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	Kommentare zu: Bildung schützt vor Dämlichkeit nicht	</title>
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	<description>Das passiert in Deutschland, Europa und der Welt</description>
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		<title>
		Von: Klaus Jarchow		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Jarchow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2007 18:05:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wo du dich immer rumtreibst!]]></description>
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		<title>
		Von: monarch		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[monarch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2007 15:42:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ach, fast hätte ichs vergessen:&quot;Im Schuldphänomen verschränken sich die Komplikationen individueller und kultureller Pathologien des Selbst, die Identität ebenso bedingen wie verhindern.&quot;Quelle: http://philo.at/pipermail/register/2003-November/000368.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, fast hätte ichs vergessen:&#8220;Im Schuldphänomen verschränken sich die Komplikationen individueller und kultureller Pathologien des Selbst, die Identität ebenso bedingen wie verhindern.&#8220;Quelle: <a href="http://philo.at/pipermail/register/2003-November/000368.html" rel="nofollow ugc">http://philo.at/pipermail/register/2003-November/000368.html</a></p>
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		<title>
		Von: monarch		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[monarch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2007 14:19:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Akademiker und verständliches Schreiben - eine leidige Geschichte. Wers nicht kapiert, ist halt doof; dies die implizite Haltung. Wenigstens wird im Zug der Bologna-Umsetzung jetzt auch etwas mehr Wert auf &quot;akademisches Schreiben&quot; gelegt. Schaden kanns nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Akademiker und verständliches Schreiben &#8211; eine leidige Geschichte. Wers nicht kapiert, ist halt doof; dies die implizite Haltung. Wenigstens wird im Zug der Bologna-Umsetzung jetzt auch etwas mehr Wert auf &#8222;akademisches Schreiben&#8220; gelegt. Schaden kanns nicht.</p>
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		<title>
		Von: Klaus Jarchow		</title>
		<link>https://germanblogs.de/bildung-schuetzt-vor-daemlichkeit-nicht/#comment-22798</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus Jarchow]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2007 23:51:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Oha - da nehme ich eher an, dass diese Arbeitsgruppe für Qualitätssicherung ein wenig «gemogelt» hat. Denn ich hatte mir diese Perle vor etwa einem halben Jahr gesichert und auch keinen Text daraus entfernt. Seither ist dann wohl das Beispiel in Klammern hinzugekommen, vermutlich um &quot;Butter bei die Fische&quot; zu geben, nachdem Kritik aus den eigenen Reihen laut wurde. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass Krankenhäuser nach diesen Anweisungen tatsächlich täglich handeln sollen. Der Satzteil nach diesem &quot;oder&quot; ist &quot;jedenfalls&quot; ein einziges Zurückrobben des Verfassers hinter das eingangs Gesagte, wobei er den strategischen Rückzug mit Beiwörtern zu tarnen sucht - allerdings nicht &quot;hinreichend&quot;. Dieser zweite Halbsatz ist nach meiner unmaßgeblichen Meinung auch komplett entbehrlich. Sollen die Herren Dottores doch einfach mal lernen, schlicht und verständlich zu schreiben, und sich ihr großes Latinum für die Ladies im Golfclub aufheben. Der Satz wäre &quot;hinten ohne&quot; bloß komplett redundant, wie so vieles, wenn sich Funktionäre wichtig tun: In &quot;skelettierter Form&quot; stünde dort dann: «Umgangssprachliche Klarschrift bedeutet die Erläuterung ... in der Form, dass der Begriff ... erläutert wird». Dämlicher geht&#039;s kaum.  ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oha &#8211; da nehme ich eher an, dass diese Arbeitsgruppe für Qualitätssicherung ein wenig «gemogelt» hat. Denn ich hatte mir diese Perle vor etwa einem halben Jahr gesichert und auch keinen Text daraus entfernt. Seither ist dann wohl das Beispiel in Klammern hinzugekommen, vermutlich um &#8222;Butter bei die Fische&#8220; zu geben, nachdem Kritik aus den eigenen Reihen laut wurde. