Casey Stoner krank – Blutarmut oder Epstein-Barr-Syndrom

Durchhhalten auf Ducati

Während des Rennens in Barcelona plagten den MotoGP-Weltmeister von 2007 derart schwere Magenkrämpfe, dass er sich im Rennen zweimal in seinen Helm übergeben musste. Auf dem Weg zum Treppchen wurde ihm geheißen, sein Erbrochenes zu Boden zu spucken und sich den Mund auszuspülen. Auch in den folgenden Grand Prix in Assen und Laguna Seca plagten Stoner Schwindelanfälle, Konzentrationsmangel, Unwohlsein und Gebrechlichkeit. Doch auch hier konnte er einen respektablen dritten bzw. vierten Platz für sich und sein Ducati-Team herausfahren.

Langwierige Test zu Ursache der Krankheit geplant

Zu jenen Krankeitssymptomen kommen durch den linkskurvenlastigen Kurs in Laguna Seca noch Schmerzen im rechten Arm, teilte Casey Stoner Italiens ’Gazzetta dello Sport‘ mit. Da jedoch weiterhin die Ursachen seines Leidens und den permanenten Ermüdungserscheinungen ungeklärt sind, bleibt er nach dem Rennen zu Arztbesuchen in den Vereinigten Staaten. Obwohl sich eine genaue Diagnose in seinem Fall als sehr zeitaufwendig gestalte, gebe es viele Herangehensweisen, um ausführliche Tests durchzuführen, so Stoner.

Stoner vermutet Epstein-Barr-Syndrom

Eine mögliche Erklärung sieht der Australier im Epstein-Barr-Syndrom, welches auch als Pfeiffersches Drüsenfieber bekannt ist. Das Fieber, das von Unwohlsein, Magenkrämpfen und Halsschmerzen begleitet wird, könne selbst nicht behandelt werden, nur seine Symptome, informiert Stoner. Weiter. berichtet er, dass sein Landsmann Mat Mladin, der in der  Superbike-Klasse antritt, diese Krankheit bereits seit 2003 habe.

Ducati weiter im Rennen

Für die Zukunft sieht Casey Stoner schwarz-weiß. Unumwunden gibt er zu, dass momentan echte Probleme bestünden. Andererseits weiß er um das Potential seiner Ducati: Sein Motorrad wurde mehr durch ihn als die Konkurrenz gebremst. Wenn seine Konstitution wieder stimme und sich sein Arbeitsgerät weiterhin als wettbewerbsfähig erweise, sei noch viel zu holen. Doch bis dahin müsse man sich gedulden und abwarten, schließt Casey Stoner ab.

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