Das grüne Buch

In einem Essay für die NY Times untersucht Rachel Donadio das neue Umweltbewusstsein der Buchindustrie. Donadio berichtet von einem Abkommen großer amerikanischer Buchhandelsketten über die Steigerung des Recyclinganteils an ihrem Gesamtpapierbedarf von heute 5% auf 30% im Jahr 2011: „This would conserve an estimated 524 million pounds of greenhouse gases annually — the equivalent of keeping 45,800 cars off the road — and save 4.9 million trees, 2.1 billion gallons of water and 264 million pounds of solid waste each year.“ So weit, so gut. Doch wie grün, fragt Donadio, kann eine Industrie sein, „die von gefällten Bäumen und giftiger Tinte lebt und mit strategischer Überschussproduktion?“ Und was kann sie sich ein Öko-Image kosten lassen?

Das Plastikbuch

Fest steht: Papier lässt sich nicht endlos recyceln. Früher oder später macht die Bleiche die Fasern mürbe. Donadio stellt die von dem Architekten William McDonough und dem deutschen Chemiker Michael Braungart für ihr 2002 bei North Point Press erschienenes Umweltmanifest
„Cradle to Cradle“ gewählte Alternative vor: „They had the book published on plastic — DuraBook, a patented material developed by Melcher Media, a book packager and publisher in New York … The book can be melted down and used to make new books or other products, which themselves could be melted down again … It cost one-third more to produce than a traditional book.“ Und das ist erst der Anfang: „For their next book, which will further elaborate their ideas on green design and reusable materials, McDonough said he and Braungart are experimenting with „a surprising new material,“ also synthetic, as well as inks safe for use with food.“

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.