Das unsägliche Comeback der Stasi Verbrecher

Gleich
eines vorweg: Ich komme selbst aus der ehemaligen DDR, habe neuen Jahre meines
Lebens dort verbracht und der Tatsache, dass sich dieser Staat 1989 in den
Orkus der Geschichte verabschiedete, weine ich keine Träne nach. Wer lebt schon
gerne in einer Diktatur? Ich nicht! Aber natürlich diejenigen, die von ihr
profitierten – unter anderem die vielen Mitarbeiter der Staatssicherheit
(Stasi). Die proben nun ein Comeback.
 
In
den letzten Tagen konnte man der Presse einiges zu diesem Thema
entnehmen. Es
berichteten unter anderem Der Spiegel
(in
der aktuellen Printausgabe), der
Tagesspiegel und die Welt.

 
Mich
erschreckt,  wie unverfroren die ehemaligen leitenden Mitarbeiter der Stasi
auftreten. So erdreistete sich der ehemalige Leiter der Haftanstalt Hohenschönhausen
, Siegfried Rataizik, historische
Wahrheiten zu verdrehen: „Sie stellen sich als Opfer dar und deklarieren
uns als Täter“. Ja, so möchte man ihm entgegenbrüllen, ja, so war es doch
auch!
 
Nur Sie, die ehemaligen
Lakaien des untergegangenen Systems, können (oder wollen) dies nicht wahrhaben.
Sie können und wollen nicht verstehen, dass sie ihr Leben, ihre Biografie einem
verbrecherischen System andienten, dass Menschen folterte und tötete. Es war aber so!
 
Stattdessen versuchen sie
jetzt, in einem Akt des Revisionismus, die Geschichte umzuschreiben. Sie wollen
sich als Opfer sehen, als Opfer der BRD. Sie, die braven Genossen, hätten doch
nur ihre Pflicht getan, niemals unrecht gehandelt und  nur brav dem
damaligen System gedient. Kommt mir bekannt vor, hab ich im
Geschichtsunterricht beim Thema „Nachkriegszeit“ schon mal gehört.
 
Man stelle sich vor, man
hätte damals lustige „Nazi Nostalgie Shows“ zur besten Sendezeit im Fernsehen
platziert – zu Recht undenkbar. „Ostalgie Shows“ hingegen liefen bis vor kurzem auf allen
Sendern sehr gut – der dunkle Teil der Geschichte wurde dafür, der Einfachheit halber,
ausgeblendet. Wer will sich Samstagabend auch schon mit gefolterten, in
Einzelhaft gehaltenen Opfern des DDR Unrechtssystems auseinandersetzen?
 
Klar, muss ja auch nicht
Samstagabend sein. ABER in einem Anflug von Quotengeilheit und Geschichtsklitterung
zugleich, den weit überwiegenden Teil der Geschichte der DDR unter den Teppich
zu kehren und so ein Bild (und auch ein Klima) des „war doch gar nicht so
schlimm“ zu erzeugen, daran haben auch und insbesondere all diese „Shows“
schuld. Diese „Shows“ müssen die Stasi Opas gerade zu ermuntert haben, sich
jetzt öffentlich zu produzieren.
 
Von den Opfern spricht im
Moment niemand mehr. Dabei sind sie es, die Aufmerksamkeit und Hilfe verdienen.
Nicht die Täter!
 
Ach so, die „Gesellschaft
zur rechtlichen und humanitären Unterstützung“, der Club ehemaliger Stasi
Chefs, trifft sich übrigens im Haus des „Neuen Deutschland“. Ja, genau, im Haus der Zeitung, die früher einmal das Zentralorgan der SED
war und heute als Sprachohr der Linkspartei/PDS fungiert. So wächst dann wieder
zusammen was zusammen gehört. Schöne neue alte Welt! 
 
Mehr zum Thema Stasiaufarbeitung gibt’s hier und hier

Ein interessanter Blog Beitrag zum
Thema findet sich hier.

17 Meinungen

  1. Die alten Kader nimmt doch sowieso keiner ernst. Sicher, man sollte alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, Stasi- und SED-Verbrecher zu bestrafen. Aber wenn die Rentner-Clique Opfer spielt, ist das doch nur lächerlich.Viel skandalöser (allerdings auch bezeichnender) finde ich die Verbrüderung von SED und westdeutschen Linken. Die Diktatorenpartei brauchte sich nur ein paar mal umbenennen, ein paar junge Relativierer in die Führung aufnehmen und – zack, die westdeutschen Linken umarmen sie herzlich und schicken ihren Linksnationalpopulisten Lafontaine zum Schulterschluss. Hier findet der heutige Kampf gegen die Feinde der Freiheit statt! Die jammernden, quengelnden Stasi-Opas sind doch nur erbärmliche Folklore.

