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	Kommentare zu: Christlicher Fundamentalismus	</title>
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	<description>Das passiert in Deutschland, Europa und der Welt</description>
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		<title>
		Von: Dating		</title>
		<link>https://germanblogs.de/christlicher-fundamentalismus/#comment-7423</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dating]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 20:34:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich habe auch letzlich irgendwo gelesen das diese Branche ihren gewinn um über die Hälfe als im vorjahr verdoppelt haben.

Da haben halt die großen Firmen blutgeleckt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe auch letzlich irgendwo gelesen das diese Branche ihren gewinn um über die Hälfe als im vorjahr verdoppelt haben.</p>
<p>Da haben halt die großen Firmen blutgeleckt.</p>
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		<title>
		Von: Ike (der ewige Kritiker)		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ike (der ewige Kritiker)]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2007 17:58:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo zusammen,vielleicht interessieren euch in Bezug auf Onlinedating auch, was Hans, der Protagonist und Weiberheld in deiner kleinen Welt, so erlebt hat.Oder mal ein Blick hinter die Kulissen.http://www.in-deiner-kleinen-welt.deVielen Dank für die AufmerksamkeitIke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,vielleicht interessieren euch in Bezug auf Onlinedating auch, was Hans, der Protagonist und Weiberheld in deiner kleinen Welt, so erlebt hat.Oder mal ein Blick hinter die Kulissen.<a href="http://www.in-deiner-kleinen-welt.deVielen" rel="nofollow ugc">http://www.in-deiner-kleinen-welt.deVielen</a> Dank für die AufmerksamkeitIke</p>
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		<title>
		Von: Traumpartner		</title>
		<link>https://germanblogs.de/christlicher-fundamentalismus/#comment-7421</link>

		<dc:creator><![CDATA[Traumpartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2006 14:14:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man ist keinesfalls ein Looser, wenn man online nach einem Partner sucht. ich kenne viele, die sich darüber gefunden haben und glücklich sind, allerdings lastet einem immer der Stempel der &quot;Verzweifeltheit&quot; an. Den gilt es noch loszubekommen, dann kann wirklich ohne Grenzen geflirtet werden. Jörg Wontorra wurde soweit ich weiß bei www.friendscout24.defündig..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man ist keinesfalls ein Looser, wenn man online nach einem Partner sucht. ich kenne viele, die sich darüber gefunden haben und glücklich sind, allerdings lastet einem immer der Stempel der &#8222;Verzweifeltheit&#8220; an. Den gilt es noch loszubekommen, dann kann wirklich ohne Grenzen geflirtet werden. Jörg Wontorra wurde soweit ich weiß bei <a href="http://www.friendscout24.defündig." rel="nofollow ugc">http://www.friendscout24.defündig.</a>.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Marcel Heyne		</title>
		<link>https://germanblogs.de/christlicher-fundamentalismus/#comment-7422</link>

		<dc:creator><![CDATA[Marcel Heyne]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2006 17:05:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@ Sommerregen: Mir ging es nicht so sehr um die Qualitäten von Charlie Sheen als Partner. Sondern darum, dass mittlerweile auch Hollywood Celebrities ihren Partner im Netz suchen. Hierzulande weiß man das ja nur von Jörg Wontorra - das klang aber irgendwie nicht so &quot;catchy&quot; ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@ Sommerregen: Mir ging es nicht so sehr um die Qualitäten von Charlie Sheen als Partner. Sondern darum, dass mittlerweile auch Hollywood Celebrities ihren Partner im Netz suchen. Hierzulande weiß man das ja nur von Jörg Wontorra &#8211; das klang aber irgendwie nicht so &#8222;catchy&#8220; 😉</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Sommerregen		</title>
