Beobachtung etc. sondern KOMPLEXITÄT. Komplexe Systeme &#8222;implodieren&#8220;, &#8222;explodieren&#8220;, &#8222;lösen sich auf&#8220;, wenn man versucht sie &#8222;mechanisch&#8220; zu reduzieren! Das können wir in Wirtschaft, Medizin etc. jeden Tag beobachten. Wir Kybernetiker und Systemiker nehmen doch genau hier die &#8222;andere&#8220; Position ein!@ALLE: Andi und ich sind übrigens keine &#8222;Techis&#8220; wir ihr Luhmanianer es gerne hättet 🙂 Wenn ihr mir eure E-Mail-Adresse schickt an <a href="mailto:sedat.duman@4tharcanum.de">sedat.duman@4tharcanum.de</a>, dann kann ich euch ein PDF eines Artikels schicken, der letztes Jahr in der LO als Cover-Story veröffentlicht wurde und an dem ihr sehen könnt (wenn ihr möchtet), dass wir ganz bestimmt keine Techis sind. Wir kennen uns einfach nur im technischen Bereich der Kybernetik &amp; Systemtheorie aus und nutzen das auch. Ich kann den Artikel euch leider nur zumailen und nicht irgendwo zum Download bereitstellen, weil nicht erlaubt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: CAFF		</title>
		<link>https://germanblogs.de/der-grosse-kommentar-zum-unmarked-space/#comment-43971</link>

		<dc:creator><![CDATA[CAFF]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 03:23:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://germanblogs.de/der-grose-kommentar-zum-unmarked-space#comment-43971</guid>

					<description><![CDATA[mich, lass doch einfach zwei Buchstaben weg. Spreche statt von Umwelt einfach von Welt und dann macht Dein Satz Sinn ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>mich, lass doch einfach zwei Buchstaben weg. Spreche statt von Umwelt einfach von Welt und dann macht Dein Satz Sinn 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: micha		</title>
		<link>https://germanblogs.de/der-grosse-kommentar-zum-unmarked-space/#comment-43958</link>

		<dc:creator><![CDATA[micha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 02:31:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://germanblogs.de/der-grose-kommentar-zum-unmarked-space#comment-43958</guid>

					<description><![CDATA[Danke Daniel!Wenn ich so weiter denke, wird ja sehr viel Quatsch geredet;-). Mit dem Begriff &quot;Kompliziert&quot; verbinde (assoziiere) ich &quot;Unnötiges&quot;. Komplexität wird allgemein (aus meiner subjektiven Beobachter Rolle) eher als eine hohe Anzahl von Möglichkeiten wahrgenommen. Du schreibst&lt;a href=&quot;http://www.strengejacke.de/2006-09-24/kuck-mal-wer-da-kommuniziert/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; u. a. : &quot;Nur die Kommunikation kann kommunizieren....Es sind ja nicht seine Gedanken, die Gegenstand der Kommunikation sind, denn diese können das Bewusstsein nicht verlassen&quot;. Letzteres ist mir schon länger klar;-) Ersterem bin ich noch auf der Spur...Liebe Grüße und, Danke für Geduld und Mühe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Daniel!Wenn ich so weiter denke, wird ja sehr viel Quatsch geredet;-). Mit dem Begriff &#8222;Kompliziert&#8220; verbinde (assoziiere) ich &#8222;Unnötiges&#8220;. Komplexität wird allgemein (aus meiner subjektiven Beobachter Rolle) eher als eine hohe Anzahl von Möglichkeiten wahrgenommen. Du schreibst<a href="http://www.strengejacke.de/2006-09-24/kuck-mal-wer-da-kommuniziert/" rel="nofollow">hier</a> u. a. : &#8222;Nur die Kommunikation kann kommunizieren&#8230;.Es sind ja nicht seine Gedanken, die Gegenstand der Kommunikation sind, denn diese können das Bewusstsein nicht verlassen&#8220;. Letzteres ist mir schon länger klar;-) Ersterem bin ich noch auf der Spur&#8230;Liebe Grüße und, Danke für Geduld und Mühe</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://germanblogs.de/der-grosse-kommentar-zum-unmarked-space/#comment-43979</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 00:50:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://germanblogs.de/der-grose-kommentar-zum-unmarked-space#comment-43979</guid>

