Byron Nelson: Golflegende und Championship-Namensgeber

Byron Nelson wurde als John Byron Nelson Jr. Am 4. Februar 1912 in Texas geboren und mit 23 Jahren zum Berufsgolfer der PGA Tour. Welche Erfolge er hier feiern würde, war zu Beginn vielleicht schon zu erahnen, zeigte sich aber dann vollends im Jahre 1937, als er die Masters als erster Major der Welt gewann. Die Tragweite seiner beruflichen Laufbahn hallt noch heute nach. Nicht ein professioneller Golfer hat es seit Byron Nelson geschafft, 18 US-Turniere und innerhalb dieser Serie sogar 11 in Folge zu gewinnen.

Byron Nelson Golf Classics: Championship der PGA

Byron Nelson wurde auch “Lord” genannt, das zielt nicht auf den berühmten Schriftsteller aus England, sondern eher auf seine stets feine Art ab, die dem Golfsport seit jeher anhaftet, die aber gerade durch Persönlichkeiten wie ihn hochgehalten wird.

Ken Venturi, selbst 14-facher PGA-Tour-Gewinner und Schüler Nelsons sagte einst über den Gentleman des Golfsports:

„You can always argue who was the greatest player, but Byron is the finest gentleman the game has ever known.“ (Quelle)

Byron Nelson in der Golf Hall of Fame

Natürlich wurden die Leistungen der Golflegende auch international gewürdigt: Er wurde bereits im Jahre 1974 in die „Worlds Golf Hall of Fame“ aufgenommen und erhielt im Jahre 1994 die höchste Auszeichnung der GCSAA, den Old Tom Morris Award. Lord Nelson starb am 26. September 2006 in Roanoke (Texas).

Neben der Mentorentätigkeit, von der auch der 6-fache PGA-Spieler des Jahres, Tom Watson, nach der aktiven Profilaufbahn Nelson profitierte, war er Kommentator bei Golf Events im Fernsehen und außerdem Gastgeber der Byron Nelson Classic PGA Tour.

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*