  2. „Ich komme selbst aus der ehemaligen DDR, habe neuen Jahre meines Lebens dort verbracht“Hm, mal ganz emotionslos und wertfrei. Reichen Kindheitserlebnisse aus, um sich in seiner jugendlichen Unerfahrenheit, ein Urteil über einen Staat oder ein Diktatur zu bilden? Es gibt immer zwei Seiten der Medaille. Und wenn ich mir die Kinder- und Familienfeindlichkeit oder das Schulsystem in der BRD anschaue, dann fallen mir ganz schnell auch positive Seiten der DDR ein. ;)Jetzt woll’n ma mal schaun, wie gut Ihr wirklich seid. Im CDU-Forum würde so ein rovokativer Post glatt zensiert. Und hier? Gibt’s eine vernünftige Diskussion und Meinungsfreiheit oder ebenfalls Zensur?GrüsseFrank

  3. Ersteinmal: Warum sollte dein Kommentar denn zensiert werden? Selbstredend gibt`s bei uns Meinungsfreiheit und Diskussionen. Zu meiner jugednlichen Unerfahrenheit: Stimmt schon das ich „nur“ meine Kindheit in der DDR verbracht habe, allerdings habe ich mich danach, während meines Stdiums (Politik/Geschichte), öfter mal mit Diktaturen auseinandergestzt. Und dabei ist auch ein ums andere Mal die DDR in den Fokus gerückt. Das es zwei verschiedene Seiten gibt, möchte ich denn hier auch stark anzweifeln. Denn die eine Seite läßt sich ohne die andere gar nicht darstellen. Klar gab es gute Kinderbetreuung usw. aber um welchen Preis? Die „positiven Seiten“ die dir da einfallen, entpuppen sich doch bei näherer Betrachtung als Zuckerbrot, auf das im Falle des Fehlverhaltens, sofort die Peitsche folgte. Die DDR wird teilweise zutreffend als „Wohlfahrtsdikatatur“ beschrieben, d.h. den Menschen wurden gewisse staatliche Wohltaten angeboten um sie ruhig und unmündig zu halten. Ziel: Nur ja keine Kritik am herrschenden System. Deswegen fallen mir auch keine positiven Seiten an der DDR auf, denn letzten Endes war das ganze System auf die planmäßige Unterdrückung der Menschen ausgelegt – eine klassische Dikatatur eben. Nicht mehr.GrußMartin

  4. Als ich an meinem ersten Arbeitstag in einer grossen Bayerischen Hypothekenbank in München in deren Hauptniederlassung eine neue Aufgabe übernahm, fragte mich eine ältere Kollegin, ob es denn in den neuen Bundesländern jetzt auch genug zu Essen gäbe. Dies hat mir in erschreckender Weise gezeigt, wie desinformiert die Bürger der alten BL sind. In vielen Gesprächen danach habe ich festgestellt, dass sich daran bis heute nichts geändert hat, auch was die GUS betrifft. Weder die Medien noch das Schulsystem lassen das zu. Wir dagegen waren ganz genau über die Geografie, die Ressourcen und das Potenzial der BRD informiert. Das war Lernstoff in der POS. Welches Sytem lässt sich schon gerne kritisieren, siehe Frankreich, siehe Türkei, alles sogenannte freie Demokratien. Wie weit Demokratie und Freiheit in der BRD gehen, zeigt schon allein, dass eine staatliche Institution vorgibt, wer journalistisch tätig sein darf und wer nicht (Art. 5 GG wohlgemerkt!). Die Innenministerkonferenz legt nämlich fest, dass ein bundeseinheitlicher und anerkannter Presseausweis nur über hiesige handverlesene Verbände ausgegeben werden darf, die natürlich wiederum ihre Bedingungen an eine Vergabe knüpfen. Soviel zu Freiheit und Demokratie. Was ich damit beweise, jede Gesellschaft lässt nur das zu, was ihr genehm ist. Das war natürlich auch das Recht der DDR als souveräner Staat. Ich denke, wer dieses System nicht erlebt hat, wird sich schwerlich ein Urteil bilden können. Und Grossdeutschland in dem wir heute leben, sollte in den demografisch wichtigen Punkten wie Familie, Kinder und Nachwuchsförderung sowie auch Ausbildung, Arbeitslosigkeit und Kriminalität erst einmal das erreichen, was in der DDR sebstverständlich war. Das sind Grundwerte, Geld, Besitz und Macht jedoch nicht. Unternehmen wie Deutsche Bank, Daimler oder SAP (letztere diskutieren immer noch um ihren Betriebsrat) tun einen Teufel und kümmern sich um solche vorgenannten Dinge. Die nehmen, was gegeben ist und wenn’s ihnen nicht gefällt, gehen sie wo anders hin und lassen in ihrer Menschenverachtung ihre eigenen Landsleute ohne Erwerb sitzen. Wo bleibt da die vielgerühmte Menschlichkeit? Nein, seit dem Zusammenbruch der DDR ist ein entschiedender Gegenpol zum Manchesterkapitalismus entfallen. Die Folge, sämtliche sozialen Systeme in der BRD werden mit exponentieller Geschwindigkeit zusammengestrichen und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Die Unternehmen und Aktionäre werden immer fetter, die Gewinne immer höher und die Arbeitslosenzahlen überschreiten fast die am Ende der Weimarer Republik. Hier zeigt sich m. E. eine enorme Schwäche der Demokratie, endlose Diskussionen und keine Entscheidungen.

