Baghdad Emergency Room – das wahre TV-Gesicht des Irak-Krieges

Dieser Film verspricht den Krieg zu zeigen, wie er wirklich ist: „Baghdad Emergency Room“ dokumentiert das Leben und Sterben in einem US-Militärhospital im Irak. So grauenhaft drastisch, dass viele Amerikaner seit der Erstausstrahlung des Films im Mai ein gänzlich anderes Bild von der blutigen Wirklichkeit des Irak-Feldzuges ihrer Militärs haben.

Die Dokumentation des Pay-TV-Senders HBO zeigt keine Bilder von „sauberen“ Präzisionsbomben oder markigen Präsidentenreden, sonden leidende Menschen – leidenden amerikanischen Soldaten. Die amerikanische Öffentlichkeit war schockiert über die Bilder von GIs, die Arme und Beine verloren, erblinden, wahnsinnig werden in einem Taumel der Gewalt.

Zwei Monate lang konnten die Autoren Jon Alpert und Mathew O´Neill den Alltag in dem US-Lazarett dokumentieren. Das Verteidigungsministerium hatte ihnen ungehinderten Zugang verschafft, eine Zensur fand nicht statt. Das Ergebnis schmeckte den Verantwortlichen im Pentagon allerdings gar nicht – sie boykottierten die offizielle Premiere des aufsehenerregenden Dokumentarfilms in Washington.

Spiegel TV zeigt den Film als europäische Erstausstrahlung am 2. Juli um 21.30 Uhr bei RTL.

3 Meinungen

  1. Ich hab im SPIEGEL vor einigen Wochen eine Rezension/Bericht zu dem Film gelesen und die hat sich ziemlich beeindruckend, wenn auch etwas blutig angehört. Sollte man sich auf alle Fälle anschauen!!!

  2. Ein Beitrag der mich sehr bewegt hat. Über amerikanische Aussenpolitik muss an dieser Stelle nicht gesprochen werden, und dieser Beitrag ist völlig frei von allem heroischen und patriotischen Unsinn. Das Purple Heart wird an normale Männer (Mr. Bush weit weit weg von alledem) verliehen, die in Ihrem Schock noch nicht einmal begriffen haben, das Sie nun grade in einem Operationssaal liegen und nie wieder die Selben sein werden. Schicksale die in diesem Beitrag gezeigt werden sollten dazu beitragen, das Menschen mehr darüber reflektieren was sich in einem Krieg abspielt und das weit mehr dahinter steckt, als das was täglich in den Medien davon gezeigt. Besonders die letzten 10 Minuten des Beitrags sind so schockierend, das wir uns nur wünschen können das dieser Krieg bald ein Ende findet.

  3. Ein Beitrag der mich sehr bewegt hat. Über amerikanische Aussenpolitik muss an dieser Stelle nicht gesprochen werden, und dieser Beitrag ist völlig frei von allem heroischen und patriotischen Unsinn. Das Purple Heart wird an normale Männer (Mr. Bush weit weit weg von alledem) verliehen, die in Ihrem Schock noch nicht einmal begriffen haben, das Sie nun grade in einem Operationssaal liegen und nie wieder die Selben sein werden. Schicksale die in diesem Beitrag gezeigt werden sollten dazu beitragen, das Menschen mehr darüber reflektieren was sich in einem Krieg abspielt und das weit mehr dahinter steckt, als das was täglich in den Medien davon gezeigt. Besonders die letzten 10 Minuten des Beitrags sind so schockierend, das wir uns nur wünschen können das dieser Krieg bald ein Ende findet.

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