Byron Bay: Von Hippies und Surfern

Doch das kleine charmante Örtchen an Australiens Ostküste hat mehr zu bieten als exessiven Drogenkonsum und Protestkonzerte: Surfen zum Beispiel. Oder die endlosen Strände, an denen man stundenlang entlang laufen kann. Oder den östlichsten Punkt des australischen Festlands. Dort sieht man, wenn man es denn zu so früher Stunde schafft, die ersten Sonnenstrahlen, die das australische Festland erreichen.

Love, Peace and Harmony

Ja, Byron hat mehr zu bieten als Hippiegetue. Aber das Hippiethema nimmt einen sehr großen Teil ein, unbestreitbar. Ich wohne z.B. in einem Hostel, das einer Hippiekommune nachempfunden ist. Sehr pseudo, wie ich anfangs fand. Doch bald fand ich die abendlichen Songwettbewerbe, das nette Zusammensein, die dauernde Musikuntermalung auf dem Gelände – vorrangig von den „Japoriginals“, einer Gruppe Japaner-Hippies, die ständig musizieren, sehr lustig. Die Unterkünfte waren witzig: Riesige Tipis, Surfhütten mit drei Betten übereinenader, kleine zeltartige Hütten am See, ein alter Gypsie-Wagen, die Nunnery nur für Mädels. Es gab auch die obligatorischen Dorms und der Zeltplatz, auf dem auch immer ein interessanter Gast war: eine Python. Volleyballturniere am Nachmittag, ein Pool oder Yogakurse – das alles wirkte doch eher wie ein Ressort. Aber ein Ressort mit Animationsprogramm für Leute, die keine Ressorts mit Animationsprogramm mögen. Sehr pseudo-hippie. Aber eben doch auch ziemlich lustig. Und vor allem entspannt.

Eine Meinung

  1. Byron Bay ist in jedem Fall einen Ausflug wert. Den Ruf als Surfer, Hippie und Weltenbummler-Städtchen… nun ja. Es ist zumindest ein erholsames Stückchen von Surfers Paradise entfernt.Aber der Hippie-Charme ist doch arg aufgesetzt. In den 2.5 Strassenzügen finden sich die üblichen Läden die organisierte Ausflüge anbieten, Tauschschulen und Krimskrams-Buden.Was sich aber wirklich lohnt ist der kurze Walk zum Leuchtturm. Gigantischer Blick. Gen Norden kilometerlanger, nahezu unbebaute Küste. Wer ein wenig Glück hat, sieht Wale vorbeiziehen oder Delfine in den Wellen spielen.

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