  5. Sehr geehrter Herr Kerkau,mit Interesse habe ich hier die Diskussion verfolgt und bin ein wenig bestzürzt über ihre Aussagen. Zum einen glaube ich kaum, dass ein Mangel an Freiheit und Demokratie an den Vergabekriterien von Presseausweisen festgemacht werden kann. Und dies als Beweis für ihre Aussage zu nehmen, „dass jede Gesellschaft nur das zulässt, was ihr genehm ist“ ist einfach lächerlich. Hier verwechseln sie nämlich Staat und Gesellschaft, wobei ich auch diese Aussage für problematisch halte. Meinen Sie, die Beschränkung der Freiheiten in der DDR war der Gesellschaft genehm? Sie kommen nach eigener Aussage selbst aus den neuen BL, fanden sie es akzeptabel auf Grundrechte zu verzichten, um ein positives Schulsystem zu haben? Ich Frage mich auch, wo sie die positiven Seiten dieses Schulsystems erblicken, dass neben Wehrkunde (obligatorisch) eine Ideologie vermittelt, die den Rang einer Zwangsreligion einnimmt. Es tut mir leid, aber ich bin lieber Arbeitslos, als auf meine Grundrechte zu verzichten. Das ist wohl, was Dolf Sternberger mit Verfassungspatriotismus meinte. Ich bin stolz auf unsere Grundrechte.Mit freundlichen Grüßen aus den neuen Bundesländern

  6. Zu Wehrkunde kann ich nichts sagen. Das war nach meiner Schulzeit. Die Gesellschaft für Sport und Technik (GST) war z.B. eine dolle Sache oder wer hätte in der BRD die Möglichkeit, seinen LKW-Führerschein für 75,- DM zu machen? Des Weiteren ist es sicher nicht schlecht, wenn man mit Karte und Kompass umgehen kann oder sich körperlich fit hält. 😉 Ich finde es interessant, dass 17 Millionen Deutsche über 40 Jahre eine „menschenverachtende Diktatur“ gestützt haben und heute will es keiner mehr gewesen sein. Grundrechte sind immer so eine Sache. Was auf dem Papier steht, ist die eine Seite. Wie sie in der Praxis gelebt werden, ist die andere. Man braucht sich nur mal umzuschauen und die Augen auf zu machen. Die Story mit dem Presseausweis ist nur ein Beispiel von vielen. Die Legalisierung des Abschusses Unschuldiger durch die Luftwaffe hat zum Glück der Erste Senat gekippt. Was blieb, ist die pauschale Kriminalisierung aller Privatpiloten. Die müssen nämlich neuerdings in Stasi-Manier jährlich eine sog. Zuverlässigkeitsüberprüfung über sich ergehen lassen. Mehr dazu bei JAR-Contra. Oder die Einreisebestimmungen in die USA mit der nunmehr obligatorischen Erfassung der Fingerabdrücke eines jeden; Einführung des elektronischen Reisepasses in der EU; Kreuze in den Klassenzimmern an bayerischen Schulen; CIA-Flüge mit Stop Over auf deutschen Flughäfen; Folterskandale in deutschen Polizeidienststellen; dass Privateigentum verpflichtet, haben die meisten Privateigentümer vergessen. Soll ich weiter aufzählen? Zum Schulsystem ist es vielleicht interessant zu wissen, dass einerseits die Talente-Förderung in der DDR beispiellos war, was sich auch noch nach dem Mauerfall in den sportlichen Erfolgen nunmehr für die BRD niederschlug und andererseits hatten die neuen Bundesländer im Wissensvergleich in allen Fachgebieten die alten Bundesländer um Längen geschlagen. Darauf bin ich stolz. 😉