		<link>https://germanblogs.de/christlicher-fundamentalismus/#comment-7420</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sommerregen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2006 14:09:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist ein bisschen wie mit dem Besuch beim Psychotherapeuten: Der galt früher auch als extrem peinlich und heute gehört es fast zum guten Ton jemanden für die Mentalhygiene aufzusuchen. Ein bisschen unglücklich finde ich das Charlie Sheen-Beispiel. Wenn ich das richtig weiß, ist der Kerl spielsüchtig, säuft, geht fremd und haut gern mal zu. Auf so einen bei der Online-Partnersuche zu treffen ist doch wohl ein Alptraum-Szenario.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein bisschen wie mit dem Besuch beim Psychotherapeuten: Der galt früher auch als extrem peinlich und heute gehört es fast zum guten Ton jemanden für die Mentalhygiene aufzusuchen. Ein bisschen unglücklich finde ich das Charlie Sheen-Beispiel. Wenn ich das richtig weiß, ist der Kerl spielsüchtig, säuft, geht fremd und haut gern mal zu. Auf so einen bei der Online-Partnersuche zu treffen ist doch wohl ein Alptraum-Szenario.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Joachim		</title>
		<link>https://germanblogs.de/christlicher-fundamentalismus/#comment-15270</link>

		<dc:creator><![CDATA[Joachim]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2006 21:51:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Gegensatz zu Sowieso kann ich Ihnen leider nicht voll und ganz zustimmen. Denn im Wesentlich kolportieren Sie in Ihrem Beitrag Vorurteile, die nicht stimmen: G.W. Bush führte noch nie (!) Kriege im Namen des Christentums. Wenn Sie aber Ihre religiösen Gefühle verletzt sehen, weil ein christlicher Politiker auch Kriegseinsätze befehlen muss, dann ist das eher ein Problem Ihrer Religiosität und nicht der von G.W. Bush.Bushs Religiosität ist bestimmt nicht meine. Aber als Lutheraner glaube ich, dass auch Schwärmertum dem Christentum keinen Dienst erweist.Es würde mich freuen, wenn wir uns in Deutschland mehr Gedanken machen würden, welche Gefahr von einem radikalen Antisemiten wie dem iranischen Präsidenten ausgehen, stärker die Problematik eines Einsatzes von europäischen Truppen im Kongo diskutieren oder auch uns Fragen, wie man genau mit den Rückschritten in der Demokratie Russlands umgeht. Ich glaube nicht, dass ich G.W. Bush gewählt hätte, wäre ich Amerikaner. Doch glaube ich, dass die Anti-Bush-Bewegung verkennt, dass sie genau das macht, was sie dem Präsidenten vorwirft: In einfachen schwarz-weiß Kategorien in gut und böse einzuteilen und damit ihren Kreuzzug gegen den US-Präsidenten zu begründen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu Sowieso kann ich Ihnen leider nicht voll und ganz zustimmen. Denn im Wesentlich kolportieren Sie in Ihrem Beitrag Vorurteile, die nicht stimmen: G.W. Bush führte noch nie (!) Kriege im Namen des Christentums. Wenn Sie aber Ihre religiösen Gefühle verletzt sehen, weil ein christlicher Politiker auch Kriegseinsätze befehlen muss, dann ist das eher ein Problem Ihrer Religiosität und nicht der von G.W. Bush.Bushs Religiosität ist bestimmt nicht meine. Aber als Lutheraner glaube ich, dass auch Schwärmertum dem Christentum keinen Dienst erweist.Es würde mich freuen, wenn wir uns in Deutschland mehr Gedanken machen würden, welche Gefahr von einem radikalen Antisemiten wie dem iranischen Präsidenten ausgehen, stärker die Problematik eines Einsatzes von europäischen Truppen im Kongo diskutieren oder auch uns Fragen, wie man genau mit den Rückschritten in der Demokratie Russlands umgeht. Ich glaube nicht, dass ich G.W. Bush gewählt hätte, wäre ich Amerikaner. Doch glaube ich, dass die Anti-Bush-Bewegung verkennt, dass sie genau das macht, was sie dem Präsidenten vorwirft: In einfachen schwarz-weiß Kategorien in gut und böse einzuteilen und damit ihren Kreuzzug gegen den US-Präsidenten zu begründen.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Sowieso		</title>
