Der Film zum Spiel – SAT.1 dreht 1974 mit Jürgen Sparwasser

Fußballfans und ältere Herrschaften wissen, was an diesem Tag geschah: Es ist der 22. Juni 1974, in der Bundesrepublik läuft die Fußballweltmeisterschaft. An diesem Tag trifft die BRD in Hamburg auf die DDR. In der 78. Minute versenkt Jürgen Sparwasser den Ball zum 1:0-Siegtreffer für die Ost-Auswahl. Westdeutschland ist düpiert, Ostdeutschland feiert, das Politbüro feixt. Genau um dieses Ereignis herum dreht SAT.1 jetzt einen TV-Film. Mit genau diesem Jürgen Sparwasser, der den Bundeskickern um Beckenbauer 1974 die einzige WM-Niederlage des Turniers beibrachte.

Die Story von „1974 – Vorwärts in die Vergangenheit“ ist ein Hollywood-Recycling: Die angehende Journalistin Jenny Lütjens (Mira Bartuschek) recherchiert in ihrer Vergangenheit und gräbt Erstaunliches aus: Sie wurde 1974 während des legendären Spiels gezeugt, und zwar in der DDR. Jenny macht sich auf den Weg in den Osten, um Zeugen ausfindig zu machen. Da trifft sie auf einem Dorf-Bolzplatz der Schuss des leibhaftigen Jürgen Sparwasser. Als sie wieder zu sich kommt, hat sie eine Zeitreise hinter sich: Es ist der 21. Juni 1974 im real existierenden Sozialismus. Klar, was die Stunde geschlagen hat: Jenny läuft ihrem künftigen Vater (Constantin von Jascheroff) über den Weg, der sich in sie und nicht ihre Mutter verliebt…

„Zurück in die Zukunft“ meets „Sonnenallee“ minus DocBrown und Delorean – hätte es nicht auch eine ostwestliche Lovestory ohne Zeitsprung getan? Nur mit dem echten Sparwasser?

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