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass Krankenhäuser nach diesen Anweisungen tatsächlich täglich handeln sollen. Der Satzteil nach diesem &#8222;oder&#8220; ist &#8222;jedenfalls&#8220; ein einziges Zurückrobben des Verfassers hinter das eingangs Gesagte, wobei er den strategischen Rückzug mit Beiwörtern zu tarnen sucht &#8211; allerdings nicht &#8222;hinreichend&#8220;. Dieser zweite Halbsatz ist nach meiner unmaßgeblichen Meinung auch komplett entbehrlich. Sollen die Herren Dottores doch einfach mal lernen, schlicht und verständlich zu schreiben, und sich ihr großes Latinum für die Ladies im Golfclub aufheben. Der Satz wäre &#8222;hinten ohne&#8220; bloß komplett redundant, wie so vieles, wenn sich Funktionäre wichtig tun: In &#8222;skelettierter Form&#8220; stünde dort dann: «Umgangssprachliche Klarschrift bedeutet die Erläuterung &#8230; in der Form, dass der Begriff &#8230; erläutert wird». Dämlicher geht&#8217;s kaum.  😉</p>
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		<title>
		Von: A.S.		</title>
		<link>https://germanblogs.de/bildung-schuetzt-vor-daemlichkeit-nicht/#comment-22796</link>

		<dc:creator><![CDATA[A.S.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2007 21:19:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Also, besonders schwerverständlich ist der Satz tatsächlich nicht, da ließen sich sicher härtere amtssprachliche Brocken finden. Sie haben ja auch etwas geschummelt, in dem sie die Beispiele aus dem Originalsatz entfernt haben, der eigentlich so lautet:&lt;blockquote&gt;Umgangssprachliche Klarschrift bedeutet die Erläuterung eines fremdsprachlichen Begriffes &lt;b&gt;(z.B. „Kapillare“)&lt;/b&gt;, in der Form, dass der Begriff entweder selbst in verständlicher Weise erläutert wird &lt;b&gt;(„kleinste Blutgefäße“)&lt;/b&gt; oder sich jedenfalls hinreichend aus dem Gesamtzusammenhang ergibt.&lt;/blockquote&gt;Für mein Gefühl machen diese Beispiele den Satz deutlich lesbarer. In einem gebe ich Ihnen aber Recht: die Verwendung von „jedenfalls“ hat mich beim Lesen auch ins Stocken gebracht. Für mich signalisiert „jedenfalls“ eine Distanzierung des Sprechers von bestimmten Grundannahmen des Hörers, etwa so:&lt;blockquote&gt;A: Wer hat von meinem Tellerchen gegessen?B: Ich war es jedenfalls nicht.&lt;/blockquote&gt;B sagt mit dem „jedenfalls“ etwas wie „Auch wenn du vielleicht glaubst, dass ich es war...“ oder „Wenn überhaupt jemand von deinem Tellerchen gegessen hat...“. Diese Bedeutung passt natürlich im vorliegenden Zusammenhang überhaupt nicht. Aber ein Blick ins Wörterbuch (Wahrig) lässt mich zweifeln, ob mein Sprachgefühl hier repräsentativ ist: die dort genannten Bedeutungen würden genau passen:&lt;blockquote&gt;je&#124;den&#124;falls [Adv. ]  1  auf jeden Fall; es kann j. nicht schaden   2  zumindest; er hat es j. versucht  &lt;/blockquote&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also, besonders schwerverständlich ist der Satz tatsächlich nicht, da ließen sich sicher härtere amtssprachliche Brocken finden. Sie haben ja auch etwas geschummelt, in dem sie die Beispiele aus dem Originalsatz entfernt haben, der eigentlich so lautet:</p>
<blockquote><p>Umgangssprachliche Klarschrift bedeutet die Erläuterung eines fremdsprachlichen Begriffes <b>(z.B. „Kapillare“)</b>, in der Form, dass der Begriff entweder selbst in verständlicher Weise erläutert wird <b>(„kleinste Blutgefäße“)</b> oder sich jedenfalls hinreichend aus dem Gesamtzusammenhang ergibt.</p></blockquote>
<p>Für mein Gefühl machen diese Beispiele den Satz deutlich lesbarer. In einem gebe ich Ihnen aber Recht: die Verwendung von „jedenfalls“ hat mich beim Lesen auch ins Stocken gebracht. Für mich signalisiert „jedenfalls“ eine Distanzierung des Sprechers von bestimmten Grundannahmen des Hörers, etwa so:</p>
<blockquote><p>A: Wer hat von meinem Tellerchen gegessen?B: Ich war es jedenfalls nicht.</p></blockquote>
<p>B sagt mit dem „jedenfalls“ etwas wie „Auch wenn du vielleicht glaubst, dass ich es war&#8230;“ oder „Wenn überhaupt jemand von deinem Tellerchen gegessen hat&#8230;“. Diese Bedeutung passt natürlich im vorliegenden Zusammenhang überhaupt nicht. Aber ein Blick ins Wörterbuch (Wahrig) lässt mich zweifeln, ob mein Sprachgefühl hier repräsentativ ist: die dort genannten Bedeutungen würden genau passen:</p>
<blockquote><p>je|den|falls [Adv. ]  1  auf jeden Fall; es kann j. nicht schaden   2  zumindest; er hat es j. versucht  </p></blockquote>
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