		<link>https://germanblogs.de/christlicher-fundamentalismus/#comment-15265</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sowieso]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2006 16:32:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Übrigens, hier noch eine leicht ironische Bemerkung: das mit den Sportweltkriegen könnte mit Hilfe der Religionen doch noch klappen! Hurra!! Ins Berliner Olympiastadion wird zur Zeit von der Evang.Kirche (EKBÖ) und dem Erzbistum Berlin eine Designerkapelle eingebaut, Vertragszeit vorerst 11 Jahre, rechtzeitig noch zur Weltmeisterschaft, (dpa-Meldung wörtlich:) &quot;damit die Fans um göttlichen Beistand für ihre Mannschaft bitten können&quot;. Haha, die Geheimwaffe! Wenn es nicht tatsächlich wahr wäre, wäre&#039;s so wundervoll lächerlich. Dann schießen also nur die christlichen Spieler aller Nationen die Tore, Halleluja! Diese &#039;kohärente Strategie&#039; muss einfach funktionieren, sonst wäre das Beten im Stadion ja ein rechter unnützer Schmarren! Und der Iran kann gleich zu Hause bleiben. Oder er wird ganz schön sauer wegen dieser provokanten Übervorteilung der Christen. Vielleicht geht es ja doch noch unblutig ab, wenn man noch flugs eine Mini-Moschee mit einbaut. Aber bitte nicht auf Platzkosten der anderen stillen Örtchen. Man kann nur hoffen, dass sich Christengott da nicht total verarscht fühlt und sich für diesen Missbrauch seines erwarteten Eingreifens gehörig rächt!! Für so einen blasphemischen Scheiß ist Jesus bestimmt nicht am Kreuz verendet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Übrigens, hier noch eine leicht ironische Bemerkung: das mit den Sportweltkriegen könnte mit Hilfe der Religionen doch noch klappen! Hurra!! Ins Berliner Olympiastadion wird zur Zeit von der Evang.Kirche (EKBÖ) und dem Erzbistum Berlin eine Designerkapelle eingebaut, Vertragszeit vorerst 11 Jahre, rechtzeitig noch zur Weltmeisterschaft, (dpa-Meldung wörtlich:) &#8222;damit die Fans um göttlichen Beistand für ihre Mannschaft bitten können&#8220;. Haha, die Geheimwaffe! Wenn es nicht tatsächlich wahr wäre, wäre&#8217;s so wundervoll lächerlich. Dann schießen also nur die christlichen Spieler aller Nationen die Tore, Halleluja! Diese &#8218;kohärente Strategie&#8216; muss einfach funktionieren, sonst wäre das Beten im Stadion ja ein rechter unnützer Schmarren! Und der Iran kann gleich zu Hause bleiben. Oder er wird ganz schön sauer wegen dieser provokanten Übervorteilung der Christen. Vielleicht geht es ja doch noch unblutig ab, wenn man noch flugs eine Mini-Moschee mit einbaut. Aber bitte nicht auf Platzkosten der anderen stillen Örtchen. Man kann nur hoffen, dass sich Christengott da nicht total verarscht fühlt und sich für diesen Missbrauch seines erwarteten Eingreifens gehörig rächt!! Für so einen blasphemischen Scheiß ist Jesus bestimmt nicht am Kreuz verendet.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Sowieso		</title>
		<link>https://germanblogs.de/christlicher-fundamentalismus/#comment-15268</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sowieso]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2006 17:28:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nein, gar nicht peinlich, nur menschlich *schmunzel*. Ich persönlich weiß nicht einmal, wie man einen Link überhaupt setzt! Aber das ist auch nicht lebensnotwendig. Und es gibt weitaus Schlimmeres, was der Menschheit wirklich peinlich sein müsste und was lebensnotwendig wäre. Darin würde mir Bonhoeffer sicherlich heftig nickend zustimmen. Bewundernswert dieser Bonhoeffer, in der Tat. Der hatte das, was man eben bezeichnenderweise &quot;Zivil&quot;courage nennt, nicht notwendigerweise &quot;Christ&quot;courage. Denn er befand sich ja in einer Widerstandsgruppe, welche ein Attentat auf Hitler ausübte.  