  7. Okay, ich bin überzeugt. Wenn man in der DDR nen LKW-Führerschein für 75,- Mark machen konnte, dann ist die DDR ja tatsächlich nen Riesenvergnügungspark gewesen. Auch schön, wenn die Führerscheine so günstig sind und man dann 25 Jahre auf nen fahrbaren Untersatz warten muss. Naja, nun werden sie bestimmt argumentieren, dass es fit hält, wenn man Fahrrad fährt und die Umwelt geschont wird. Also auch auf dem Gebiet des Umweltschutzes hat die DDR eine Vorreiterrolle gespielt, von der Braunkohle vielleicht mal abgesehen.Anschließend konnte ich ihrer Argumentation allerdings nicht folgen, und das trotz gewaltfreier, schulischer Sozialisation in der DDR. Denn die Verbindung zwischen Einreisebestimmungen der USA, der Entscheidung des BVerfG zum Luftsicherheitsgesetz (in meinen Augen ein Fehlurteil), den Kreuzen in bayerischen Schulen, den Folterskandale (bin ich auch anderer Meinung) und der Verpflichtung durch Privateigentum zu der Gechichtsklitterung einiger Stasi-Bonzen erschließt sich mir nicht.

  8. Ich würde gern einmal meine Sicht der Dinge darstellen, damit Sie sehen, dass es auch bei und Andersdenkende gab und gibt.Mit freundlichen Grüßen

  9. Dann schieß los Kello!

  10. @ Frank Kerkau: „Wie weit Demokratie und Freiheit in der BRD gehen, zeigt schon allein, dass eine staatliche Institution vorgibt, wer journalistisch tätig sein darf und wer nicht (Art. 5 GG wohlgemerkt!). Die Innenministerkonferenz legt nämlich fest, dass ein bundeseinheitlicher und anerkannter Presseausweis nur über hiesige handverlesene Verbände ausgegeben werden darf, die natürlich wiederum ihre Bedingungen an eine Vergabe knüpfen. Soviel zu Freiheit und Demokratie“Stimmt so nicht ganz – das Recht auf den PA ist einklagbar – d.h. wer journalistisch arbeitet, bekommt das Ding auch. Man muss übrigens nicht Mitglied in einem der Verbände sein. Die vier Verbände sind lediglich Dienstleister, die das regeln (eher noch zu lasch) – wobei mir noch niemand erklären konnte, wofür ich den PA eigentlich brauche. Außer einmal im Jahr zur Cebit wüsste ich nämlich keinen vernünftigen (dienstlichen!) Grund, das Ding mit mir rumzutragen.

  11. Ist das der Sinn der Sache, dass ich erst ein Arbeitsmittel gerichtlich einklagen muss? Es gibt sehr interessante Unternehmen und Veranstalter, die nehmen einen Journalisten nur gegen Vorlage des bundeneinheitlichen Presseausweises in ihren PR-Verteiler oder als Teilnehmer ihrer Veranstaltungen auf, EADS, A. Lange&Söhne, ILA Berlin zum Beispiel. Was dann an objektiver Berichterstattung über diese Unternehmen/Veranstaltungen übrig bleibt, können Sie sich ausrechnen. Wenn ich mich heute als Journalist selbständig machen wollte, habe keine Chance auf Arbeitserlichterung, das heisst viele Türen bleiben von vorn herein verschlossen. Denn den PA gibt’s nur, wenn ich Zahlen vorlege, die beweisen, dass ich von der Jounalistischen Tätigkeit leben kann. Aber muss ich davon leben können? Was eigentlich im Artikel 5 GG verbrieft ist, wird durch die Innenminister wieder ausgehebelt. Das ist so. Nach diesbezüglicher Rückfrage bei den Verbänden, gab’s kein vernünftiges Statement, lediglich Ausweichende Anworten und Ausflüchte. Klüngel, mehr kann man dazu nicht sagen.