					<description><![CDATA[Ja, das ist meiner Meinung nach auch Quatsch. Man kann das ganze natürlich radikal konstruktivistisch angehen und sagen: Komplexität ist immer nur die Zurechnung eines Beobachters, aber nichts, kein &quot;Ding&quot; und auch nicht die Umwelt, ist komplex. Aber das hilft auch nicht viel weiter. ;-) Hier ein Zitat bzw. eine zitierte Definition von Luhmann:&lt;blockquote&gt;Komplexität: Ein Sachverhalt ist komplex, wenn er aus so vielen Elementen besteht, daß diese nur noch selektiv zueinander in Beziehung treten können. Sowohl operativ als auch in der Beobachtung setzt Komplexität daher immer ein Reduktionsverfahren voraus, das ein Muster der Selektion von Beziehungen festlegt und andere Möglichkeiten der Verknüpfungen von Elementen als bloße Möglichkeit vorläufig ausschließt (&quot;potentialisiert&quot;).&lt;/blockquote&gt; (Ökol. Komm. 1986).Die Komplexität der Umwelt ist streng genommen nicht messbar, da man niemals die gesamte Umwelt betrachten kann - weil sie zu komplex ist. Wenn man von Zunahme von Komplexität spricht, könnte man auch über das Gegenteil: Reduktion, nachdenken. Dazu folgendes:&lt;blockquote&gt;Reduktion von Komplexität ist nicht die Relation von &lt;em&gt;Elementen&lt;/em&gt; (das wäre die &lt;em&gt;Differenz&lt;/em&gt; von Komplexität), sondern die Relation von &lt;em&gt;Relationierungen&lt;/em&gt;.&lt;/blockquote&gt; Das würde bedeuten, nur weil es heutzutage technisch mehr Möglichkeiten der Kommunikation und dadurch häufiger stattfindende Kommunikation gibt, oder weil es dadurch auch mehr Information&lt;em&gt;en&lt;/em&gt; und Rauschen gibt, das zur Information werden kann, ist etwas nicht komplexer als noch vor 2 Jahren. Weil hier nämlich die Elemente zunehmen, aber die Relation von Relationierungen nicht in diesem Ausmaß. Ich denke, bei Aussagen wie &quot;die Welt wird immer komplexer&quot;, ob hier nicht vielmehr Komplexität mit &lt;em&gt;Kompliziertheit&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;Unüberschaubarkeit&lt;/em&gt; verwechselt wird. Nur sind letztere Begriffe keine theoretischen, sondern eher alltagstaugliche, während der Komplexitätsbegriff durchaus theoretisch bedeutend ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das ist meiner Meinung nach auch Quatsch. Man kann das ganze natürlich radikal konstruktivistisch angehen und sagen: Komplexität ist immer nur die Zurechnung eines Beobachters, aber nichts, kein &#8222;Ding&#8220; und auch nicht die Umwelt, ist komplex. Aber das hilft auch nicht viel weiter. 😉 Hier ein Zitat bzw. eine zitierte Definition von Luhmann:</p>
<blockquote><p>Komplexität: Ein Sachverhalt ist komplex, wenn er aus so vielen Elementen besteht, daß diese nur noch selektiv zueinander in Beziehung treten können. Sowohl operativ als auch in der Beobachtung setzt Komplexität daher immer ein Reduktionsverfahren voraus, das ein Muster der Selektion von Beziehungen festlegt und andere Möglichkeiten der Verknüpfungen von Elementen als bloße Möglichkeit vorläufig ausschließt (&#8222;potentialisiert&#8220;).</p></blockquote>
<p> (Ökol. Komm. 1986).Die Komplexität der Umwelt ist streng genommen nicht messbar, da man niemals die gesamte Umwelt betrachten kann &#8211; weil sie zu komplex ist. Wenn man von Zunahme von Komplexität spricht, könnte man auch über das Gegenteil: Reduktion, nachdenken. Dazu folgendes:</p>
<blockquote><p>Reduktion von Komplexität ist nicht die Relation von <em>Elementen</em> (das wäre die <em>Differenz</em> von Komplexität), sondern die Relation von <em>Relationierungen</em>.</p></blockquote>
<p> Das würde bedeuten, nur weil es heutzutage technisch mehr Möglichkeiten der Kommunikation und dadurch häufiger stattfindende Kommunikation gibt, oder weil es dadurch auch mehr Information<em>en</em> und Rauschen gibt, das zur Information werden kann, ist etwas nicht komplexer als noch vor 2 Jahren. Weil hier nämlich die Elemente zunehmen, aber die Relation von Relationierungen nicht in diesem Ausmaß. Ich denke, bei Aussagen wie &#8222;die Welt wird immer komplexer&#8220;, ob hier nicht vielmehr Komplexität mit <em>Kompliziertheit</em> oder <em>Unüberschaubarkeit</em> verwechselt wird. Nur sind letztere Begriffe keine theoretischen, sondern eher alltagstaugliche, während der Komplexitätsbegriff durchaus theoretisch bedeutend ist.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