Das heisst, er war bereit zu töten. Das ist eher unchristlich, so gesehen, denn ein Christ soll ja seine Feinde lieben. Und er ging dafür im KZ in den Tod, wie viele andere auch. Stauffenberg, der sogar persönlich handelte und die Bombe selbst legte, um dem Rad in die Speichen zu fallen, wurde aber z.B. nicht wie Bonhoeffer von der Evangelischen Kirche dem katholischen Papst zur Heiligsprechung vorgeschlagen, weil diese nun heuchlerisch und unverdientermaßen auch wie die Katholiken einen oder zwei Kriegsheilige aus ihren Reihen haben wollte (seht, wie wir Widerstand geleistet haben!). Und Stauffenberg war &quot;nur&quot; ein sekularer Held, der Heiligkeit nicht würdig. Das ist der Punkt.Es gefällt mir sehr gut, dass Bonhoeffer das ähnlich sah: er wollte garantiert nicht zum Heiligen gemacht werden, das war sogar dem katholischen Papst klar. Bonhoeffer sah die Notwendigkeit, im Hier und Jetzt dieses überflüssige, kleinliche, frömmelnde und verklärte Brimborium aufzubrechen, das die Leute aus den Kirchen treibt, weil es nicht mehr überzeugen kann.Er wünschte sich aufgeklärte, mündige Christen, die sich nicht ängstlich hinter Ritualen verstecken und warten, bis alles vorbei ist, sonder solche, die Christentum als Herausforderung zum wertvollen &quot;Mensch&quot;-Sein verstehen. Sicherlich war ihm daher eine Kirche zuwider, die ihren Einfluß nicht nutzt, um einen Sturm von öffentlich sichtbarem Widerstand zu entfachen.Jetzt könnte man meinen, ich würde mir selbst widersprechen, denn einerseits beklage ich den (falschen) vorbildhaften Einfluss der Religionen auf die Gläubigen (Krieg im Namen des hauseigenen Gottes führen, oder Stillhalten gegenüber faschistischen Regimen und einen Pakt mit ihnen schließen, oder den Abwurf der Atombombe mit Weihwasser absegnen), andererseits hätte ich mir den kirchlichen Einfluss auf die Gläubigen im Widerstand gegen Volksverderber, Massen- und Rassenmörder  gewünscht. Aber Bonhoeffer ging es wohl genau so. Er musste eine eigene &quot;Bekennende Kirche&quot; gründen, weil er sehr enttäuscht war von den sogenannten Christen und Kirchen, die in den Gottesgebäuden deutlich gegen die Juden und für Hitler Stimmung machten. Er nahm die Schuld jedes Individuums und gleichzeitig die Schuld der ganzen Kirchen auf sich. Er, der Unschuldige, er der tiefgläubige Christ und Mensch, begibt sich hier ganz in die Nachfolge Christi. Sein stellvertretendes, schriftliches Schuldbekenntnis hätte die Kirchen zutiefst beschämen müssen. Diese aber haben sich niemals öffentlich entschuldigt. Kirchen als Wirtschaftsorganisationen und Machtansprüchler sowie  Religion per se vom eigentlichen Glauben und Handeln nach Christi Denkweisen zu differenzieren, ja damit könnte ich mich arrangieren. Zumindest insofern die Haltung Christi, der ja auch ein Reformator der alten, oft menschenverachtenden  Glaubeninhalte im Namen der alten Religion war, als couragiertes, mündiges Menschsein verstanden wird, das grundsätzlich den Menschen und der Menschlichkeit als solcher nützt und nicht  oberflächlich &quot;der Religion&quot; als solcher. Der Sabbat ist für den Menschen da, sagte Jesus, nicht der Mensch für den Sabbat und seine knechtenden Gebote und unmenschlichen Verbote, z.B. am Sabbat zu heilen, worin man ihm ja schließlich seine Menschlichkeit geradezu vorwarf! Als Mutter zweier inzwischen sogenannter &quot;erwachsener&quot; Söhne, habe ich diese einfach nur zur Menschlichkeit und deren Werte erzogen, nicht zur Unterwerfung unter irgendeine Religion. Und sie sind freie, selbständig denkende, zivilcouragiert handlungsfähige, wertvolle und wertetragende Jungs geworden.Was glauben Sie, wie hätte der KZ-Häftling Bonhoeffer heutzutage zum Beispiel auf den &quot;Christen&quot; George Bush und seine Gefangenenlager reagiert? Wäre Bush für ihn ein Christ gewesen, der berechtigt dem Rad der islamischen Welt in die Speichen greift, um die Welt vor Diktatoren und Unfreiheit zu befreien. Hätte er sich identifiziert? Oder wäre er seinerseits George Bush in die Speichen gefallen? Von den Kirchen ist ja wieder einmal kein deutlicher Einspruch gegen die Kriegstreibereien zu erwarten, geht es doch wieder einmal nur um die Erhaltung und Erweiterung der eigenen Religion und deren Machtanspruch in der ganzen Welt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, gar nicht peinlich, nur menschlich *schmunzel*. Ich persönlich weiß nicht einmal, wie man einen Link überhaupt setzt! Aber das ist auch nicht lebensnotwendig. Und es gibt weitaus Schlimmeres, was der Menschheit wirklich peinlich sein müsste und was lebensnotwendig wäre. Darin würde mir Bonhoeffer sicherlich heftig nickend zustimmen. Bewundernswert dieser Bonhoeffer, in der Tat. Der hatte das, was man eben bezeichnenderweise &#8222;Zivil&#8220;courage nennt, nicht notwendigerweise &#8222;Christ&#8220;courage. Denn er befand sich ja in einer Widerstandsgruppe, welche ein Attentat auf Hitler ausübte.  