  12. „Es gibt sehr interessante Unternehmen und Veranstalter, die nehmen einen Journalisten nur gegen Vorlage des bundeneinheitlichen Presseausweises in ihren PR-Verteiler …Was dann an objektiver Berichterstattung über diese Unternehmen/Veranstaltungen übrig bleibt, können Sie sich ausrechnen. „Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Das ist doch ziemlicher Mumpitz… ich kenne sogar einige Top-Journalisten, die gar keinen PA haben.“Wenn ich mich heute als Journalist selbständig machen wollte, habe keine Chance auf Arbeitserlichterung, das heisst viele Türen bleiben von vorn herein verschlossen.“Auch das stimmt so nicht. Der Presseausweis lässt sich problemlos durch ein Schreiben der auftraggebenden Redaktion ersetzen – und das ist gängige Praxis. Ich kenne keine Pressestelle, die Sie dann nicht reinlässt (und ich kenne sowohl die journalistische als auch die PR-Seite). Nur für Möchtegern-Journis, die einfach mal den Schrempp sehen wollen, haben die Firmen halt kein Verständnis, warum auch.“Denn den PA gibt’s nur, wenn ich Zahlen vorlege, die beweisen, dass ich von der Jounalistischen Tätigkeit leben kann. Aber muss ich davon leben können?“Ja, der Presseausweis ist für hauptamtliche Journalisten, nicht für irgendwelche Wald-und-Wiesen-Hobby-Schreiberlinge. Sorry… ist so – und ist gut so.

  13. Zitat „Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Das ist doch ziemlicher Mumpitz… ich kenne sogar einige Top-Journalisten, die gar keinen PA haben.“ tatiZIch habe diese Regelungen nicht gemacht.Als Selbständiger bin ich meine eigene Redaktion! Soll ich mir selbst ein Schreiben aufsetzen? Gut, wenn die PR-Leute der Unternehmen/Veranstalter betrogen werden wollen, dann sei es so. Zitat „Ja, der Presseausweis ist für hauptamtliche Journalisten, nicht für irgendwelche Wald-und-Wiesen-Hobby-Schreiberlinge.“ tatiZMit diesem Verstoss gegen Art. 5 GG schliesst sich der Kreis. Btw., diese „Wald-und-Wiesen-Hobby-Schreiberlinge“ liefern meist die bessere Qualität an Informationen. ;)Soviel zum Thema. Für eine weitere Diskussion sollten Sie sich mehr Höflichkeit befleissigen und konkrete Argumente bringen. Phrasen kann ich bei den einschlägigen Verbänden selbst nachlesen. 😉

  14. Was hier dikutiert wird ist doch pillepalle. Wer ein ganzes Volk einsperrt baucht doch nicht mehr den Mund aufmachen. Lügen über Lügen: ZB. Deutsche DEMOKRATISCHE Rpublik war eine Diktatur! Und : Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen…. Was bedarfs de Lügen meh!!

  15. Schaut mal in Foren wie http://www.forum-ddr-grenze.de wo sich ehemalige Stasivernehmer mit ihren Taten brüsten und ganz bewusst Usernamen wie Feliks D. (einer schlimmsten Geheimdienstschlächter Russlands) wählen und auf Fotos in Stasiuniformen posieren.

  16. Im Jahr 17 nach der Wende machen die alten Kader mobil. Die ehemaligen Stasi Verantwortlichen versuchen, die Geschichte zu verfälschen und sich als Opfer der BRD darzustellen. Welch ein Hohn für die Opfer der DDR Diktatur (Martin Kulik). Haste recht Martin.
    Die Krone setzt jedoch alles auf, dass unsere Bundeskanzlerin (auch IM Erika genannt) für die Stasi gearbeitet haben soll. Ihr damaliger Freund gibt sie zu, die FDJ-Propaganda-Frau auch und die Privilegien (Studium Moskau) ebenfalls.
    Das ist für mich – ehemaliger politischer Häftling der DDR, der mehrere Jahre im Zuchthaus gefoltert wurde – ein Stich ins Herz!!!

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.