Bei vielen Männern hapert es mit der Vorsorge

Männer tun sich noch immer schwer mit Früherkennung und Vorsorge. Doch die Scheu vor Früherkennung und Vorsorge birgt eine große Gefahr: Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen entwickeln sich schleichend und oft über Jahre, ohne dass Mann etwas davon spürt.

Vorwürfe bringen da aber nichts, sagt Jens Wagenknecht, Mitglied im Vorstand des Deutschen Hausärzteverbandes: "Das führt dann gerne mal dazu, dass Männer beim Thema Gesundheit den Kopf in den Sand stecken." Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" zeigt, wie Männer die Vorsorge in den Griff bekommen.

Auch ohne Arztbesuch können Männer schon vorbeugend einiges für ihre Gesundheit tun. Zum Beispiel gesünder essen und trinken: Gerade Männer sollten beispielsweise beim Essen die Größe der Portionen im Blick behalten und Gemüse als Beilage wählen. Denn es sättigt und liefert wertvolle Inhaltsstoffe. Auf Fleisch muss nicht verzichtet werden – verarbeitete Fleischwaren wie Wurstprodukte sollte man aber vermeiden.

Zudem sollten Männer in Bewegung kommen: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt an mindestens fünf Tagen pro Woche mindestens 30 Minuten Ausdauersport, dazu zweimal wöchentlich Muskelaufbau. Denn Bewegung hat viele positive Wirkungen auf die Gesundheit: Sie stärkt die Abwehrkräfte, kurbelt den Stoffwechsel an, macht das Herz-Kreislauf-System leistungsfähiger, kräftigt Knochen- und Bänderstrukturen und baut Stresshormone ab.

Fotocredits: StockSnap / pixabay.com
Quelle: GLP mp

(dpa)

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