Das heisst, er war bereit zu töten. Das ist eher unchristlich, so gesehen, denn ein Christ soll ja seine Feinde lieben. Und er ging dafür im KZ in den Tod, wie viele andere auch. Stauffenberg, der sogar persönlich handelte und die Bombe selbst legte, um dem Rad in die Speichen zu fallen, wurde aber z.B. nicht wie Bonhoeffer von der Evangelischen Kirche dem katholischen Papst zur Heiligsprechung vorgeschlagen, weil diese nun heuchlerisch und unverdientermaßen auch wie die Katholiken einen oder zwei Kriegsheilige aus ihren Reihen haben wollte (seht, wie wir Widerstand geleistet haben!). Und Stauffenberg war &#8222;nur&#8220; ein sekularer Held, der Heiligkeit nicht würdig. Das ist der Punkt.Es gefällt mir sehr gut, dass Bonhoeffer das ähnlich sah: er wollte garantiert nicht zum Heiligen gemacht werden, das war sogar dem katholischen Papst klar. Bonhoeffer sah die Notwendigkeit, im Hier und Jetzt dieses überflüssige, kleinliche, frömmelnde und verklärte Brimborium aufzubrechen, das die Leute aus den Kirchen treibt, weil es nicht mehr überzeugen kann.Er wünschte sich aufgeklärte, mündige Christen, die sich nicht ängstlich hinter Ritualen verstecken und warten, bis alles vorbei ist, sonder solche, die Christentum als Herausforderung zum wertvollen &#8222;Mensch&#8220;-Sein verstehen. Sicherlich war ihm daher eine Kirche zuwider, die ihren Einfluß nicht nutzt, um einen Sturm von öffentlich sichtbarem Widerstand zu entfachen.Jetzt könnte man meinen, ich würde mir selbst widersprechen, denn einerseits beklage ich den (falschen) vorbildhaften Einfluss der Religionen auf die Gläubigen (Krieg im Namen des hauseigenen Gottes führen, oder Stillhalten gegenüber faschistischen Regimen und einen Pakt mit ihnen schließen, oder den Abwurf der Atombombe mit Weihwasser absegnen), andererseits hätte ich mir den kirchlichen Einfluss auf die Gläubigen im Widerstand gegen Volksverderber, Massen- und Rassenmörder  gewünscht. Aber Bonhoeffer ging es wohl genau so. Er musste eine eigene &#8222;Bekennende Kirche&#8220; gründen, weil er sehr enttäuscht war von den sogenannten Christen und Kirchen, die in den Gottesgebäuden deutlich gegen die Juden und für Hitler Stimmung machten. Er nahm die Schuld jedes Individuums und gleichzeitig die Schuld der ganzen Kirchen auf sich. Er, der Unschuldige, er der tiefgläubige Christ und Mensch, begibt sich hier ganz in die Nachfolge Christi. Sein stellvertretendes, schriftliches Schuldbekenntnis hätte die Kirchen zutiefst beschämen müssen. Diese aber haben sich niemals öffentlich entschuldigt. Kirchen als Wirtschaftsorganisationen und Machtansprüchler sowie  Religion per se vom eigentlichen Glauben und Handeln nach Christi Denkweisen zu differenzieren, ja damit könnte ich mich arrangieren. Zumindest insofern die Haltung Christi, der ja auch ein Reformator der alten, oft menschenverachtenden  Glaubeninhalte im Namen der alten Religion war, als couragiertes, mündiges Menschsein verstanden wird, das grundsätzlich den Menschen und der Menschlichkeit als solcher nützt und nicht  oberflächlich &#8222;der Religion&#8220; als solcher. Der Sabbat ist für den Menschen da, sagte Jesus, nicht der Mensch für den Sabbat und seine knechtenden Gebote und unmenschlichen Verbote, z.B. am Sabbat zu heilen, worin man ihm ja schließlich seine Menschlichkeit geradezu vorwarf! Als Mutter zweier inzwischen sogenannter &#8222;erwachsener&#8220; Söhne, habe ich diese einfach nur zur Menschlichkeit und deren Werte erzogen, nicht zur Unterwerfung unter irgendeine Religion. Und sie sind freie, selbständig denkende, zivilcouragiert handlungsfähige, wertvolle und wertetragende Jungs geworden.Was glauben Sie, wie hätte der KZ-Häftling Bonhoeffer heutzutage zum Beispiel auf den &#8222;Christen&#8220; George Bush und seine Gefangenenlager reagiert? Wäre Bush für ihn ein Christ gewesen, der berechtigt dem Rad der islamischen Welt in die Speichen greift, um die Welt vor Diktatoren und Unfreiheit zu befreien. Hätte er sich identifiziert? Oder wäre er seinerseits George Bush in die Speichen gefallen? Von den Kirchen ist ja wieder einmal kein deutlicher Einspruch gegen die Kriegstreibereien zu erwarten, geht es doch wieder einmal nur um die Erhaltung und Erweiterung der eigenen Religion und deren Machtanspruch in der ganzen Welt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Frank Conrads		</title>
