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	Kommentare zu: Braga – Sehenswürdigkeiten  Portugals	</title>
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	<description>Das passiert in Deutschland, Europa und der Welt</description>
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		Von: Orlando Grossegesse		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Orlando Grossegesse]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 08:57:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auch in diesem Artikel gibt es eine Reihe von Ungereimtheiten, Benennungen und Wertungen, mit denen man schwerlich einverstanden sein kann. Gravierendes Beispiel:

&quot;Naturliebhaber sollten unbedingt den Fonte do Idolo besuchen. Diese beeindruckende Felswand bietet einen atemberaubenden Anblick mit einer Quelle und Reliefs.&quot;

Wieso &quot;Naturliebhaber&quot;? &quot;Felswand&quot; würde auf Naturliebhaber passen. In Wirklichkeit handelt es sich um einen kleiner dimensionierten, inzwischen vollkommen musealisierten Ort keltisch-römischer Zivilisation (der verschieden interpretiert wird) in der Stadtmitte von Braga, der eher Archäologen und Historiker als Naturliebhaber interessieren dürfte. Die Adjektive &quot;beeidruckend&quot; und &quot;atemberaubend&quot; sind vollkommen fehl am Platz und laassen mich vermuten, dass Arne Jansen die Fonte do Ídolo nie &quot;in natura&quot; gesehen hat (richtig: weiblicher Artikel und Akzent auf dem I; vielleicht sollte man noch eine Übersetzung ins Deutsche hinzufügen: soviel wie &quot;Götzenquelle&quot;).

Auch die Passage am Ende über eines der bekanntesten Wahrzeichen des Minho, &quot;O Bom Jesus do Monte&quot;, ist etwas ungereimt: Man sollte mit der Wallfahrtskirche &quot;Igreja de Bom Jesus do Monte&quot; (bitte korrigieren) beginnen. Die Kirche selbst ist jedoch nebensächlich. Das Wichtigste ist der imposante spätbarocke Treppenaufgang, die Escadaria (bitte korrigieren), mit einem komplexen System der Anordnung von Figuren, Allegorien und Kreuzwegstationen in der Tradition der Landschaftsarchitektur Heiliger Berge. Ein weiteres Highlight, das im Text überhaupt nicht erwähnt wird, ist der &quot;Elevador do Bom Jesus do Monte&quot;. Diese Bergbahn ist ein einzigartiges und noch voll funktionstüchtiges Denkmal der Technikgeschichte (seit 25. März 1882, ohne einen einzigen Unfall!), das auf die Pläne und Anleitungen des Schweizer Ingenieurs Nikolaus Riggenbach zurückgeht: sie funktioniert mit Kabelzug (also nicht Zahnrad!), wobei durch Wasserdruck der Ausgleich hergestellt wird zwischen dem Waggon, der nach oben fährt, und dem, der gleichzeitig nach unten fährt.
Allein der Bom Jesus verdiente einen eigenen Artikel.

Auf weitere Details möchte ich nicht eingehen, aus Zeitgründen.

OG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Artikel gibt es eine Reihe von Ungereimtheiten, Benennungen und Wertungen, mit denen man schwerlich einverstanden sein kann. Gravierendes Beispiel:</p>
<p>&#8222;Naturliebhaber sollten unbedingt den Fonte do Idolo besuchen. Diese beeindruckende Felswand bietet einen atemberaubenden Anblick mit einer Quelle und Reliefs.&#8220;</p>
<p>Wieso &#8222;Naturliebhaber&#8220;? &#8222;Felswand&#8220; würde auf Naturliebhaber passen. In Wirklichkeit handelt es sich um einen kleiner dimensionierten, inzwischen vollkommen musealisierten Ort keltisch-römischer Zivilisation (der verschieden interpretiert wird) in der Stadtmitte von Braga, der eher Archäologen und Historiker als Naturliebhaber interessieren dürfte. Die Adjektive &#8222;beeidruckend&#8220; und &#8222;atemberaubend&#8220; sind vollkommen fehl am Platz und laassen mich vermuten, dass Arne Jansen die Fonte do Ídolo nie &#8222;in natura&#8220; gesehen hat (richtig: weiblicher Artikel und Akzent auf dem I; vielleicht sollte man noch eine Übersetzung ins Deutsche hinzufügen: soviel wie &#8222;Götzenquelle&#8220;).</p>
<p>Auch die Passage am Ende über eines der bekanntesten Wahrzeichen des Minho, &#8222;O Bom Jesus do Monte&#8220;, ist etwas ungereimt: Man sollte mit der Wallfahrtskirche &#8222;Igreja de Bom Jesus do Monte&#8220; (bitte korrigieren) beginnen. Die Kirche selbst ist jedoch nebensächlich. Das Wichtigste ist der imposante spätbarocke Treppenaufgang, die Escadaria (bitte korrigieren), mit einem komplexen System der Anordnung von Figuren, Allegorien und Kreuzwegstationen in der Tradition der Landschaftsarchitektur Heiliger Berge. Ein weiteres Highlight, das im Text überhaupt nicht erwähnt wird, ist der &#8222;Elevador do Bom Jesus do Monte&#8220;. Diese Bergbahn ist ein einzigartiges und noch voll funktionstüchtiges Denkmal der Technikgeschichte (seit 25. März 1882, ohne einen einzigen Unfall!), das auf die Pläne und Anleitungen des Schweizer Ingenieurs Nikolaus Riggenbach zurückgeht: sie funktioniert mit Kabelzug (also nicht Zahnrad!), wobei durch Wasserdruck der Ausgleich hergestellt wird zwischen dem Waggon, der nach oben fährt, und dem, der gleichzeitig nach unten fährt.<br />
Allein der Bom Jesus verdiente einen eigenen Artikel.</p>
<p>Auf weitere Details möchte ich nicht eingehen, aus Zeitgründen.</p>
<p>OG</p>
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