		<link>https://germanblogs.de/christlicher-fundamentalismus/#comment-15267</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frank Conrads]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2006 19:05:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[So langsam werden Sie mir ja so richtig sympatisch. Aber ich denke auch, dass der christliche Glaube (nicht Religion) eine kohärente Strategie sein könnte, Werte wie Gewaltfrei, Personwürde, Solidarität zu etablieren. Man hat dann - wissenschaftstheoretisch betrachtet - den Vorteil, dass man ohne ein optimistisches Weltbild auskommt, das permanent falsifiziert wird, wusste auch schon der alte Kant. Was hält die Vernunft davon ab, dass sie die Menschen dauernd dazu antreibt, sich zum eigenen Vorteil die Köppe einzuhauen. Ich treue den Menschen da weniger zu als Sie.Übriegens: Ich habe gerade - anlässlich des Bonhoefferjahres - die religionslose Interpretation des Christentums von Dietrich Bonhoeffer wieder ausgegraben. Ist ja eigentlich ein alter Hut, aber zur Zeit spricht er wieder zu mír. Sehr schön nachzulesen in &quot;Wiederstand und Ergebung&quot; in den Briefen.Und vielen Dank auch für den Hinweis mit dem Link. Sehr peinlich!Schöne Woche!F.C.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So langsam werden Sie mir ja so richtig sympatisch. Aber ich denke auch, dass der christliche Glaube (nicht Religion) eine kohärente Strategie sein könnte, Werte wie Gewaltfrei, Personwürde, Solidarität zu etablieren. Man hat dann &#8211; wissenschaftstheoretisch betrachtet &#8211; den Vorteil, dass man ohne ein optimistisches Weltbild auskommt, das permanent falsifiziert wird, wusste auch schon der alte Kant. Was hält die Vernunft davon ab, dass sie die Menschen dauernd dazu antreibt, sich zum eigenen Vorteil die Köppe einzuhauen. Ich treue den Menschen da weniger zu als Sie.Übriegens: Ich habe gerade &#8211; anlässlich des Bonhoefferjahres &#8211; die religionslose Interpretation des Christentums von Dietrich Bonhoeffer wieder ausgegraben. Ist ja eigentlich ein alter Hut, aber zur Zeit spricht er wieder zu mír. Sehr schön nachzulesen in &#8222;Wiederstand und Ergebung&#8220; in den Briefen.Und vielen Dank auch für den Hinweis mit dem Link. Sehr peinlich!Schöne Woche!F.C.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Sowieso		</title>
		<link>https://germanblogs.de/christlicher-fundamentalismus/#comment-15269</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sowieso]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 May 2006 22:46:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://germanblogs.de/christlicher-fundamentalismus#comment-15269</guid>

					<description><![CDATA[Übrigens, klicken Sie doch bitte einmal selbst auf den von Ihnen gesetzten link &quot;Zeitzeichen&quot; (hihi).Vielleicht googelt man besser selbst unter dem Stichwort Zeitzeichen und findet dann sogleich das evangelische Magazin. Mit Klick auf die aktuelle Ausgabe kann man dann im Inhaltsverzeichnis den von Ihnen gemeinten Beitrag finden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Übrigens, klicken Sie doch bitte einmal selbst auf den von Ihnen gesetzten link &#8222;Zeitzeichen&#8220; (hihi).Vielleicht googelt man besser selbst unter dem Stichwort Zeitzeichen und findet dann sogleich das evangelische Magazin. Mit Klick auf die aktuelle Ausgabe kann man dann im Inhaltsverzeichnis den von Ihnen gemeinten Beitrag finden.</p>
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			</item>
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